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Dienstag, 9. Juli 2013

Bob der Streuner von James Bowen


 


Bob der Streuner der Kater der mein Leben veränderte
der Subtitel könnte auch heißen
der Kater der mein Leben rettete

Das Buch erzählt die Geschichte von James einem Drogensüchtigen Straßenmusiker und Bob einem Straßenkater, der sich James als Herrchen ausgesucht hat und Bob ist eindeutig der Sympathieträger in dieser wahren Geschichte.
Als James den Kater vor seiner Haustür findet sind Beide so ziemlich am Ende, James nimmt die Ersatzdroge Methadon und verdient als Straßenmusiker gerade genug zum Überleben, Bob ist verletzt und ausgehungert.
Wohl zum ersten Mal in seinem Leben übernimmt James Verantwortung für ein anderes Lebewesen, er pflegt und füttert ihn und gibt sein letztes Geld für Medikamente aus als der Kater wieder gesund ist, will James ihn wieder in die Freiheit entlassen doch Bob bleibt lieber bei ihm und begleitet ihn auf Schritt und Tritt und damit beginnt die Erfolgsstory, James verdient als Musiker mehr als je zu vor, weil alle von Bob begeistert sind und er sucht sich sogar einen richtigen Job, als Verkäufer einer Obdachlosenzeitung.

Das Buch zeigt die Entwicklung James, der allen Anderen die Schuld an seinem Versagen gab nur nicht sich selbst, seiner Mutter die in seiner Kindheit mit ihm von einem Ort zum Anderen zog, den Mitschülern die ihn hänselten und später den Aufsichtspersonen und der Polizei, die ihn vertrieben wenn er mal wieder an illegalen Orten spielte. Erst mit Bob und dem gleichzeitigen Wunsch für den Kater wirklich von den Drogen loszukommen, reflektiert er das er sein Leben verantwortungsbewusster leben muss.

James großes Glück, das sich so eine besondere Katze entschloss ihr Leben mit ihm zu teilen, ging dank Internet um die Welt und so war es nur eine Frage der Zeit bis auch ein Buch über ihre Geschichte erschien und hier gebührt der Dank sicherlich dem Ghostwriter, der die Geschichte die James erzählt so schrieb, das James trotz einiger unangenehmer Charakterzüge, die der CO. Autor nicht verschweigt, recht sympathisch wirkt und die Darstellung Bobs, auch wenn seine Intelligenz manchmal etwas übertrieben dargestellt scheint, ist ihm mehr als gut gelungen.
Alles in Allem ein lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt und den Leser vielleicht anders als bisher an den Obdachlosen vorbeigehen lässt.
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2013 (17. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404606930
  • ISBN-13: 978-3404606931
  • Originaltitel: A Street Cat Named Bob

Dienstag, 21. Februar 2012

Paul Collins Der Mord des Jahrhunderts



                                         
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Klappentext:
Im Sommer 1897 hält der Fall mit der kopflosen Leiche ganz New York in Atem. Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. So sind es Journalisten, die einer Spur ins deutsche Immigrantenmilieu des brodelnden Manhattan folgen und mit ihren Schlagzeilen einen wahren Zeitungskrieg entfachen.
Meine Meinung:
Der Fund diverser Leichenteile löst in New York eine nie dagewesene Schlacht der Zeitungsmogule aus, besonders hervortun sich in dieser Schlacht um den Leser,Joseph Pulitzer und William Randolph Hearst, beides Namen die man auch heute noch mit dem Zeitungswesen in Verbindung bringt, mit allen Mitteln versuchen Beide, ihren Zeitungen die höhere Auflagen zu verschaffen.Das interessanteste an dem Buch war nicht die Jagd nach dem Mörder sondern der Einblick in die Arbeit der Polizei zur damaligen Zeit, das Vermessen der Verdächtigen, die Daten aus den Vermessungen  sollten beweisen das es sich um Verbrecher handelt, die Anwesenheit der Reporter bei polizeilichen Verhören, heute undenkbar zur damaligen Zeit völlig normal. Und diese Reporter sind es auch, die die heißesten Spuren finden meist scheint es als wären die Zeitungsleute fähiger als die Polizei.Ebenso interessant, der Leser erfährt wie sich die Yellow Press entwickelte und wie sie überhaupt zu ihrem Namen kam, die Arbeitsmethoden der Presse waren auch zur damaligen Zeit nicht von Zimperlichkeit geprägt, Telefone wurden besetzt, bzw sabotiert um die Konkurrenz daran zu hindern Informationen zu bekommen, bzw. weiterzugeben.
Zeitweise geriet für mich die Frage nach dem Mörder fast völlig in den Hintergrund, viel spannender empfand ich den Wettlauf zwischen Polizei, Hearst und Pulitzer.
Ein spannendes Buch und durchaus empfehlenswert.

Paul Collins:
Der Mord des Jahrhunderts
Originaltitel: The Murder of the Century
Originalverlag: Crown
Aus dem Amerikanischen von Carina Tessari

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
9 Illustrationen
ISBN: 978-3-424-15122-0

Verlag: Irisiana
Erscheinungstermin: 05.03.2012 



Montag, 30. November 2009

Mutige Menschen von Christian Nürnberger

Klappentext:

Christian Nürnberger erzählt von zwölf Frauen und Männern, die den Mut zum Widerstand hatten: Mut, Hitlers Pläne zu durchkreuzen, Mut, Hitlers Befehle zu verweigern, Mut, Menschenleben zu retten: Dietrich Bonhoeffer, Willy Brandt, Georg Elser, Mildred Harnack, Robert Havemann, Fritz Kolbe, Janusz Korczak, Helmuth James Graf von Moltke, Martin Niemöller, Sophie Scholl, Irena Sendler, Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Mein Fazit:

Christian Nürnberger Mutige Menschen 2
Widerstand im tausendjährigen Reich.

Nürnberger führt uns in eine Zeit, die in ein paar Jahren nur noch vom Hören Sagen bekannt sein wird, die Zeitzeugen werden verstorben sein, wir werden uns auf Überlieferungen in Schrift und Bild verlassen müssen. Besonders unsere Kinder müssen informiert werden, über die Fehler der Vergangenheit über die Gräueltaten die begangen wurden, aber auch und das halte ich für besonders wichtig, über die Menschen die versucht haben allein oder in Gruppen, dagegen zu wirken die versucht haben das Grauen aufzuhalten, die Mörder zu stoppen.
Und hier setzt Nürnberger an, er stellt uns 12 Menschen vor die auf die eine oder andere Weise, für die Rechte der Menschen gekämpft haben und dabei ihr Leben ließen, sei es von Stauffenberg, der das Attentat auf Hitler plante oder das Mädchen Sophie Scholl, die zusammen mit ihrem Bruder gegen die Nazis, Flugblätter verteilte, oder Bonhoeffer, der der festen Überzeugung war das sich die Kirchen auf die Seite der schwächeren, der Juden stellen müsste und dafür predigte.
Sie alle kämpften und verloren, für den Augenblick, in meinen Augen jedoch haben sie alle etwas gewonnen, die Achtung und den Respekt der Menschen die nach dem Krieg ihre Geschichten hörten, die erfuhren das es nicht nur Jasager und Mitläufer gab, sondern auch Menschen die mehr oder weniger laut, ihre Stimme erhoben und nein sagten zum Tausendjährigen Reich, nein zur Judenverfolgung und zur Verfolgung homosexueller und politisch anders gesinnter, nein auch zur Verfolgung von Sinti und Roma.
Der Autor beschreibt eine Szene, die sein Vater ihm erzählte, dieser hätte die Gelegenheit gehabt, Hitler zu töten, wenn er denn gewollt hätte, nur, er wollte nicht, er wollte seinem Führer folgen, er wollte zu ihm aufschauen und ihn bewundern, weil er ihm glaubte, wie Millionen anderer auch, den Schrecken den dieser Führer und seine Helfer verbreiteten, sah er nicht.
Vielleicht, würde ein Buch wie die dieses helfen, das mehr Menschen mit offenen Augen, Verstand und Herz ein 3. Reich zu verhindern versuchen, sollte es jemals nötig sein.

Nürnberger, hat ein Sachbuch für Jugendliche geschrieben, das meiner Meinung nach erwachsener ist als der Vorgänger, vielleicht weil es eine Zeit beschreibt die näher am heutigen Geschehen ist. Die Leben dieser zwölf Menschen und der vielen anderen Unbekannten, die im verborgenen gewirkt haben, dürfen niemals in Vergessenheit geraten, weshalb ich das Buch uneingeschränkt als Lektüre für Jugendliche Leser ab 13 Jahren empfehlen möchte.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Die Bucht am Ende der Welt von Sergio Bambaren

Klappentext:
Wenn du dich zu sehr in ein Ziel verrennst, verlierst du leicht den Blick für das Schöne, das dich umgibt. SergioBambaren, der mit seinen Büchern ein Millionen-publikum berührt, erzählt, wie ihn eine einzige Reise veränderte. Er war zum Wellenreiten nach Tobago gekommen, um die Energie des Meeres zu spüren und sich auszupowern. Den Zauber der Insel, ihre üppige Vegetation, die Vogelvielfalt: Das alles nahm er dabei kaum wahr. Doch dann herrschte tagelang Windstille, und sein Brett lag unberührt im Sand. Beinahe wollte er schon wieder enttäuscht abreisen bis er eine Welt voll ungeahnter Schönheit und Kraft für sich entdeckt

Über den Autor:
Sergio Bambaren, 1960 in Peru geboren, gelang mit Der träumende Delphin (1998) auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er gab seinen Ingenieurberuf auf und widmete sich fortan ganz dem Schreiben und seiner Leidenschaft für das Meer. Nach längerem Aufenthalt in Sydney lebt er heute wieder in Lima.

Meine Meinung:


Die Bucht am Ende der Welt, war das erste Buch von Sergio Bambaren das ich gelesen habe.

Und wie schon die Leseprobe nicht so ganz mein Fall war hat mich auch das gesamte Buch nicht überzeugt.
Viel zu dick aufgetragen fand ich die Beschreibungen der Inselbewohner, alle haben immer nur gelächelt und hatten eine Lebensweisheit parat.

Wie es der Zufall wollte konnte er mangels Wellen,nicht surfen, dem eigentlichen Grund seines Urlaubs auf der Insel.Also musste er sich eine andere Beschäftigung suchen und enteckt das Tauchen wieder für sich, natürlich trifft er auf einen Tauchlehrer der so philosophisch ist wie zuvor schon der Taxifahrer(»Oh ja«, sagte er, »das müssen Sie lernen, solange Sie hier bei
uns sind: Zeit ist eine Erfindung der Menschen, Leben ist eine Erfindung des Universums.«)
und eine Kellnerin, die ihn erst darauf aufmerksam machte das er vielleicht unter Wasser findet was er an der Oberfläche sucht.
Allerdings kommen wir hier zu dem Teil des Buches der mir wirklich gut gefallen hat, in Kombination mit einigen wunderschönen Unterwasseraufnahmen, von denen ich mir mehr gewünscht hätte, fand ich die Beschreibungen der Tauchgänge unbeschreiblich schön. Ich konnte mir die Unterwasserlandschaften gut vorstellen und auch den Zauber den Tobago sicherlich auf seine Besucher ausübt.
Alles in Allem ist das Buch bei mir aber durchgefallen.

Montag, 22. September 2008

Mutige Menschen von Christian Nürnberger

Jetzt hatte ich die Gelegenheit endlich mal wieder ein Sachbuch zu lesen. Ist ja sonst nicht so meins.

Aus dem Klappentext:
Mutig sind sie: die Menschen, die sich einsetzen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Sie riskieren viel, bringen sich dadurch sogar in Gefahr. Und ob sich ihr Einsatz lohnen wird, wissen sie im Voraus nicht. Aber sie wollen etwas verändern.


Der renommierte Autor Christian Nürnberger erzählt von Frauen und Männern, die Mut zeigen: Mut, die Dinge anders zu sehen, Mut, etwas Neues zu wagen, Mut, mit der bisherigen Tradition zu brechen oder einer Übermacht die Stirn zu bieten: Ayaan Hirsi Ali · Peter Benenson · Bärbel Bohley · Bartolomé de Las Casas · Mahatma Gandhi · Martin Luther · Nelson Mandela · Wangari Muta Maathai · Rosa Parks · Anna Politkowskaja · Alice Schwarzer · Bertha von Suttner

Meine Meinung:
Ich bin begeistert
von dem Buch. Leicht verständlich und interessant hat Christian Nürnberger die Lebensgeschichten von zwölf mutigen Menschen aufgeschrieben, all diese Menschen: Ayaan Hirsi Ali, Alice Schwarzer, Bartolomé de Las Casas, Martin Luther, Nelson Mandela, Rosa Parks, Mahatma Gandhi, Wangari Maathai, Bertha von Suttner, Peter Benenson, Anna Politkowskaja, Bärbel Bohley. haben ungeachtet der Gefahren in die sie sich begaben versucht die Welt für Alle etwas besser zu machen.Sie haben sich für die Menschrechte eingesetzt, sei es für die Rechte einzelner Bevölkerungsgruppen, wie Nelson Mandela und Ghandi oder für die Rechte der Frauen, wie Alice Schwarzer. Meiner Meinung nach ist das Buch auch für Jugendliche gut geeignet die sich für Geschichte interessieren. Mich hat das Buch dazu gebracht, mich mit der einen oder anderen Person näher zu befassen. 22.09.2008 16:45:23