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Freitag, 5. Mai 2017

Letzter Plan: Eine Zombie Zone Germany Novelle von Jenny Wood

Zur Verlagsseite
Inhalt:
In Feierlaune, schmiedeten die Freunde einen Plan, einen letzten Plan.
Was tun wir wenn die Zombies kommen.
Niemand hätte ernsthaft geglaubt, das dieser Plan jemals zur Anwendung kommen würde und doch rettet er Lisa, Nick, Krümmel, Bastian, Phil und anderen das Leben.
Deutschland wird zur Zombie Zone Germany und die 21 Freunde verschanzen sich in einem abgelegenen Haus wo sie auf Rettung warten. Eine nervenaufreibende und gefährliche Zeit beginnt.

Meine Meinung:
Ich hatte schon die Anthologie Zombie Zone Germany gelesen und war nun mehr als gespannt auf eine neue Geschichte, da kam mir die Novelle von Jenny Wood natürlich sehr recht.
Die Autorin erzählt die Geschichte aus der Sicht von Lisa, sie berichtet von den Widrigkeiten mit denen man umgehen muss wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen leben, vom Fehlen der Privatsphäre, kleinen und großen Streitereien und natürlich von der Gefahr die außerhalb des schützenden Zauns allgegenwärtig ist.
Lisa muss erkennen, das es einen großen Unterschied macht ob man in einem Computerspiel jemanden erschießt oder ob man einen gebissenen Freund erlöst.
Aber es gibt auch Momente in denen die allgegenwärtige Gefahr kurz in den Hintergrund rückt, weil z.B. *Rachepläne* gegen den Ex wichtiger sind, die gemeinsam mit der Freundin geschmiedet werden, Momente die in Tränen und Gelächter enden und so Normal erscheinen. Diese Mischung aus Normalität und Ausnahmezustand machen die Novelle so realistisch, es gibt keine Superhelden die aus dem Nichts auftauchen um alle zu retten.
Jenny Wood verwendet Alltagssprache um ihre Geschichte zu erzählen, es wird gelacht,geflucht, geweint, ohne Schnörkel und Beschönigungen.
Gibt es ein Happy End? Das ist wohl die Frage die sich jeder am Anfang einer Horrorstory stellt, ich zumindest tue das. Beantworten werde ich die Frage allerdings nicht, das muss jeder selber herausfinden, aber auf jeden Fall gab es bei mir den Wunsch nach einer Fortsetzung, einiges in der kurzen Geschichte darf gern noch weiter ausgeführt werden.

Neugierig geworden?
Mit einem Klick aufs Coverbild kommt ihr direkt zur Verlagsseite.

Letzter Plan, bekommt von mir eine Leseempfehlung.


  • Taschenbuch: 100 Seiten
  • Verlag: Amrun Verlag; Auflage: 1 (1. November 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3958692664
  • ISBN-13: 978-3958692664

Sonntag, 3. Juli 2016

Blutgrütze eine Anthologie (Hrsg. Markus Kastenholz)

Inhalt:
Es gibt nichts zum Inhalt,
Inhaltsbeschreibungen von Kurzgeschichten sind was für die Schule.
Ihr sollt die Geschichten selber lesen, nacherzählt bringen die nichts.

7 Geschichten von 7 Autoren, jede anders, jede mehr oder weniger eklig.  
Meine Meinung: 
Ich wusste worauf ich mich einlasse, schließlich hatte ich den Klappentext gelesen, so ganz stimmt der Untertitel allerdings nicht *unappetitlich* fand ich jetzt nur zwei der Storys, aber die hatten es beide in sich, nach dem Lesen war mein erster Gedanke *würg* aber vermutlich hatten die Autoren genau das beabsichtigt. Die anderen 5 sind guter alter Horror und Splatter, es ist blutig, widerlich und sehr spannend. Die Autoren haben durchweg einen sehr angenehmen Schreibstil, man spürt die Freude am Schreiben in jedem Satz.
Eigentlich wollte ich die Autoren und die jeweiligen Titel noch auflisten, aber Blogspot in seiner unendlichen Weisheit hat beschlossen, das das doof aussehen soll. ich versuche es mal so.     
Torsten Scheib:
Nächtliche Begegnungen. 
Was lange währt wird endlich gut.

Rosa Leber:
Die Mutter aller Abszesse
Würg

Markus Kastenholz
Mea Maxima Culpa
Rache ist nicht immer süß (der Arme)

Alisha Godoy
Die Bedrohung
Verboten Früchte führen oft zu *dumm gelaufen*

Andreas Ellefred
Schlüssel zur Freiheit
Upps

Jasmin Krieger
Macarone Spezial
doppel würg

John Aysa
Die Yoni der Erde
Männer können eben besser gucken als denken, das hat er nun davon.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Ein Satz den ich in der Rezension für die Verkaufsplattformen weglassen werde:


Geiler Scheiß






  • Taschenbuch: 178 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (5. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1533420564




  • ISBN-13: 978-1533420565
  • Donnerstag, 11. September 2014

    Totes Land- Ausnahmezustand von M.H. Steinmetz



    Inhalt:
    Also der ist schnell erzählt. Markus, verbringt ein Wochenende auf einem LARP und spielt gemeinsam mit Freunden Zombiekillen (Ich glaube so kann man das umschreiben) als ihn die Nachricht von einer schrecklichen Seuchenwelle erreicht, die Deutschland überrollt und vor der niemand geschützt ist und gegen die es kein Heilmittel gibt, was mit einer harmlosen Erkältung beginnt endet in einer Zombiegrippe,  Tote machen Jagd auf die Lebenden. Auf seinem Weg nach Hause quer durch die Republik lernt Markus das Grauen hautnah kennen.
    Meine Meinung:
    Horrorromane scheinen im Moment im Trend zu liegen und so hatte ich mich dafür entschieden dieses Buch zu lesen, man muss ja mitreden können und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch liest sich leicht und flüssig die Story ist interessant und wird gut erzählt, man muss sich allerdings im Klaren sein das es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt und hier noch lange nicht die ganze Geschichte erzählt wird, das man noch nicht alle Hintergründe erfährt und nicht alles logisch erscheint.
    Die Hauptperson Markus bedient sich zwar manchmal einer sehr gewöhnungsbedürftigen Sprache in der es von Fäkalausdrücken nur so wimmelt und die nicht ganz zu dem Bild passt, das man von ihm während des Lesens bekommt, ist aber trotzdem recht sympathisch und vor allem realistisch gezeichnet, er schwitzt, er blutet, er stinkt, er lacht, kurzum er ist ein ganz normaler Mensch nicht wie der eine oder andere Held aus anderen Büchern, dem Nichts etwas anhaben kann. Auch das nicht jede Figur die einem als Hauptperson vorgestellt wird das Abenteuer unbeschadet überstehen wird ist nicht unbedingt gegeben genauso wie  augenscheinliche Randfiguren evtl. noch eine größere Rolle spielen werden ist sicher nicht ausgeschlossen.
    Warum gebe ich *nur*4 Sterne? Der Mittelteil des Buches ist dem Autor etwas lang geraten, zu viel wiederholt sich nur der Schauplatz ist dann ein anderer und es hätte etwas mehr Hintergrundformationen geben können. Aber nichtsdestotrotz erwarte ich mit Spannung den 2. Teil von Ausnahmezustand.

    Die Rezensionen zum 2 und 3 Band findet ihr Hier:
    Die Zuflucht
    Der Bunker
    • Broschiert: 600 Seiten
    • Verlag: Mantikore-Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (24. Juli 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3939212563
    • ISBN-13: 978-3939212560

    Dienstag, 21. Februar 2012

    Stephen King Der Anschlag

     

    Im Buch lesen



    Lesen Sie im Buch


    Klappentext:
    Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt – Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu
    Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.
    Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet

    Meine Meinung:
    Eines der besten Bücher Stephen Kings, spannend und so weit wie ich das beurteilen kann gut recherchiert. Der Autor erzählt die Geschichte Jakes, der durch einen Freund von der Möglichkeit erfährt in die Vergangenheit zu reisen und diese nachhaltig zu verändern, wie es scheint ohne negative Auswirkungen, denn man kann ja jederzeit wieder zum Ausgangspunkt in der Vergangenheit zurück und von vorne beginnen, während in der Gegenwart immer nur 2 Minuten vergehen,zu der Möglichkeit zu reisen, erhält Jake einen Auftrag. *Töte Lee Harvey Oswald*
    Nun wäre Stephen King nicht der Meister des Horrors wenn es so einfach wäre, Jake muss kämpfen, gegen sein eigenes Gewissen und gegen die Vergangenheit die sich nicht so ohne weiteres verändern lassen will.
    King führt uns an bekannte Orte, sein Weg nach Dallas führt über Derry und wir erfahren das dort Kinder grausam ermordet wurden, für jemanden wie mich der alle Romane gelesen hat ein netter Rückblick, fast so als würde man nach Hause kommen. Ebenso überzeugt sein Schreibstil, relativ ruhig erzählt er von Jakes Erlebnissen von seinem Leben im Amerika der 60iger Jahre, das sich so sehr von seinem Leben im Heute unterscheidet und das er irgendwann nicht mehr missen möchte.
    Ein Roman auf den sich der Leser einlassen muss, in der Mitte wird das Buch ein klein wenig langatmig, aber das sei verziehen, schließlich ist es ein langer Weg von 1958 bis 1963 im beschaulichen Amerika, um so furioser ist das Ende ob es ein Happy End gibt, ob Jake es schafft Oswald aufzuhalten und mit seiner großen Liebe Sadie in einem besseren Amerika ein glückliches Leben führen kann, verrate ich hier natürlich nicht.
    • Gebundene Ausgabe: 1056 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (23. Januar 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453267540
    • ISBN-13: 978-3453267541
    • Originaltitel: 11/22/63

    Montag, 10. Oktober 2011

    Die Arena von Stephen King



    Stephen King
    Die Arena
    Originaltitel: Under the Dome
    Originalverlag: Scribner
    Aus dem Amerikanischen von Wulf Bergner
    Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
    ISBN:
    978-3-453-26628-5 
    Verlag:Heyne

    http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=286913






    Wenn kein Gesetz mehr gilt, zählt nur der Kampf ums nackte Überleben ...
    Mit "Die Arena" legt Stephen King ein faszinierendes neues Monumentalwerk vor – seinen umfangreichsten und fesselndsten Roman seit "The Stand – Das letzte Gefecht". Urplötzlich stülpt sich eines Tages wie eine unsichtbare Kuppel ein undurchdringliches Kraftfeld über Chester’s Mill. Die Einwohner der neuenglischen Kleinstadt sind komplett von ihrer Umwelt abgeschnitten. Und auf einmal gilt kein herkömmliches Gesetz mehr ...

    An einem ganz normalen schönen Herbsttag wird die Stadt Chester’s Mill plötzlich auf unerklärliche Weise durch ein unsichtbares Kraftfeld vom Rest der Welt abgeriegelt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, einem Gärtner wird beim Herabsausen "der Kuppel" die Hand abgehauen, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen. Es ist allen ein Rätsel, worum es sich bei dieser unsichtbaren Wand handelt, wo sie herkommt und wann – falls überhaupt – sie wieder verschwindet. Es gibt kein Entrinnen – und je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf ums Überleben in dieser unerwünschten Arena ...

    Meine Meinung:
    Absolut grandios, spannend und fesselnd erzählt, zu keiner Minute auch nur annähernd langweilig und das Beste, bis fast zum Schluss konnte ich mir über das Warum, keinen Reim machen. ;o)
    Der Klappentext stimmt an zwei Stellen nicht ganz, es war eine Gärtnerin und das andere wird nicht verraten.
    Im Epilog behauptet King das Buch vor 30 Jahren schon mal begonnen zu haben, wenn dem so ist, hoffe ich das er noch mehr alte Manuskripte aus der Schublade holt, nach dem guten aber nicht herausragenden Wahn und dem nur mit viel gutem Willen als passable zu bezeichnenden Sunset, kann es die Arena durchaus mit ES, dem Meisterwerk Kings aufnehmen, er legt ein Erzähltempo vor bei dem man entweder aufgibt oder mitgeht, es agieren unheimlich viele Personen in dem Buch, die er uns alle nacheinander vorstellt, ich habe in anderen Rezensionen häufig gelesen das es zu viele wären, kann mich dem aber nicht anschließen, alle diese Menschen gehören in die Kleinstadt und spiegeln das Leben in einer solchen auch wieder, und sie alle tragen dazu bei das diese Geschichte ist wie sie ist, beklemmend und angsteinflößend, nicht zu wissen warum man eingesperrt ist,physisch abgeschnitten von der Außenwelt , ohne Aussicht auf eine Änderung der Situation.
    Zwei kleine Kritikpunkte habe ich.
    1. Es gibt nur *gute* oder *böse* Menschen in der Stadt und auch außerhalb.
    2. und das finde ich viel schlimmer, der deutsche Titel, er passt einfach nicht *Under the dome* hätte sich viel besser direkt mit *Unter der Kuppel* übersetzen lassen.