Freitag, 30. September 2016

Vor dem Fall von Noah Hawley

 Inhalt: Der Absturz eines Privatjets verändert das Leben des Malers Scott Burroughs so sehr wie er es niemals für möglich gehalten hätte, plötzlich steht er im Focus der Presse, der er hat als einziger Erwachsener den Absturz ins Meer überlebt und dabei den kleinen JJ gerettet, der nun als Erbe eines großen Vermögens ebenfalls von den Medien gejagt wird.

Meine Meinung:Vor dem Fall, ist ein atmosphärisch dichter Roman, der Autor versteht es sehr gut, seinen Lesern die Bilder der Geschehnisse in den Kopf zu projizieren. Im Nachhinein habe ich erfahren das er als Autor schon für die eine oder andere Serie verantwortlich war, er weiß also worauf es ankommt, will man bestimmte Gefühle erzeugen.
Noah Hawley, gibt seinen Lesern einen Eindruck davon was passieren kann wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist, wie schnell man im Sumpf von Spekulationen und Verdächtigungen festsitzen kann und wie wenig man dem entgegenzusetzen hat.
Die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, in verschiedenen Erzählsträngen werden die Personen und ihre Beziehungen vorgestellt, lässt keine Langeweile aufkommen, wenn man über die ersten Seiten hinweggekommen ist, die zugegebenermaßen etwas zäh sind.
Irgendwann wollte ich allerdings nur noch meine Fragen beantwortet haben. Was geschah wirklich, warum stürzte die Maschine ab, waren Scott und Maggie, JJs Mutter und Ehefrau des beim Absturz ebenfalls ums Leben gekommenen Medienmoguls Bateman, wirklich nur Zufallsbekannte und das wichtigste, wie ergeht es JJ?
All diese Fragen werden mehr oder weniger beantwortet, so das das Buch einen befriedigenden Abschluss für mich fand.
Ich gebe eine absolute Leseempfehlung für Leser mit etwas Geduld und eine Leseempfehlung für alle anderen, gebt dem Buch die Zeit die es braucht, es lohnt sich.
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (12. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442314216
  • ISBN-13: 978-3442314218
  • Originaltitel: Before The Fall
  • Übersetzer: Rainer Schmidt

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