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Mittwoch, 5. April 2017

Smoke von Dan Vyleta

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Inhalt:Smoke, ist allgegenwärtig: Jeder böse oder schmutzige Gedanke, jede böse Tat zeigt er an, er dringt aus allen Poren, nichts bleibt verborgen. Thomas und Charlie sind Schüler eines Elite Internats, sie sind strengen Regeln unterworfen, die ihnen die Beherrschung des Rauchs beibringen sollen und somit auch die Beherrschung all ihrer Gefühle. Eher zufällig finden sie heraus das nicht jeder dem Rauch unterworfen ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung:
Smoke ist ein außergewöhnlicher Jugendroman, eine Mischung aus Fantasy und Gesellschaftskritik, verpackt in eine äußerst interessante Handlung, führt er uns vor Augen, das wir nicht alles was geschieht und vor allem den IST Zustand der Welt in der wir leben, als gegeben und unveränderlich hinnehmen sollten und schon gar nicht das wir annehmen sollten das es bessere und weniger gute Menschen gibt. Im Roman zeichnet sich die Elite dadurch aus, das sie nicht rauchen, das sie die fast totale Kontrolle über sich haben, während die Unterschicht sich nicht kontrolliert und Rußbedeckt, einfach lebt. Es stellt sich unweigerlich die Frage, welches Leben lebenswerter ist, sieht man einmal von den materiellen Gütern ab.
Ich würde jetzt die sprachlichen Fähigkeiten des Autors loben, allerdings habe ich das Original nicht gelesen und wenn ich die Seitenzahlen des Originals und der Übersetzung vergleiche, vermute ich das hier der Übersetzerin Katrin Segerer ein großer Teil der Anerkennung gebührt. Wenn ich davon ausgehe, das der Autor schon im Original einen bildreichen Schreibstil hat, kann ich mir gut vorstellen wie schwierig es sein muss, diese Sprache in eine angemessene Form zu übersetzen ohne das die Geschichte langatmig und damit langweilig wird.
Ich bin von Smoke absolut überzeugt, es ist spannend und unterhaltsam ohne dabei ins Seichte abzudriften und bekommt eine absolute Leseempfehlung.
Mit einem Klick aufs Cover kommt ihr direkt zur Verlagsseite.
  • Broschiert: 624 Seiten
  • Verlag: carl's books (13. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570585689
  • ISBN-13: 978-3570585689
  • Originaltitel: Smoke

Sonntag, 22. Januar 2017

Elric der Blutrhron von Michael Moorcock

Der erste Band der Neuauflage der Elric Saga ist hier anders als erwartet. Der Mantikore Verlag hat hier nicht nur den ersten Band neu aufgelegt, sondern diesen mit einigen Extras versehen, was ihn zu einem opulenten Werk macht.
Obwohl viele Leser sicherlich die Vorworte und Einleitungen als zu umfassend empfinden werden, sollte man sich die Mühe machen, diese zu lesen, denn sie enthalten viele Zusatzinformationen zu Michael Moorcock, die mir bisher nicht bekannt waren.
Das Buch startet mit einer Einleitung des Verlags, gefolgt von einer Einführung von John Cluse zu Michael Moorcock, bevor dieser dann selbst zu Wort kommt. Danach schreibt Alan Moore über seine Beziehung zu Melnibone, ein Text, der mir persönlich zu abgehoben war, nichtsdestotrotz aber sehr informativ ist und eine eigene Sichtweise auf diese Welt wiederspiegelt.
Wer nun erwartet, dass nun Band eins dieser unvergleichlichen Saga beginnt, hat sich geirrt.

Montag, 14. November 2016

Die Spiegelstadt von Justin Cronin

Inhalt: Die Zwölf sind vernichtet und mit ihnen ihre Virals, die Überlebenden beginnen die früheren Ereignisse zu verdrängen und ins Land der Sagen und Legenden zu verbannen. Das Leben normalisiert sich. Peter Jaxon ist Präsident der Republik Texas und hat Caleb wie einen eigenen Sohn aufgezogen,der als Erwachsener Mann mit seiner Frau Pim und seinem Sohn auf eine Farm zieht. Michael segelt auf einem kleinen Boot auf dem Meer und herauszufinden ob es wirklich so etwas wie einen Sperrgürtel um Amerika gibt und findet dabei die Bergensfjord ein riesiges Schiff unter Norwegischer Flagge und beschließt sie wieder Seetüchtig zu machen, Sara arbeitet als Ärztin in Kerrville, Alicia, halb Mensch, halb Viral hat ihre Freunde verlassen um ein Kind zur Welt zu bringen, das sie gleich nach der Geburt beerdigen muss, nach einer langen Trauerzeit folgt sie einem Ruf in die Spiegelstadt, Lucius Greer, der Mann des Glaubens, hütet ein Geheimnis.
Und Amy: Amy träumt.

Meine Meinung: Eins vorweg, die Spiegelstadt kann nicht als eigenständiger Roman gelesen werden. 
Der Prolog besteht aus einigen Kapitel der ersten Schriften aus dem Buch der Zwölf, niedergeschrieben von den ersten Chronisten und ist für mich sehr hilfreich gewesen um wieder in die Geschichte rein zukommen und kaum war ich drin, war ich gefangen. Die Spiegelstadt verführt zum Nächte durchlesen.
Manchmal erinnerte es mich an die klassischen Western meiner Kindheit, in denen die Siedler aufbrachen um das Land zu erobern, es urbar zu machen und ihre Kinder dort groß zuziehen, manchmal mutete es an wie ein tragischer Liebesroman aber immer war es spannend.
Justin Cronin hat einen fantastischen Schreibstil, er war in der Lage die Orte und Menschen so zu beschreiben, das es die Bilder in meinem Kopf durchaus mit einem Kinobesuch aufnehmen konnten.
Interessanterweise verzichtet der Autor auf das klassische Gut gegen Böse innerhalb der menschlichen Gemeinschaft, es fehlt der Eine, der nur auf seinen Vorteil bedacht ist und damit skrupellos alle anderen in Gefahr bringt, ein weiterer Pluspunkt für das Buch.Es fehlt aber auch der eine Held, der in strahlender Rüstung sich selbst opfert um die Menschheit zu retten. Gemeinsam, jeder nach seinen Möglichkeiten müssen sich die Protagonisten einem unbesiegbar scheinenden Gegner stellen.
Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, was ich beim Lesen empfunden habe, es klingt vielleicht ein bisschen seltsam wenn man bei einem Horrorroman  das Gefühl hat, nach Hause zu kommen, zu Menschen die man liebt und denen man vollständig vertrauen kann. 
Wie schon erwähnt: Die Spiegelstadt kann nicht allein gelesen werden, ihr müsst die Vorgängerbände lesen um alle Zusammenhänge zu verstehen und auch um sich an den besonderen Aufbau der Bücher zu gewöhnen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für die gesamte Trilogie.
Die komplette Passage-Trilogie könnt ihr natürlich direkt beim Verlag bestellen.



  • Gebundene Ausgabe: 992 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (31. Oktober 2016)
  • Übersetzer: Rainer Schmidt
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311802
  • ISBN-13: 978-3442311804
  • Originaltitel: The City of Mirrors




Sonntag, 4. Oktober 2015

Die Rückkehr der Kriegerin. Feuerjäger 1 von Susanne Pavlovic

Sie ist raubeinig, respektlos und mit allen Wassern gewaschen. Sie macht keine Gefangenen, weder auf dem Schlachtfeld noch in der Liebe. Ihr Schwert gehört jedem, der sie mit Gold bezahlen kann. Krona Karagin ist alles andere als eine strahlende Heldin. Doch Helden sind viel zu selten in diesen ruhigen Zeiten, und als ein Feuerdämon sich über dem Königreich Abrantes erhebt, sammelt sie eine bunte Truppe von Zwergen, Kriegern und Zauberern um sich, um der Bedrohung die Stirn zu bieten. Krona Karagin ist keine Heldin, aber sie ist stinksauer, und sie hat nichts zu verlieren. „Wir alle lieben unsere Heldengeschichten: von Rittern in schimmernder Rüstung, von großen Taten, von Aufopferung, Mühsal und edler Gesinnung, von mutigen Recken, die nichts und niemand von ihrem Weg abbringt. Diese Geschichte ist keine davon.“

Meine Meinung:

Ich greife gleich mal den letzten Satz des Klappentextes auf
  „Wir alle lieben unsere Heldengeschichten: von Rittern in schimmernder Rüstung, von großen Taten, von Aufopferung, Mühsal und edler Gesinnung, von mutigen Recken, die nichts und niemand von ihrem Weg abbringt. Diese Geschichte ist keine davon.“

Und genau das ist gut so, ich will keine edlen Ritter, keine strahlenden Helden, ich will Menschen und Wesen wie sie sind, eigennützig, stur, manchmal gut manchmal böse, die weinen, schreien, lachen und lieben, ich erwarte von Ihnen das sie mich mitnehmen in ihre Welt, mich in ihren Bann  ziehen und dazu zubringen immer mehr von ihnen zu erfahren, leider kommt das viel zu selten vor, Fantasy als Genre finde ich sehr interessant, die Stories versprechen viel, wenn ich dann aber sehe *Band 1 von 12* verlässt mich doch meist die Lust am weiter lesen, meist schon vor der ersten Seite. Und trotz des Wissens das es sich bei Feuerjäger um einen Mehrteiler handelt, habe ich das Buch gelesen? Und zwar einzig und allein wegen des Klappentextes, wegen der wütenden und stinksauren Krona und ich wurde nicht enttäuscht, Susanne Pavlovic hat ihre Protagonisten so liebevoll beschrieben, das nicht ein Wort zu viel war, ich durfte jeden einzelnen kennenlernen, jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte die zwingend erzählt werden musste um zu verstehen was sie zu ihren Taten veranlasste. Sie erzählt von der Soldatin Krona, die um des Geldes Willen der Nichte eines reichen Kaufmanns hilft ihr Erbe zu suchen, von Fenrir dem Geheimnisvollen, der allen Verführungskünsten Kronas widersteht und sie damit kränkt, von Lianna und Thork, der Prinzessin und dem Zwerg die mehr verbindet als sie sich eingestehen wollen, Pintel,einem kleinen Zauberer der darunter leidet das ihn alle Frauen niedlich finden und Nardor und Lomir, dem Gelehrten und dem Kaufmann die gemeinsam schon so manches Abenteuer überstanden haben.
Nur zusammen können sie es schaffen, die Welt so wie sie ist zu retten, aber bis sie sich gefunden haben überstehen sie schon so manche Schwierigkeit.
Mit der letzten Seite des Buches ist die Geschichte noch lange nicht zu ende erzählt, der Weg der Gefährten beginnt erst und ich freue mich darauf sie auch weiterhin zu begleiten.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, kein Wort zu viel und keines zu wenig.
Ich habe auch nur eine Kleinigkeit zu beanstanden, Prinzessin Lianna entwickelt sich von einer selbstbewussten starken Frau zu einer Zicke, die ich absolut nicht mehr leiden kann, aber vielleicht ändert sich das ja in den nachfolgenden Bücher wieder. 
Aber das ist nun mal wirklich Jammern auf hohem Niveau.
Feuerjäger ist ein fantastisches Buch aus dem Amrun Verlag und man sollte sich sowohl Autorin und Verlag gut merken.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.


  • Broschiert: 620 Seiten
  • Verlag: Amrun Verlag (19. April 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3958690416
  • ISBN-13: 978-3958690417

Montag, 19. Januar 2015

Choices: Die Mächtigen von Nils Nöske

Klappentext:
Zorin versinkt im Chaos. An keinem anderen Ort paaren sich so viel Reichtum und rasanter Fortschritt mit derartigen Grausamkeiten und erdrückender Armut wie in der gewaltigen Hauptstadt. Hier regieren Egoismus und Ignoranz, Korruption und Rücksichtslosigkeit. Vor vielen Jahrtausenden jedoch regierten hier Magie und jene, die sie beherrschen konnten. Und obwohl das Wissen um diese Mächte längst von der Oberfläche verschwunden ist, trägt die Welt auch heute noch ihre Spuren. Ein wohlhabender Reporter, ein armer Traumtänzer und ein uraltes Zauberbuch. Mehr braucht es nicht, um den Funken der Zauberei erneut zu entfachen und die vertraute Welt mit einer Woge der Zerstörung in ihren Grundfesten zu erschüttern.
Meine Meinung:
Lange habe ich auf ein neues Buch von Nils Nöske gewartet, nachdem mir die *Besessenen* aus der Reihe Choices ausnehmen gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen an *die Mächtigen* natürlich besonders hoch und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, unterhaltsam und vor allem rätselhaft, es animiert die Leser dazu, mit zuraten, welche Motive die Protagonisten für ihre Handlungen haben, wie es weitergeht und lange darf bezweifelt werden ob es denn ein Happyend gibt, für Zorin und die *Helden* Ich war lange hin und her gerissen, zwischen Sympathie und Ablehnung gegenüber den Hauptpersonen, es gibt nicht von der ersten Seiten an, den einen *Guten* den der auszieht die Welt zu retten, glaubt man den Charakter einer der Personen durchschaut zu haben, geschieht auf der nächsten Seite etwas, dass meine Meinung wieder völlig über den Haufen warf, aber keine Angst, auch wenn vielleicht nicht alle Fragen am Ende des Buches beantwortet werden, das eine oder andere kleine Geheimnis darf dann doch unaufgeklärt werden, fügt sich doch alles zu einer logischen Geschichte zusammen.
Ich hatte schon für *die Besessenen* fünf volle Punkte vergeben und wünschte mir nun ich könnte mehr vergeben, denn man erkennt, vergleicht man die beiden Bücher miteinander, eine deutliche Steigerung im Stil und im Aufbau der Geschichte, man könnte sagen sie ist erwachsener geworden, was aber gleich blieb ist die unverkennbare Schreibfreude Nils Nöskes.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil oder einfach das nächste Buch des Autors.
  • Broschiert: 359 Seiten
  • Verlag: Latos Verlag; Auflage: 1 (18. Dezember 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394330857X
  • ISBN-13: 978-3943308570

Dienstag, 11. Juni 2013

Die Zwölf von Justin Cronin


 


Klappentext:
Die Zwölf bedrohen die Welt - und nur Amy kann sie besiegen

Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden …

Meine Meinung:
Nichts für Querleser und Seiten Überspringer und man muss den ersten Band gelesen haben.
Justin Cronin, hat mich wieder einmal durch seinen Schreibstil überzeugt der im Zusammenhang mit einer ausgeklügelten Geschichte, den Leser zwingt Seite um Seite zu verschlingen.
Cronin erzählt die Geschichte vieler Personen und da er das auf verschieden Zeitebenen tut, ist es wie oben schon erwähnt nicht ratsam etwas zu überblättern oder unkonzentriert zu lesen.Glaubte man das Schicksal einer Person am Ende eines Kapitels besiegelt, taucht sie recht unvermittelt wieder auf, beim zurückblättern stellt man dann fest, das man nichts verpasst hat sondern das es einfach nicht erzählt wurde, was genau geschah.
Cronin steuert die Geschichte auf ein furioses Zwischenfinale, es kommt zum Showdown zwischen der Gruppe um Amy und den Zwölf von dem wir aber alle wissen das dieser Showdown noch nicht das Ende erzählt, auf das müssen wir leider noch bis zum 3. Band warten.

  • Gebundene Ausgabe: 832 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311799
  • ISBN-13: 978-3442311798
  • Originaltitel: The Twelve

Freitag, 1. März 2013

Wind: Rezension von Manuela H.



Klappentext:
Ein Sturm zieht auf
Roland Deschain, der letzte Revolvermann, und seine Gefährten haben den Grünen Palast hinter sich gelassen. Als sie auf dem Pfad des Balkens ins Land Donnerschlag unterwegs sind, zieht ein heftiger Sturm herauf, und sie finden Schutz in einer verlassenen Hütte. Dort erzählt Roland seinen Begleitern, was in seiner Jugend geschah, nachdem er unbeabsichtigt seine Mutter umgebracht hatte: Sein Vater schickte ihn zu einer entlegenen Ranch, wo grausame Morde stattfanden. Alle Anzeichen deuteten auf einen Gestaltwandler als Täter hin, und es gab nur einen Zeugen – einen kleinen Jungen, der jetzt seines Lebens nicht mehr sicher war.

Mit Wind legt Stephen King einen achten Roman seines großen Endzeitepos um den Dunklen Turm vor, bei dem es sich nach eigenem Bekunden um sein wichtigstes Werk handelt. Derzeit befindet sich eine Verfilmung des gesamten Zyklus in der Vorproduktion.

Meine Meinung:
Schade, schade, viel zu kurz.
Obwohl ich den letzten Teil der Turmreihe schon vor ein paar Jahren las, war ich ganz schnell wieder vertraut mit den Characteren. Ich war zugegebenerweise sehr skeptisch, als ich las das Stephen King, das Buch irgendwo zwischen den Bänden ansiedelte, ich hatte mir erhofft, das er die Reihe mit einem anderen Ende als dem bekannten beendete, die Hoffnung hat sich zwar nicht erfüllt aber ich bin trotzdem sehr begeistert von dem Buch.
Roland und seine Begleiter verschanzen sich in einer verlassenen Stadt vor einem tödlichen Sturm um die sich die Zeit zu vertreiben erzählt Rolamd seinen Gefährten die Geschichte vom Fellmann, die gleichzeitig seine Anfänge als Revolvermann erzählt und die Umstände die zum Tod seiner Mutter führten, innerhalb dieser Geschichte erzählt er die Geschichte des kleinen Tim, der vom Sohn eines Holzfällers ebenfalls zum Revolvermann wird.
Sehr flüssig und spannend erzählt sind die Geschichten wunderbar mit der Reihe verwoben und eigentlich wünschte ich mir das sie noch nicht zuende erzählt wären.

  •  Wind von Stephen King
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345326794X
  • ISBN-13: 978-3453267947
  • Originaltitel: The Wind through the Keyhole

Freitag, 16. März 2012

Der Kinderdieb Brom

  • Verlag: http://www.droemer-knaur.de/buecher/Der+Kinderdieb.4899216.html
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426506882
  • ISBN-13: 978-3426506882

Klappentext:
Leise wie ein Schatten streift ein Junge durch die Straßen von New York. Er nennt sich Peter und ist auf der Suche nach Kindern und Teenagern, die dringend Hilfe brauchen. Peter rettet sie – und bietet ihnen an, sie in sein magisches Reich zu führen, in dem niemand je erwachsen werden muss. Doch er verrät ihnen nicht, dass dieses Land im Sterben liegt und dort nicht nur magische Geschöpfe und das Abenteuer ihres Lebens auf sie warten, sondern auch größte Gefahr … »Brom hat mit "Der Kinderdieb" ein Meisterwerk der phantastischen Literatur erschaffen! Er mischt gekonnt das Grundgerüst der Peter-Pan-Geschichte mit Mythen aus verschiedenen Kulturen.

Meine Meinung:
Ich bin ja nicht so der große Fantasy Leser, da mich aber das Thema interessiert hat, habe ich mich trotzdem an das Buch gewagt.
Der geheimnisvolle Peter, ist der Kinderdieb. Mit dem Versprechen von Spiel und Abenteuer lockt er Kinder aus schwierigen Verhältnissen in eine mystische Welt die von einem Nebel verborgen und von Fabelwesen und Feen bevölkert wird, nur erwartet die Kinder keine Zauberwelt im Sonnenschein sondern ein Krieg zwischen Peters Jungen, den Teufeln, den Bewohnern von Avalon dem Land hinter dem Nebel und den gefährlichen Fleischfressern die alles vernichten was Avalon einst ausmachte.
Brom erzählt zwei Geschichten, einmal die Peters, wie er aufwuchs und wie er nach Avalon kam und seine Beweggründe die Insel um jeden Preis zu schützen was auf der Insel im Laufe der Jahrhunderte geschah und was zu ihrem Niedergang führte und die Geschichte vom aktuellen Kampf um Nick der von Peter auf die Insel geholt wurde. Nick durchschaut Peter recht schnell und hat nur ein Ziel, er will zurück nach Hause.
Broms Kinderdieb wurde laut dem Autor, inspiriert von dem bekannten Kinderbuch Peter Pan allerdings nicht von der bekannten Fassung, in der Peter Pan und seine verlorenen Jungs wie im Paradies leben, sondern der Urfassung, in der die verlorenen Jungen Mord als einen großen Spaß ansehen, wie auch die Urfassung des Romans PETER PAN ist auch der Kinderdieb, kein Kinderbuch, dafür ist es zu blutig und brutal. Ebenso hat der Autor die Avalonsaga in seinen Kinderdieb eingebracht, wir lesen von der Dame vom See und vom Gehörnten, von einem magischen Schwert und anderen Gestalten die in diversen Avalon und Artus Sagen zu finden sind.Zusammen ergibt das eine gelunge Mischung, die spannend und sehr gut zu lesen ist.
Das Cover und die Buchgestaltung finde ich sehr gut gelungen, die Bilder im Innern zeigen aber auch sehr deutlich, das das Buch eher für nicht so zartbesaitete Leser ist

Sonntag, 6. November 2011

Grimm von Christoph Marzi



Vergiss nie die Macht der Worte…


Plötzlich geschehen seltsame Dinge in Hamburg: Ein Wolf streift durch die Stadt, Kinder fallen in einen rätselhaften Tiefschlaf. Und Vesper allein hält den Schlüssel zu einem düsteren Geheimnis in Händen, das bis zu den Brüdern Grimm zurückreicht.

Der Tag fängt nicht gut an für die siebzehnjährige Vesper Gold. In der Schule gibt es wieder Ärger, und ihre Mutter, eine weltberühmte Pianistin, hat einmal mehr keine Zeit für ihre temperamentvolle Tochter. Auch der schwere Sturm, der über Hamburg tobt, trübt Verspers Stimmung. Doch all das ist mit einem Mal unwichtig: Aus der Zeitung erfährt sie, dass ihr geliebter Vater im fernen Berlin unter rätselhaften Umständen gestorben ist. Wenig später stirbt auch Vespers Mutter, und plötzlich ist Vesper ganz allein auf der Welt. Einzig die Erinnerung an eine glückliche Kindheit, als ihr Vater ihr und ihrer großen Schwester Geschichten erzählte, ist ihr geblieben – und ein uralter goldener Schlüssel. Auf einmal geschehen immer unheimlichere Dinge in der Stadt: Märchenwesen werden lebendig, Wölfe tauchen auf und Kinder fallen in tiefe Träume. Auf der Suche nach Antworten trifft Vesper den geheimnisvollen Leander. Gemeinsam wollen sie das düstere Rätsel lösen. Doch die Zeit läuft, denn nur wenn sie herausfinden, was damals zu Zeiten der Brüder Grimm geschah, kann die Gegenwart gerettet werden .

Meine Meinung. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, es ist vom Thema her sehr spannend und originell, allerdings enthält es viele Seiten *Füllstoff* die man quer lesen kann, ohne etwas wesentliches zu verpassen, nichtsdestotrotz hat mir das Buch Spaß gemacht. Die Personen sind lebendig und anschaulich beschrieben und ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar, ohne langes Zögern, stürzt sich Vesper mit Unterstützung zweier Freunde in ihre Aufgabe, die Welt wie wir sie kennen zu retten und davor zu bewahren zu werden wie sie war, bevor ein Geheimbund, namens Bohemian, sie veränderte ob zu Recht oder Unrecht verrate ich jetzt nicht.Der Kampf den sie dazu aufnehmen müssen, hätte gern etwas ausführlicher beschrieben sein können zum guten Schluss wurde der Autor leider etwas hektisch.

Freitag, 28. Oktober 2011

Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

PAN Verlag
ISBN: 
978-3-426-28368-4
Erscheint am 02. November 2011










 Klappentext:

Die Insel. Die Kinder. Das Grauen.
Bist Du bereit für dieses Abenteuer?

Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen
vor – doch was Jacob von seinem hörte, war
etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte
ihm von einer Insel, auf der merkwürdige
Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben –
und von den Monstern, die auf der Suche nach
ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager
und glaubt nicht mehr an die wunderbaren
Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an
dem sein Großvater unter mysteriösen
Umständen stirbt …


Ein wunderschönes Buch, allein die Aufmachung des Covers ist ein absoluter hingucker, im Buch sind Fotos die der Autor wohl auf Flohmärkten gesammelt hat, Bilder die an Kuriositäten Kabinetts erinnern, schwebende Kinder, Kinder mit zwei Spiegelbildern und noch viele viele mehr, allein diese sind ein Grund dieses Buch durchzublättern.
War ich mir anhand der Leseprobe noch nicht ganz im Klaren darüber um was für ein Buch es sich handelt, eine Fantasygeschichte, die fantasievolle Aufarbeitung von Erlebnissen des Großvaters im *Tausenjährigen Reich* So wurde mir schnell klar, das es sich um eine klassische Fantasygeschichte handelt. Der 15jährige Jakob muss miterleben, wie sein Großvater stirbt,getötet von einem Monster, dieser hatte ihm immer von der Insel der besonderen Kinder erzählt, Märchen, wie Jakob glaubte.
Nur das es sich eben nicht um Märchen handelte sondern das es diese Insel und erstaunlicherweise auch die Kinder auf der Insel, in der Realität wirklich gibt. Und das Jacob zu dieser Insel fahren muss um eben dies herauszufinden und um den Grund für den Tod seines Großvaters zu erfahren.
Mit Unterstützung seines Psychiaters, den Jakobs Eltern nach der Behauptung *Ein Monster mit Tentakeln die aus seinem Mund wuchsen, habe den Großvater getötet* verständicherweise hinzuziehen, reist Jacob auf die Insel der besonderen Kinder. Und das Abenteuer beginnt.Hier zeigt sich dann auch, das Böse ist überall und überlege gut wem du vertraust.
Mehr zum Inhalt möchte ich eigentlich nicht verraten, jeder der das Buch liest wird schnell wissen warum.
Der Schreibstil des Autors hat mich wirklich angesprochen, spannend und interessant geschrieben, ein absoluter Pageturner und eine wohltuende Abwechslung zu den momentan angesagten Vampir und Engelsbüchern im Jugendbuchbereich.
Einen minimalen Minuspunkt hat das Buch, vom Ende bin ich nicht ganz überzeugt, es lässt zu viel Raum für ein weiteres Buch um Jacob und seine besonderen Freunde, also heißt es abwarten und hoffen das der Autor sich noch mehr einfallen ließ.

Mittwoch, 24. August 2011

Der Ruf des weißen Raben von Sanna Seven Dee

ich habe mir viel mehr versprochen


mehr Einblick in die Kultur der Indianer,mehr zum Leben der Indianer.

Leider wurde jede Reise Myras in die Vergangenheit oder Zukunft nur sehr kurz gehalten hier wäre mehr besser gewesen 100 Seiten mehr auf denen ihre Besuche ausführlicher hätten erzählt werden können, hätten dem Buch sehr gut getan. Die handelnden Personen blieben etwas blass ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen, bzw. große Sympathien oder Antipathien gegen ihren Widersacher zu entwickeln, aber auch das schreibe ich, für die Fülle der Handlungsstränge, der Kürze des Buches zu, es blieb einfach nicht genügend Platz um Myra und Chad, Heather und Emma so einzuführen wie es ihnen gebührten.

Ein paar Textstellen haben mich sehr gestört, sie passten meiner Meinung nach nicht in einen mystischen Roman *sie schlürften Kaffee und mampften Muffins* überhaupt schien mir der Schreibstil etwas schlicht, ich hatte mir auf Dauer doch mehr und tiefgründigeres erwartet, der Schreibstil hatte allerdings den Vorteil das ich sehr schnell durch war mit dem Buch, dessen Thema mich wirklich brennend interessiert hatte.

Samstag, 28. August 2010

Andreas Izquierdo: Apocalypsia


Klappentext:

Es heißt, sobald ein Kind zur Welt kommt, legt ihm ein Engel einen Finger auf den Mund: so vergisst es augenblicklich alle göttlichen Geheimnisse. Nur die kleine Furche zwischen Nase und Mund bleibt als Spur zurück. Doch als sich das letzte aller Geheimnisse offenbart, müssen die Engel erkennen, dass auch sie nicht alles wissen: Gott liegt im Sterben, und mit ihm die gesamte Schöpfung. Es sei denn, sein Platz wird neu besetzt …


Die Erkenntnis seiner Sterblichkeit ist ein Schock, das Versprechen vom ewigen Leben – eine Lüge. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem schönsten und mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet, kann der paradiesische Urzustand wiederhergestellt werden. Die kleine Schar um den einfachen Engel Nathanael, die entschlossen die alte Ordnung verteidigt, ist ganz auf sich allein gestellt. Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe, und die Erde erlebt schon bald ein Horrorszenario. Nur Esther und Judith sehen dort die Apokalypse kommen, denn sie allein wissen, dass alles seine Zeit hat … und wenn das eine stirbt, wird das andere geboren. Ein packender Fantasy-Roman, tempo- und actionreich erzählt!

Mein Fazit:

Eigentlich bin ich sprachlos, das Buch habe ich in zwei Nächten durchgelesen und kann nun meine Empfindungen kaum in Worte fassen, Freunden die mich fragten warum mir das Buch, so gut gefiel, warum ich in höchsten Töne davon schwärme, habe ich das Buch in die Hand gedrückt, das muss man einfach gelesen haben. Mein absolutes Highlight, für dieses Jahr.



Gott liegt im Sterben, die Engel sind untereinander verfeindet und befinden sich im Krieg miteinander, das hat Auswirkungen auf das Leben der Menschen,es wird unerträglich heiß, die Gesteine verfallen zu Staub, die Kontinente rasen aufeinander zu, das Ende der Menschenwelt und der Menschheit scheint unvermeidlich.Das ist eine Entwicklung die Luzifer begrüßt, nach Jahrtausendjähriger Gefangenschaft, will er das Reich der Engel stärken und neu ordnen, ohne die Menschen, die seiner Meinung nach, von Gott mehr geliebt und bevorzugt werden. Er führt schart eine millionenstarke Engelsarmee um sich um seine Ziele durchzusetzen, er sät Zwietracht unter den Anhängern Gottes und zieht so manchen Engel auf seine Seite.Ihm Gegenüber steht Nathanel, der laut einer Prophezeihung, die göttliche Schöpfung retten kann, nur ist Nathanel ein Krüppel, der nicht einmal sich selber helfen kann, ist er doch nicht der Heilsbringer, wie einige der Erzengel vermuten?

Andreas Izquierdos Roman spielt in beiden Welten, er stellt uns Esther und Judith vor, zwei Frauen die im Laufe der Handlung, mehr und mehr an Bedeutung gewinnen und zunächst als einzige Menschen vermuten das irgendetwas ungewöhnliches und unumkehrbares sich ankündigt, ihre Schicksale sind eng miteinander verknüpft.Wichtiger als diese beiden Frauen sind meiner Meinung nach aber die Engel, Nathanael, Rafael, Iax, Luzifer, Lilith, Gabriel, Azrael und wie sie alle heißen, alle haben ihre Beweggründe aus welchem Grund sie etwas tun. Iax z.B. wird zum Lehrer und Beschützer Nathanels ausgewählt, zunächst nur widerwillig und aus blindem gehorsam, später aus Überzeugung bringt er dem jungen verkrüppelten Engel alles bei.

Die Interessanteste Figur im Roman ist meiner Meinung nach, allerdings Luzifer, der nach langer Gefangenschaft, die Herrschaft über das Reich der Engel anstrebt und die Vernichtung der Menschen, seine Argumentation warum es richtig ist was er plant ist durchaus nachvollziehbar. Nur leider weiß er nicht, was sich der Leser schon recht früh denken kann * er kritisierte ja unter anderem auch, das der Mensch, mehr weiß als die Engel, in dem Fall der Leser* Ohne Menschenwelt, kann auch die Welt der Engel nicht existieren.

Ich bin begeistert von dem Buch, es ist schlüssig geschrieben, lässt keine Fragen offen, und regt durchaus zum Nachdenken an. Ohne einen erhobenen Zeigefinger gesehen zu haben, mach ich mir wieder mehr Gedanken darüber das alles was der Mensch zerstört, unwiederbringlich weg ist.
Rotbuch Verlag
ISBN:
978-3-86789-018-0

Erscheint am 13. August 2010

Sonntag, 1. August 2010

Die dreizehnte Stunde von Richard Doetsch

Klappentext:
Nicholas Quinn sitzt im Verhörraum der Polizei. Seine Frau wurde ermordet, und man hält ihn für den Täter. Doch er ist unschuldig. Ihr Tod ist mit dem Schicksal von 212 Menschen verbunden, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind – denn eigentlich sollte Nicholas’ Frau an Bord dieser Maschine sein. Doch aus irgendeinem Grund hat sie die Maschine in letzter Minute verlassen. Dieser Grund ist für den Absturz verantwortlich. Und für ihren Tod.
Ein Fremder betritt das Verhörzimmer. „Ihre Frau lebt noch“, sagt er. „Sie können sie retten und die 212 Passagiere des Flugzeugs.“ Er überreicht Nicholas eine goldene Uhr, auf der die Zeit rückwärts zu laufen scheint. "Sie haben dreizehn Stunden."
Der Countdown läuft.



Meine Meinung:
Ich verrate nicht mehr als in der Leseprobe; die man im Netz findet, schon zu erfahren war.
Die Hauptfigur des Buches kann mithilfe einer magischen Taschenuhr in die Zeit zurück reisen und so versuchen das Leben seiner Frau zu retten, die erschossen wird für den Mord wird er verantwortlich gemacht.
So weit so langweilig, wenn es denn so wäre wie in den meisten Zeitreiseromanen, der Held reist in die Vergangenheit er erlebt ein paar Abenteuer und rettet die Frau.
Hier ist es ein wenig anders, er reist immer nur ein Stück weit zurück, und verändert jedes mal die Zukunft etwas anders, es ist ganz interessant zu sehen was im weiteren Verlauf geschieht, je nachdem was er unternimmt.

Der Roman wäre ein Thriller mit leichtem Fantasyeinschlag wie es viele gibt, würde er eben nicht rückwärts laufen, das macht ihn lesens- und empfehlenswert.

Sonntag, 20. Juni 2010

Rattentanz von Michael Tietz

kLAPPENTEXT:

23. Mai, 7 Uhr: Was als Schülerstreich begann, führt zum globalen Alptraum …


Wellendingen, ein idyllisches Dorf im Südschwarzwald: Eva Seger hat Frühdienst im Donaueschinger Krankenhaus. Ihr Mann Hans ist beruflich in Schweden unterwegs, ihre Tochter, die siebenjährige Lea, ist bei Nachbarn. Dass Eva wieder schwanger ist, will sie ihrem Mann erst bei seiner Rückkehr sagen. Eigentlich scheint alles in bester Ordnung – bis plötzlich der Strom ausfällt. Die Telefone stehen still, Supermarkttüren öffnen sich nicht mehr, der Verkehr bricht zusammen, Flugzeuge stürzen ab. Der wirksamste Computervirus, der je ersonnen wurde, schleudert die Welt zurück ins Mittelalter. Langsam dämmert der Dorfgemeinschaft, dass der normale Alltag Vergangenheit geworden ist.

Innerhalb weniger Stunden zerbricht das so stabil scheinende Gerüst unserer modernen Gesellschaft. Jetzt ist sich jeder selbst der Nächste, und bisherige Werte zählen nichts mehr – es kommt nur noch darauf an zu überleben.

Für Eva und Hans Seger beginnt ein Überlebenskampf, auf den sie niemand vorbereitet hat. Alles andere wird unwichtig und tritt hinter einem Ziel zurück: Rückkehr nach Wellendingen, zu ihrer Tochter Lea. Der Weg nach Hause wird sowohl für Eva als auch für Hans zur Reise durch die Hölle.

Meine Meinung:

Ich habe mir, nachdem ich die Leseprobe gut und interessant fand, das Buch gekauft.

Immer noch gefiel mir der Schreibstil, der selten Langeweile aufkommen lies und doch mag ich das Buch nicht wirklich weiterempfehlen, auch wenn es sich um einen Roman handelt mit einer selbstverständlich erfundenen Geschichte sind mir die Guten zu gut und die Bösen zu Böse.

Dem was wäre wenn Szenario hätte meiner Meinung nach etwas mehr Realismus gut gestanden, wie schon aus der Leseprobe zu erfahren war, bricht nur Stunden nach dem Weltweiten Stromausfall alles zusammen, Ärzte und medizinisches Personal verlassen sofort die Kliniken, ebenso die Polizeikräfte und Soldaten ziehen plündernd und mordend durch die Gegend, all dies mag passieren aber sicher nicht in den ersten Stunden nach so einer Katastrophe.

Selbst Herr Tietz spricht in seinem Nachwort davon, was trotz Stromausfall alles weiter funktionieren würde, da stellt sich mir die Frage, warum er das nicht ansatzweise eingearbeitet hat? Ich mag Romane in denen eine düster Zukunft beschrieben wird eigentlich gerne auf diesen hätte ich gerne verzichten können, schade.

Freitag, 10. April 2009

Biss zum Ende der Nacht

Wäre ich erst 16, hätte die Geschichte mich begeistert, leider bin ich schon etwas älter und habe sie mit etwas kritischeren Gedanken gelesen.



Ein Mädchentraum geht in Erfüllung, als Bella endlich am Ziel ihrer Träume ist und ihren Vampir Edward heiratet, und alles scheint gut zu werden, nur das wird es natürlich nicht, sonst wäre das Buch nach 100 Seiten vorbei.

So tollpatschig Bella in den ersten Bänden war, so perfekt ist sie nach ihrer Verwandlung, zu perfekt, sie kann alles und was sie noch nicht kann, lernt sie in Windeseile. Probleme die in den ersten drei Bänden unlösbar schienen, lösen sich in wohlgefallen auf, man *knurrt* sich zwar an aber mehr passiert nicht. Nicht einmal der langerwartete Show Down im letzten Drittel des Buches ist spektakulär sondern wird geprägt von endlosen Dialogen.



Ein für jugendliche Leser/innen sicher sehr spannendes und auch romantisches Buch, denn welches Mädchen träumt nicht davon die große Liebe in dem geheimnisvollen, reichen Fremden zu finden, der einen auf Händen trägt und jeden Wunsch von den Augen abliest .Wenn dann noch die Möglichkeit besteht selber so außergewöhnlich zu werden, wer würde da nicht zugreifen. ;o)

Als Erwachsene war ich über weite Teile des Buches einfach nur genervt, von Bellas Angewohnheit Edward anzuhimmeln,und von Edwards ewigen Schuldgefühlen und seinem Edelmut.

Stephenie Meyers hat in diesem Buch wieder einmal typisch amerikanische Klischees bedient.

Die Guten sind gut und die Bösen sind böse.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Meister der Stürme

Nachdem ich versucht habe das Buch aus der Sicht des Zielpuplikums zu lesen kann ich sagen, das es durchaus gelungen ist.Der Versuch ist mir allerdings nicht ganz gelungen. Nathan und Shae sind genauso wie Helden in einem Fantasybuch für Jugendliche zu sein haben, unbesiegbar, schön, warmherzig und intelligent. Ohne wirkliche Ecken und Kanten, sie sind beide so perfekt das es mir als erwachsenem Leser schon fast wehtat.



Nathan und Shae sind auf der Suche nach dem *Anderen* der die Welt in seine Gewalt bringen will,ihre Suche und ihr Kampf begannen schon im ersten Teil. Der *Meister der Stürme, beginnt damit das sie in einem mysteriösen Haus gefangen sind, aus dem sie ohne fremde Hilfe nicht mehr entkommen können, die Türen versperrt und die Außenwelt tödlich, aber auch dieses Problem können sie sehr schnell, meiner Meinung nach zu schnell lösen, wie alle anderen Probleme auch, ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck das die Beiden auch nur annähernd in Gefahr sind, was ein bisschen das Lesevergnügen trübte, da kam dann die Erwachsene in mir durch.

Im Großen und Ganzen hätte sich der Autor meiner Meinung nach etwas mehr Zeit lassen können die einzelnen Stationen bis zum Finale abzuhandeln, ich hätte z.B.gern mehr erfahren über Shaes Zeit als Delphin.

Das Ende war enttäuschend, nicht der *Kampf* gegen den Anderen an sich, sondern die Schnelligkeit mit dem das Ende herbeigeführt wurde, die Helden standen wieder vor einem Problem und haben es in gefühlten 5 Minuten gelöst.

Ich hab ein Problem damit das Buch zu bewerten.

Für Einsteiger in die Welt der Fantasy ist es sicherlich ein tolles Buch.

Für mich hätte es ein klein wenig *weniger Glatt* geschrieben sein könnte

Montag, 1. September 2008

Seelen. Stephenie Meyer

Aus dem Klappentext. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanderer. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat....

Ganz neu ist die Idee mit der Körperübernahme nicht,aber meiner Meinung nach gut erzählt.

Da die Menschen, nach Meinung der Seelen, von Grund auf Böse sind, werden sie ohne zu zögern von den Seelen, die aus eigener Sicht gut und freundlich und liebenswert sind übernommen. Nur mit dem Überlebenswillen der Menschen haben sie nicht gerechnet.

So wehrt sich auch Melanie gegen den Parasiten Wanderer in ihrem Körper, sie zeigt Wanderer Bilder aus ihrer Vergangenheit so das sich diese mehr und mehr zu Jared, Melanies großer Liebe und Jamie ihrem kleinen Bruder hingezogen fühlt.

Gemeinsam entscheiden die die beiden Frauen sich auf die Suche nach Jamie und Jared zu machen.

Natürlich gehen die Probleme erst richtig los nachdem Melanie und Wanderer am Ziel ihrer Suche angekommen sind.

Die Geschichte wird aus Wanderers Sicht erzählt, sie beschreibt genau ihre Gefühle und Ängste ich konnte ihre Gefühle für die Menschen die sie umgaben nachvollziehen.

Noch besser aber konnte ich die Ängste der Menschen verstehen als sie bemerkten das es sich bei der jungen Frau um eine Besessene handelt, ihr Mistrauen war geradezu greifbar.

Nur langsam beginnt ein gegenseitiges Verstehen und Vertrauen, eine Entwicklung die am Ende des Romans einige Überraschende Wendungen aufzeigt.



Meiner Meinung nach ein gut gelungenens Buch,das man durchaus zur Science Fiction zählen kann aber eben mehr für Mädchen. Auch das Cover gefällt mir sehr, es ist relativ schlicht mit einem reflektierenden Auge,mal etwas anderes als die mittlerweile üblichen Fantasycover.