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Samstag, 8. April 2017

Demut von Mats Olsson

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Inhalt: Der Ex Journalist Harry findet, nach einer missglückten Verabredung im Nachbarzimmer seines Hotelzimmers ,die Leiche einer Frau neben dem völlig betrunken Musiker Tommy Sandall.
Die Polizei kommt nicht so recht voran in dem Fall und Harry behält einige informationen für sich. Als es zu einem ähnlichen Mord kommt, ist sich Harry sicher das ein Serientäter sein Unwesen treibt.

Meine Meinung:
Mats Olssons Debütroman Demut, kann ich mit Fug und Recht als gelungen bezeichnen, zwar dauert es etwas bis die Handlung richtig Fahrt aufnahm, aber als es dann soweit war, bescherte mir das Buch Spannung pur.
Harry, ist ziemlich sarkastisch und da der Autor es geschafft hat, dies sehr natürlich rüber zubringen, gefiel mir das sehr. Der Schreibstil des Autors ist sehr ausführlich, da er seine Worte aber sehr geschickt wählt, wird das nicht langweilig oder langatmig, ich konnte mich treiben lassen, solange ich mich gleichzeitig auf das was ich las konzentrierte. Vielleicht hätten es weniger Seiten auch getan, vielleicht wäre noch mehr Spannung aufgekommen, wenn Mats Ollson auf einige Bildreiche Beschreibungen verzichtet hätte, aber wahrscheinlich hätte ich dann etwas vermisst. Ich mag den Schreibstil.Das Thema ist vielleicht nicht für jeden etwas, lässt Ollsons uns doch teilhaben an den sexuellen Vorlieben Harrys, die ihn mit dem Mörder verbinden.
Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung.
Wenn ihr mehr über den Autor und sein Buch erfahren wollt, ein Klick auf das Cover bringt euch direkt zum Verlag.

  • Broschiert: 736 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (27. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Übersetzer:Leena Flegler
  • ISBN-10: 3442714648
  • ISBN-13: 978-3442714643
  • Originaltitel: Straffa och låta dö

Samstag, 27. April 2013

Der Mann der kein Mörder war von Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt




Klappentext:
Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe: Hochintelligent. Unausstehlich. In einem Waldstück bei Västerås wird die Leiche eines Jungen entdeckt – brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Roger war Schüler eines Elitegymnasiums, ein sensibler Junge. Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist Kommissar Höglund mit seinem Team aus Stockholm in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Er bietet Höglund seine Hilfe an. Das Team ist wenig begeistert, doch schon bald wird der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele.

Meine Meinung:
Ich war ja skeptisch, was das Buch anging da mir eine Freundin davon abgeraten hatte es zu lesen, aber die Neugier war doch größer, die Neugier die allein schon durch den Titel hervorgerufen wurde.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Es ist ein steiniger Weg, den der Ermittler Torkel und sein Team gehen müssen um dem Mörder des 16jährigen Roger auf die Spur zu kommen, nur wenig ist über den Jungen der als Mobbingopfer die Schule wechselte und der nur wenige Freunde hatte bekannt und die die ihn kannten sind nicht sofort bereit zu helfen, so das das Team  nur langsam und mit Hilfe des Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann ein Puzzlestück zum anderen fügen kann. Bergmann allerdings hat ganz private Motive, die ihn dazu bringen dem Team beizutreten und seine Persönlichkeit ist um es höflich auszudrücken *schwierig*.
Der Autor Michael Hjorth, schafft es den Leser auf über 600 Seiten bei der Stange zu halten, sein Erzähltempo ist bedächtig, die Beschreibung seiner Charaktere genau aber nicht zu detailreich, immer im richtigen Moment gibt er dem Fall ein Wendung die der Leser so nicht unbedingt erwartet hat und die es weiter spannend machen und kaum denkt man, der Täter ist überführt ändert sich noch mal alles und es bleibt spannend.
Intelligent geschrieben und bis auf den eigentlich Mord absolut unblutig ist der *Mann der kein Mörder war* eine Leseempfehlung ohne Einschränkung. 

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Flammenkinder von Lars Kepler

  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 2 (12. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785724632
  • ISBN-13: 978-3785724637
  • Originaltitel: Eldvittnet

Klappentext:
In einer Einrichtung für suizidgefährdete junge Mädchen im Norden Schwedens wird eine Zwölfjährige ermordet aufgefunden - aufgebahrt in einem Bett, mit beiden Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Krankenschwester brutal erschlagen. Niemand hat etwas gesehen. Als in einem Zimmer ein blutverschmierter Hammer gefunden wird, scheint der Fall aufgeklärt, doch das Mädchen, das dort lebte, ist verschwunden. Ihm ist es gelungen, in einem Auto zu fliehen. Für die Polizei beginnt damit ein dramatischer Kampf gegen die Zeit, denn in dem Wagen saß ein kleines Kind. Das Auto wird kurze Zeit später in einem Fluss in der Nähe entdeckt, und die Mörderin gilt auf tragische Weise als überführt. Nur Kriminalkommissar Joona Linna ist skeptisch. Zu viele Fragen sind noch offen. Was war das Mordmotiv? Und warum wurde eines der Opfer so merkwürdig aufgebahrt?

Meine Meinung:
In einem Jugendheim für Mädchen geschehen zwei Morde, die Erzieherin Elisabeth und das Mädchen Miranda werden grausam erschlagen, ein Mädchen, Vicky, verschwindet.Um die örtliche Polizei zu unterstützen wird der Kriminalkommisar Joona Linna an den Tatort geschickt, obwohl er nur *Beraten* soll, lässt ihn der Fall nicht los und er beginnt zu ermitteln.
Dem Autoren Duo Kepler ist meiner Meinung nach ihr bisher bestes Buch gelungen, eine von vorne bis hinten ausgeklügelte Story, die zu keiner Zeit langweilig wurde, Handlungstränge die sich zum Ende schlüssig zusammenfügen und ein Ermittler wie man ihn sich wünschen würde käme man in irgendeiner Weise mit einem Verbrechen in Berührung, hartnäckig,klug und einfühlsam geht Jonna Linna trotz aller Widerstände von Seiten der zuständigen Beamten, jeder Spur nach um am Ende, den für mich völlig überraschenden Täter, zu stellen.Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, alle Ermittler mit denen Joona Linna zu tun bekommt sind unfähig oder unwillig zur Kooperation, das zieht sich vom ersten Polizisten vor Ort bis zur Staatsanwaltschaft, dies mag dem Umstand geschuldet sein, Linna als Lichtgestalt dazustellen, war in dem Ausmaß allerdings etwas zu viel des Guten.
Der flüssige Schreibstil ließ das Buch kürzer erscheinen als es mit über 600 Seiten in Wahrheit ist. Durch einen kurzen Blick auf das was in Zukunft geschieht, wird der Leser auf das hoffentlich bald erscheinende nächste Buch gemacht.
Eine absolute Leseempfehlung von mir, auch da es meiner Meinung nach nicht zwingend nötig ist die Vorgängerbände zu lesen.