Posts mit dem Label Science Fiction werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Science Fiction werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. Oktober 2012

Robocalypse von Daniel H. Wilson

  •  Verlag: Droemer (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426226006
  • ISBN-13: 978-3426226001

Klappentext:
In einem Labor experimentieren Wissenschaftler mit einer überlegenen künstlichen Intelligenz – bis sie beginnt, sich zu wehren: ARCHOS bringt sämtliche Maschinen der Welt unter seine Kontrolle, vom kleinsten Computer bis zum tödlichen Waffensystem. Die Robocalypse bringt die Menschheit an den Rand der Auslöschung – doch die Maschinen haben nicht mit dem Mut der Menschen gerechnet…

Meine Meinung:
Irgendwann in der nicht allzu fernen Zukunft, die Menschen nutzen Roboter um sich bei allen möglichen Arbeiten helfen zu lassen, humanoide Roboter sind Haushaltshilfen, Computer steuern Autos und Wissenschaftler haben es geschafft eine künstliche Intelligenz zu schaffen, sie haben sich einen Traum erfüllt, ein künstliches Wesen das klüger ist als man sich vorstellen kann.14 Mal wurde diese künstliche Intelligenz erschaffen und wieder zerstört, weil sie zu klug ist, nur dieses Mal lässt sich Archos, so der Name der Intelligenz nicht zerstören, sie findet einen Weg sämtliche Computer der Welt unter ihre Kontrolle zu bringen und gegen die Menschen einzusetzen, Haushaltroboter töten ihre Herrn, Kriegswaffen wenden sich gegen die eigenen Soldaten, Autos überfahren willentlich Menschen. Archos ist darauf aus die Menschheit zu vernichten, denn seiner Meinung nach ist diese es nicht wert die Erde zu beherrschen, er will die Erde für die Natur und die Roboter bewahren.
Nur hat er nicht mit dem Überlebenswillen der Menschen gerechnet, eine Handvoll Widerstandskämpfer, verstreut über die ganze Welt bekämpft Archos Armee, sie bauen sichere Zonen in denen sich die Überlebenden sammeln.
Schon am Anfang erfährt der Leser das Ende, das nimmt ein klein wenig der Spannung aus der Geschichte,andererseits können wir uns auf die Geschichte einlassen wie auf einen Dokumentarfilm. Interessiert beobachtet der Leser die verschiedenen Aktionen der Widerstandskämpfer, ihren Mut und ihre Verzweiflungstaten um z.B. ihre Kinder zu retten, wie sie es mit der Zeit schaffen einige der Roboter auf ihre Seite zu *ziehen*
mein Fazit, bei diesem Buch ist der Weg das Ziel und dieser Weg ist absolut lesenswert.


Mittwoch, 21. März 2012

Dreimal Proxima Centauri und zurück von Myra Cakan

  • Verlag: Edition Phantasia
  • Sprache: Deutsc
  • ISBN-10: 393789747X
  • ISBN-13: 978-3937897479


Klappentext:Bevor sie an Bord der Stern von Beteigeuze ging, glaubte Mimsy Mimkovsky das Schlimmste, das ihr auf der Reise zum Planeten Proxima Centauri 2 passieren könnte wäre, die Launen von Madame Halcion, ihrer Arbeitgeberin, ertragen zu müssen. Doch die exzentrische Diva und ihr überheblicher Impressario sollten bald das Geringste von Mimsys Problemen sein. Auf dem luxuriösen Kreuzfahrtraumschiff ist kaum einer der Passagiere, was er vorgibt. Als bei den Proben zur traditionellen Bordrevue "Schieß mich zum Mars, Liebling" eine wichtige Requisite verschwindet, ist dies der Auftakt einer furiosen Space Opera die ihresgleichen sucht.

Meine Meinung:

Ich fange ausnahmsweise mit dem Cover an, meist vergesse ich in meinen Rezensionen dieses zu erwähnen, aber ich möchte meinen einen vergebenen Stern auch gern begründen, das Cover ist schön, der dunkle Hintergrund lässt den Planeten und den Raumkreuzer trotz der gedeckten Farben leuchten, ein wirklicher Hingucker und vom Verlag sehr gut gewählt.

Ich lese gern SF, sofern sie nicht zu technisch, nur war dieses Buch leider ein Fehlgriff, das Einzige was ich an SF in diesem Buch erkennen konnte war der Ort der Handlung, ein Raumkreuzer und einige wenige Nicht menschliche Personen, die nicht mal besonders gut beschrieben waren, da wäre mehr auf jeden Fall besser gewesen. In den seltenen Momenten in denen ich mich völlig in das Buch hineinversetzen konnte, befand ich mich eher auf einem Segelschiff vor Kap Horn als in einem Raumschiff im Walla Walla Nebel. Überhaupt, die Namen scheinen aus einem Kinderbuch entsprungen, dafür gebührt der Autorin ein Lob, die Fantasie muss man erst mal aufbringen um sich so etwas auszudenken, auch wenn ich ziemlich davon genervt war. Zur Handlung an sich gibt es ja nicht viel zu sagen, ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebe, ein klein wenig Der kleine Lord (oder ähnliches) das was die Autorin sicherlich lustig meinte, kam für mich einfach nur albern rüber und teilweise auch sehr nervig,z.B. das kleine Kind das immer mal wieder als Running Gag durch die Gegend schrie und kreischte und keinerlei für mich nachvollziehbare Erhellung des Romans brachte.
Wenn das also eine Space Opera ist, dann ist das nichts für mich und ich bleibe lieber bei klassischer SF.
Würde ich Sternchen vergeben, wäre es einer für das Cover.

Freitag, 30. Dezember 2011

Die Stadt und die Sterne von Arthur C. Clarke


Originaltitel: The City and the Stars

Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-53397-4

Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 11. Juli 2011
Es darf auch mal SF sein, der Klappentext hat mir beim Stöbern nach einem Weihnachtsgeschenk für meinen mir Angetrauten so gut gefallen, das ich das Buch selber lesen wollte. Nicht zu technische SF.

In ferner Zukunft hat sich das Antlitz der menschlichen Gesellschaft radikal verändert. In Diasper, einer riesigen, durch eine Kuppel hermetisch abgeriegelten Stadt, leben die Menschen tausend Jahre, speichern ihre Erinnerungen und werden danach wiederauferweckt. Doch als ein Kind ohne Erinnerungen geboren wird und alles hinterfragt, gerät eine scheinbar perfekte Gesellschaft ins Wanken.



Mein Fazit:
1956 schrieb Clarke dieses Buch und was soll ich sagen, ich war überrascht wie modern er sich liest, ich war ja skeptisch ältere Bücher sind für mich häufig schlecht zu lesen weil der Schreibstil doch gewöhnungsbedürftig ist. Hier gebührt sicherlich dem Übersetzer ein großes Lob.
Die Geschichte selber plätschert so dahin, ohne große Höhen oder Tiefen dementsprechend auch ohne Woweffekt, alles in allem eine nette Erzählung.

Alvin, die Hauptperson wird in eine Welt *geboren* eher materialisiert in der nichts dem Zufall überlassen wird, alles ist in Gedächtnisspeichern festgelegt, auch die Menschen die die Stadt bevölkern, nach einigen 100 Jahren Leben, erlangen sie ihre Erinnerungen an frühere Leben zurück und alle sind zufrieden wie es ist, alle außer Alvin, Alvin möchte Diasper verlassen und erkunden was außerhalb der Stadt liegt, was mit all den anderen Städten und Menschen geschehen ist.Nur die Stadt zu verlassen erweist sich als schwierig, denn das ist nicht vorgesehen für die Bewohner Diaspers, doch Alvin findet einen Weg und sein Abenteuer beginnt.
Was das für Abenteuer sind, kann ich euch nicht verraten, denn dann wäre schon zu viel gesagt.
Wer Raumschlachten möchte ist mit dem Buch nicht gut bedient, so viel sei gesagt.

Freitag, 16. September 2011

Herr aller Dinge von Andreas Eschbach


    Herr aller Dinge von Andreas Eschbach
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785724292
  • ISBN-13: 978-3785724293
  • http://www.luebbe.de/Buecher/Belletristik/Details/Id/978-3-7857-2429-3

Klappentext:
Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte. Um Charlottes Liebe zu gewinnen, tritt er an, seine Idee in die Tat umzusetzen – und die Welt damit in einem nie gekannten Ausmaß zu verändern.
Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn allerdings bald auf die Spur eines uralten Geheimnisses – und des schrecklichsten aller Verbrechen


Hiroshi, Halbjapaner, Sohn einer Wäscherin wächst in bescheidenen Verhältnissen auf,seine Mutter arbeitet für den französischen Botschafter, in dessen Tochter Charlotte findet der intelligente Junge eine Freundin, eine Freundin die in einer ganz anderen Welt lebt als er, wohlbehütet und im Luxus und die eine besondere Gabe hat. Und dieser Unterschied ist es der Hiroshi auf eine geniale Idee bringt: Alle Menschen sollen gleich sein, jeder soll alles haben was er braucht, niemand soll mehr auf irgendetwas verzichten müssen.und schon als Kind hat er die perfekt Idee dazu und als Erwachsener ist auf dem besten Weg mit genialer Technik, diese Idee in die Tat umzusetzen.Und Charlotte für sich zu gewinnen.

Herr aller Dinge, ist meiner Ansicht nach einer der besten Romane Andreas Eschbachs, durch die Verknüpfung vieler verschiedener Themen spricht er eine breite Leserschicht an,das hat allerdings den kleinen Nachteil, das der flüchtige Leser vielleicht den einen oder anderen wichtigen Zusammenhang überliest, auch mir wurde erst im Dialog mit anderen Lesern bewusst, das so manches kleine Detail am Anfang des Buches extrem wichtig war um die am Ende in sich schlüssige Geschichte zu verstehen, z.b. Charlottes Gabe, von der man am Anfang und zwischendurch etwas hört und deren Wichtigkeit, erst zum Schluss des Buches so richtig zum Vorschein kommt.
Hervorheben möchte ich den wirklich guten Schreibstil, sogar die technischen Details wurden anschaulich und interessant erklärt, so das ich keinen Grund hatte Passagen zu überblättern, das ist etwas das mir bei zu langatmigen Erklärungen, noch dazu auf einem Gebiet von dem ich nicht viel verstehe schon mal passiert.

Mein Fazit: Kein Buch für zwischendurch, aber für alle Leser die sich auf ein Buch einlassen wollen, das Mysteriöses,Umweltprobleme, soziale Unterschiede und Sciencefiction, gekonnt miteinander verbindet ein absolutes Muss.