- Verlag: Fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1., Auflage (3. März 2013)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 978-3942829496
Klappentext:
»Sie hatte gerade die zweite Lampe auf dem Weg erreicht, als sie
merkte, dass sie verfolgt wurde. Vielleicht hatte ER sie schon auf der
Lützner Straße ins Visier genommen, oder hatte sich vom McDonalds aus an
ihre Fersen geheftet. Sie spürte, wie das Adrenalin in ihren Adern zu
pulsieren begann. Würden ihr jetzt die vielen Arnis-Trainingsstunden
helfen? Doch vor allem wollte sie wissen, wer er war, warum er sie
verfolgte.« Kirsten Stein, genannt Ki, lebt versteckt in einer alten
Fabrikhalle und verdient ihr Geld als Detektivin. Als sie zwei ihrer
Klienten ermordet in deren Wohnung findet, schnappt sie sich die
verwaiste Katze und flüchtet vom Tatort. Wenige Tage später ist auch die
Katze tot - gekreuzigt an der Tür jener Galerie, in der Ki in Kürze
ihre Foto-Ausstellung eröffnet. Spätestens jetzt beginnt Ki sich zu
fragen, was das alles mit ihr zu tun hat - und welche Rolle ihre
Vergangenheit dabei spielt.
>Gottesgericht< vereint die
Elemente des Psycho-Thrillers und der klassischen Kriminalgeschichte
aufs Trefflichste. (Jury des 1. Leipziger Krimipreises.)
Meine Meinung:
Klappentexte sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn, wie
in diesem Fall auch noch ein Lob und der Hinweis auf einen gewonnenen
Preis dabei steht. Dieses Mal jedoch, kann ich mich dem Lob nur
anschließen und eigentlich ist mit dem Selben auch alles gesagt und der
1. Platz sicherlich wohlverdient.
Ich versuche aber trotzdem mein Urteil noch etwas zu ausführlicher zu begründen.
Die
Autorin hat mit Ki eine Romanfigur geschaffen, die nicht dem gängigen
Klischee entspricht, sie geht auf die 40 zu, hat eine Vergangenheit als
Prostituierte ist Kontaktscheu und sie mag keine Tiere, Frauen in
Romanen lieben immer Tiere, besonders Katzen und sie kann sich selbst
verteidigen und das was sie an Kampfkunst gelernt hat, kann sie auch
anwenden.
Als ihre Vergangenheit sie einholt und in ihrem Umfeld 2
Morde geschehen, braucht aber auch sie Hilfe, die sie mit dem Ermittler
Martin Bender bekommt.
Jede Person ist sehr gut beschrieben,
detailliert genug um ihre Beweggründe zu verstehen aber nicht so
langatmig das ich weiterblättern wollte, weil das Privatleben der
Ermittler mich nicht so brennend interessiert, hier war alles was man
erfuhr wichtig um sich einfühlen zu können und die Handlungen besser zu
verstehen.
Dazu war die Story sehr fesselnd, die Beweggründe des
Täters und seine Anstrengungen Ki zu verfolgen sind sehr interessant
beschrieben und Nachvollziehbar aufgelöst.
Hier spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.