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Inhalt:
Der Vater der ermordeten Schriftstellerin Mona de la Mare, beauftragt den Privatermittler Andreas Mücke mit der Suche nach dem Mörder. Mona de la Mare, die mit bürgerlichem Namen Ramona Töpfer hieß, wollte ihre Schriftstellerkarriere um jeden Preis vorantreiben und organisierte auf eigene Faust eine Lesereise, an deren Ende ihr Mörder wartete. Kommt der Mörder aus den Reihen ihrer Facebook Fans, mit denen Mona jeden Schritt ihrer Karriere teilte oder ist er Teil ihrer Vergangenheit?
Meine Meinung:
Witzige Kommentare, ein klarer, schnörkelloser Schreibstil, die recht spannende Suche nach dem Täter und fast durchweg sympathische Protagonisten , machen das Krimidebüt Jürgen Schmidts aus.
Ich mochte Mücke, den zweimal geschiedenen, zweifachen Vater der gerade am Beginn einer neuen Beziehung und einer neuer Karriere steht. Hier steht der Ermittler im Vordergrund, man lernt ihn intensiv kennen, seine Gedanken, seine Gefühle nichts bzw. nicht viel bleibt verborgen. Das ist nun etwas was ich in Krimis nicht mag, denn meist werden dadurch die Ermittlungen behindert, hier ist das aber Gott sei Dank nicht der Fall, Mücke ist einfach ein ganz normaler berufstätiger Mann, kein Alkoholmissbrauch, keine Drogen, keine Weltuntergangsstimmung und deshalb passt alles zusammen.