Liebe Janika, herzlich willkommen im Bücherhaus, ich freue mich sehr das du dich bereit erklärst , mir ein paar Fragen zu beantworten.
Kaffee, Tee, alkoholfreie Getränke und Kekse stehen bereit, bitte mach es dir gemütlich.
🧁☕Bevor wir mit den Fragen beginnen. Beschreibe dich doch bitte mit 5 Worten.
Autorin, Texterin, begeisterte Mama, Japan-Fan. Sind das fünf Worte? Ja, kommt hin.
Ich habe mich natürlich ein klein wenig über dich schlau gemacht und erfahren, dass du nicht nur Schriftstellerin bist, sondern auch Texterin und Journalistin.
1. Welche dieser Tätigkeiten war denn zuerst da?
Das kann ist gar nicht so genau sagen. Ich glaube, das eine hat sich aus dem anderen ergeben. Ich habe nach einem Schulpraktikum als freie Mitarbeiterin bei der Lokalzeitung angefangen und bin sehr lange dabeigeblieben, neben dem Studium und auch danach. Da habe ich auch gemerkt, dass ich mich auf meinen Nebenjob am Wochenende viel mehr freue als auf die Seminarinhalte und habe gedacht: Ich muss wohl meine Prioritäten verschieben.
Meinen ersten Roman habe ich noch vor dem Studium geschrieben, eine Trilogie während des Studiums und beides liegt gut verschlossen in der „Schublade der Texte, die ich der Welt niemals zeigen werde“ (lacht).
Das wäre sicher ein interessantes Lesevergnügen.
Nach und nach kamen dann andere Inhalte, Werbetexte und auch Unternehmensportraits hinzu. Und eben Romane, Kurzgeschichten, Flash Fiction, tatsächlich in dieser Reihenfolge.
Ich habe dabei aber auch gelernt, dass ich zwischendurch immer eine Pause brauche. Bedeutet: Ich kann nicht einen Werbetext abschließen und mich unmittelbar danach ans Manuskript setzen, ich brauche wenigstens eine kleine Pause dazwischen. Es ist einfach eine völlig andere Art des Schreibens. Ich mache dann entweder Familienzeit, Sport oder ich lege Wäsche zusammen und höre dabei Podcast. Manchmal liege ich auch einfach nur auf dem Sofa und starre die Raufasertapete an.
2. Als Autorin hast du vermutlich eine Menge Zeit mit dem Lesen anderer Werke im Horrorbereich verbracht. Gibt es bestimmte Autoren oder Bücher, die einen nachhaltigen Eindruck auf dich hinterlassen haben und vielleicht auch deine eigene Schreibweise beeinflusst haben?
Hui, das ist eine sehr schöne, aber auch sehr umfangreiche Frage, wie viel Zeit hab ich? (lacht). Also, ich muss vorausschicken: Als Kind hatte ich totale Angst vor Horror. Ich habe einmal versehentlich einen Trailer für Stephen Kings „Es“ gesehen, die alte Version mit Tim Curry als Clown Pennywise. Ich war damals ungefähr acht und total verstört. Das hat mir Stephen King jedenfalls für lange Zeit verleidet. 😱
Ich bin tatsächlich über die Klassiker gegangen. Mit dreizehn habe ich Poe entdeckt und mich nach und nach durch seine Werke gearbeitet. An Lovecraft bin ich dann auch nicht vorbeigekommen, wobei der natürlich eine kritische Auseinandersetzung und Einordnung erfordert. Was ich bei aller berechtigten Kritik an seinen Texten aber faszinierend finde, ist das Unerklärliche, ein Ausgeliefert-Sein an das Übernatürliche. Gleichzeitig ist gerade an Unheimliche so anziehend, dass die Figuren einfach ungebremst in ihr Verderben laufen. Ich habe da oft diesen Gedanken, dass ich die Figuren am Kragen packen und ihnen sagen möchte: „Nein, nein, nein, mach das nicht – naaa, zu spät. Okay, r.i.p. !“
Ich bin tatsächlich gar nicht auf Horror festgelegt, aber anscheinend auf ältere Literatur. Irgendwie lande ich immer wieder da. Ich bin ein Riesenfan von Mary Shelley und finde es sehr schade, dass sie nach Frankenstein nicht noch zwanzig weitere Bücher geschrieben hat.
Was oder wer mich da beeinflusst hat, kann ich gar nicht genau sagen. Ich denke, alles hat einen Einfluss, ob man will, oder nicht, egal ob man die Lektüre mag oder nicht. Ich habe für mich festgestellt, dass Geschichten neben der eigentlichen Handlung einen Subtext brauchen, um mich wirklich zu fesseln. Eine Art Botschaft oder eine Auseinandersetzung mit einer tieferen Thematik. Etwas, das über die Handlung hinaus geht, über das ich nachdenken kann, das nicht alle Rätsel löst. „Der Sandmann“ von E.T.A. Hoffmann ist so ein Beispiel. Die Vorstellung, dass sich ein Mann in einen Automaten verliebt, weil er sie für eine echte weiblich gelesene Persönlichkeit hält, da rollen sich mir nicht nur aus feministischer Perspektive die Zehennägel hoch. Das finde ich einfach viel grausiger als vieles, was an Splatter oder Geisterspuk auf dem Markt ist. Tatsächlich denke ich, dass das eine unterschätzte Fähigkeit von Horrorliteratur ist. Beziehungsweise von Phantastik allgemein: Existentielle Themen und Abgründe abbilden, die durchaus real sind, vielleicht realer, als wir wahrhaben wollen.
Mein Lieblingsschriftsteller ist übrigens Franz Kafka. Und ich mag Yoko Ogawa sehr, wer die noch nicht kennt: Unbedingt reinlesen!3. Hast du als Autorin bestimmte Rituale oder Gewohnheiten während des Schreibens, die dir helfen, in den kreativen Fluss zu kommen?
Jein. Ich bin Mutter und ich habe einen Job. Ich kann nicht auf den sogenannten Musenkuss warten. Ich setze mich hin, wenn ich ein Zeitfenster habe und schreibe – oder schreibe eben nicht. Tatsächlich wartet Muse* dann schon meist ungeduldig. Falls das Sternchen irritiert: Das nutze ich, weil Muse* sich männlich definiert und ich keine adäquate Entsprechung kenne, die ich wirklich mag. „Muser“ oder „Muserich“ klingt nicht so toll, finde ich. Findet Muse* übrigens auch. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich ihn mit Vornamen anspreche. Also ja, doch, so gesehen ist das ein Ritual: Ich gehe mit Muse* in den Dialog, das ist in meinem Kopf sehr plastisch. Er hält übrigens immer Grüntee für mich bereit.
Den ersten Draft schreibe ich meistens sehr schnell und von Hand. Ich habe das Gefühl, da kommen mir Ideen, die ich beim Schreiben an der Tastatur nicht hätte.
4. Nun bist du Schriftstellerin und hast mit »ELEGIE« den ersten Zombie Zone Germany Roman geschrieben, bisher bestand die Reihe aus Kurzgeschichten und Novellen. Wie kam es denn dazu?
Meine allererste Idee war tatsächlich eine Kurzgeschichte. Ich habe aber schnell gemerkt: Die Geschichte ist größer bzw. sie hat das Potential, über die Kurzgeschichte hinaus zu gehen. Ich hatte das so gar nicht geplant, aber tatsächlich entsprach Elegie, so wie der Stoff zu mir kam, einfach dem Format des Romans und nicht der Novelle. Dass es dann der „erste ZZG-Roman“ wurde, war Zufall beziehungsweise Chronologie.
6. Wie bist du auf die Idee gekommen »Elegie« so zu schreiben wie du es getan hast? In einer Zombiegeschichte erwartet man ja nicht unbedingt, dass die Hauptperson Konzertpianist ist.
Bei mir ist es tatsächlich so, dass die Figuren zu mir kommen. Meist bringen sie schon alles mit, was es braucht, mein Job ist es dann, die Geschichte dahinter freizulegen. Das war bei Yosh Maibach sehr einfach. Er kam als Pianist zu mir, der sich als extrem scheuer Mensch im Sozialleben eher zurückzieht, der am liebsten den ganzen Tag am Klavier sitzen würde, wenn man ihn nur lassen würde. Dass er gleichzeitig ein hochtalentierter Musiker ist, das ist für ihn Segen und Fluch zugleich. Einerseits ermöglicht es ihm, genau so zu leben, wie er leben möchte: Zurückgezogen im Schneckenhaus und ab und zu geht es raus auf die Bühne.
Genau deswegen muss er seine Komfortzone aber nie wirklich verlassen. Er muss nicht seine sozialen Fähigkeiten schulen, er muss sein Geld nicht mit einem klassischen Brotjob verdienen und lernen, was es dafür bräuchte. Jemand hat mir einmal gesagt: „Der Kerl hat den Esprit einer Backsteinmauer.“ Das fand ich sehr lustig, weil: Es stimmt total. Macht aber nichts. Selbst wenn Yosh sich merkwürdig verhält, dann legt man ihm das als künstlerische Exzentrik aus. Wenn er zu etwas schweigt, dann interpretiert man das mitunter als „Tiefgang“ – in Wirklichkeit hat er vielleicht einfach nicht zugehört. Yosh ist extrem privilegiert, in jederlei Hinsicht. Er ist ein in Watte gepacktes Wunderkind und kann als Erwachsener genau so weiter machen, weil: Seiner Plattenfirma bringt es viel Geld ein. Das wiegt seine Besonderheiten auf.
Ich gebe zu: Das Ganze kratzt sehr am Archetypus des vergeistigten Künstlerentwurfs. Gleichzeitig machte genau das mich neugierig: Was passiert, wenn man so jemandem all das wegnimmt, was ihn ausmacht? Die Musik, die er so sehr liebt – und die Möglichkeit, sich in sein Schneckenhaus zu verkriechen? Oh, und die finanziellen Möglichkeiten natürlich. All das viele Geld, das er mit seinen Konzerten verdient hat, nützt ihm in der Apokalypse auch nichts mehr.
Das war die Herausforderung, mit der ich die Figur losgeschickt habe. Okay, gleich eine Zombieapokalypse ist schon ein bisschen hart. Aber drunter wäre es vermutlich nicht gegangen, etwas anderes hätte Yosh nicht aufgerüttelt. Es gibt übrigens LeserInnen, die das Konzept Yosh Maibach überhaupt nicht mochten. Die Abneigung finde ich natürlich schade, kann sie aber nachvollziehen. Total. Yosh ist weich, leise, „nicht ganz von dieser Welt“ und er kann unglaublich anstrengend werden. Ich als seine geistige Mama habe ihn natürlich trotzdem unglaublich lieb. Dennoch: Ich wollte eine Figur schaffen, die sich eben nicht nach einer kurzen Anpassung gut in der Apokalypse zurechtfindet. Ich glaube nämlich, dass das auf viele Menschen zutreffen würde. Und etwas in mir hofft sehr, dass dieser Typus Mensch nicht sofort von den untoten Horden gefressen wird, sondern auch einen Weg findet, mit der Situation umzugehen. Oder GefährtInnen, die ihnen ein wenig unter die Arme greifen. Ohne seine Wahlfamilie wäre Yosh nämlich auch völlig verloren. Zum Teil ist es auch die Solidarität anderer, die ihn rettet. Ihm stehen Menschen zur Seite, obwohl sie nicht müssten. Das wünsche ich mir für unsere Gesellschaft – nicht nur für den Extremfall einer Zombieapokalypse

7. Kannst du mir schon etwas zu dem 2. Teil, der wohl pünktlich zur Leipziger Buchmesse erscheint, erzählen? Ich bin schon so neugierig.
Klar, gerne. Also, es kommen Zombies vor (lacht). 😱
Nein, im Ernst: Tatsächlich war das Ganze nicht als Fortsetzung geplant. Teil 1 endet zwar mit einem winzigen Cliffhanger, den man aber auch gut als „Ende“ stehen lassen könnte. Achtung Spoiler: Yosh hat überlebt und auf ihn wartet jetzt der Apokalypsen-Alltag. Wird schon werden. „Muss ja“, wie er als Norddeutscher sagen würde.
Ich habe aber gemerkt: Die Figur hat mich nicht losgelassen. Ich habe mich lange gefragt, was der Grund ist. Und irgendwann wurde mir klar: Dieses „muss ja“ war nicht genug. Yosh hatte überlebt. Aber er hat seinen Platz in dieser neuen Welt noch nicht gefunden. Okay, das muss man in einer Dystopie vielleicht gar nicht sofort, mit dem Leben davongekommen zu sein, ist ja erst mal eine Menge wert.
Trotzdem fing ich an, nachzudenken, was Yosh nach dem Ende von „Elegie“ den ganzen Tag so macht. Ich hatte schnell das Bild vor Augen, dass er sich mit den Zombies arrangieren kann. Dass er, nach einem holprigen Anfang, kein Problem damit haben würde, gegen Untote zu kämpfen. Es gibt Menschen, die ihm wichtig sind, er hat dazugelernt – und er ist zu groß, zu jung, zu sportlich, um sich herauszureden. Er wird zurechtkommen. Muss ja. (lacht).
Aber ihm fehlte etwas Entscheidendes: Seine Musik. Die glaubt er verloren und obwohl das in der Apokalypse ein Luxusproblem sein mag, leidet er unglaublich darunter.
Also entschloss ich mich eines schönen Tages, noch einmal gemeinsam mit Yosh auf die Reise zu gehen. Ich wollte schauen, ob wir das Verlorene nicht wiederfinden können. Ich verspreche: Wir finden etwas. Vielleicht nur nicht ganz so, wie Yosh es sich vorstellt
8. »Elegie« ist im Amrûn Verlag erschienen. Welche Herausforderungen siehst du derzeit in der Buchbranche gerade für Autorinnen und Autoren die ihre Bücher in Kleinverlagen veröffentlichen?
Ich sage lieber „Independent“-Verlag, ich hoffe, es ist okay, wenn ich im Folgenden diese Formulierung benutze? Vorausgeschickt: Ich liebe diese Indie-Verlage, weil sie sich oft an mutige, unkonventionelle Themen wagen, weil AutorInnen dort viel mehr Freiheiten haben und experimentieren dürfen, auch mehr Mitspracherecht haben. Genau das ist aber bereits die erste Herausforderung: Unkonventionell-experimentell ist oft nicht unbedingt massentauglich.
Zudem haben Publikumsverlage ganz andere (finanzielle) Möglichkeiten in Auflage, optischer Ausstattung und Marketing. Das fehlt Indie-Verlagen manchmal. Fehlende Sichtbarkeit kann entsprechend ebenfalls eine Herausforderung sein und damit auch eine geringere Aufmerksamkeit und Reichweite.
Außerdem passiert vieles im Bereich Vertrieb und Verkauf, hinter den Kulissen der großen Anbieter, was es den Indie-Verlagen wirklich schwer macht, das bekommen AutorInnen und LeserInnen oft gar nicht so mit. Für mich war es damals allerdings gar keine Frage, der Amrûn-Verlag ist genauso zu mir gekommen, wie meine Figuren es immer tun: Ich hatte die Zombie-Pianisten-Story im Kopf, habe zufällig beim Herumsuchen im Netz – ich weiß nicht einmal mehr, wonach - die Zombie Zone Germany entdeckt und wusste: Das ist das richtige Zuhause für meine Geschichte. Ich freue mich unglaublich, dass es geklappt hat. Danke an dieser Stelle an Jürgen Eglseer und das ZZG-Team für – einfach alles!
Und ungeachtet der Herausforderungen: Ich glaube, dass es gerade mutige Indie-Verlage sind, die auch den gesellschaftlichen Diskurs voranbringen können. Dabei denke ich zum Beispiel an Queer-Sci-Fi und viele Subgenres, die bewusst verwachsene und veraltete Strukturen aufbrechen. Ich glaube, das braucht es ganz dringend und noch viel mehr davon und ich hoffe, dass Indie-Verlage da weiterhin ganz vorn mit dabei sind.
(Da bin ich absolut deiner Meinung, ich habe einige meiner Lieblingsbücher bei Indie-Verlagen entdeckt)💕
9. Dass der 2. Band von »Elegie« bald erscheint, darauf freuen sich Fans der Reihe schon sehr, worauf können wir uns denn noch freuen? Gibt es neue Projekte, an denen du gerade arbeitest?
Ich arbeite immer an irgendetwas und überarbeite auch immer etwas, aber ich rede währenddessen ungern darüber. Seht es mir bitte nach. Danke für euer Verständnis.
(Vielleicht hätte ich 🍸 servieren sollen 😂)
10. Ein leidiges Thema ist ja gerade in aller Munde. KI. Glaubst du, dass KI die Art und Weise, wie Bücher geschrieben, veröffentlicht und konsumiert werden, verändern wird?
Das glaube ich definitiv. Und klar beschäftigt mich das, Schreiben ist mein Beruf, und ich mache mir da auch Sorgen – die weit über das Schreiben hinausgehen. Aber das ist ein anderes Thema.
Was den Bereich Literatur betrifft: Ich bin ein Fan davon, die Entwicklung aufmerksam zu beobachten und wachsam zu sein. Ich finde Reglementierungen ungemein wichtig, vor allem wenn es um Urheberrechte geht. Ich bin aber keine Person, die sich die Zeit zurückwünscht, in der es KI noch nicht gab. Das halte ich für nicht zielführend, denn: Sie ist nun einmal da. Die Entwicklung ist nicht rückgängig zu machen, ich denke, die Technik wird da auch noch weiter fortschreiten. Also brauchen wir Lösungen, wie wir damit umgehen.
Ich glaube durchaus, dass KI-generierte Literatur mehr und auch besser werden wird. Gleichzeitig mache ich mir keine Sorgen, dass menschliche AutorInnen komplett ersetzt werden können. Es wird vermutlich schwieriger, davon zu leben, aber das war schon immer schwierig und auch da muss man Wege suchen und das ist ja auch nicht für jede*n AutorIn das Ziel. Vielleicht tun sich da auch neue Möglichkeiten auf, die wir noch gar nicht sehen.
Und ich denke: Gerade das Unperfekte, das Überraschende, das Fehlbahre an uns Menschen ist etwas, was wir dem Algorithmus voraushaben. Noch jedenfalls.
Und um den Bogen noch einmal zur Musik zurückzuschlagen (sorry, Yosh muss dazu auch noch unbedingt seine Meinung loswerden): Es gibt ja bereits KI-generierte Musik und auch erste Ideen, ein komplettes Orchester von einem KI-Roboter dirigieren zu lassen. Das finde ich spannend, aber ich habe auch gehört, dass das Feedback des menschlichen Publikums eher durchwachsen war, dass es sogar Unbehagen bereitet hat.
Grund: Es wirkte zu glatt, zu perfekt.
Vielleicht ist es ganz gut, dass wir Menschen nach wie vor fehlerhafte Wesen sind und weiterhin Kunst erschaffen, die eben nicht Perfektion ist. Ich glaube hier stimmt sogar Yosh mir zu: Perfektion ist gar nicht das, was wir eigentlich wollen.
Nun sind es doch 10 statt nur 8 Fragen geworden, da musst du nun leider durch. Ich freue mich sehr, dass du mich im Bücherhaus besucht hast. Vielleicht treffen wir uns ja auch mal auf einer Messe oder Events wie dem BuCom.
Bei Amrûn erschienen von Janika Rehak außerdem
Elegie (ein Roman aus der Zombie Zone Germany)
„Der Tod kommt auf Zahnrädern“ (Herausgeberschaft, gemeinsam mit Yvonne Tunnat)
Elegie2 – Der letzte Pianist
Ihr Romanprojekt „Das Unbehagen der Fische“ erhielt 2021 das Stipendium INITIAL der Berliner Akademie der Künste.
Ihre Kurzgeschichte „Nordmeer-Delfine“ erhielt einen Hauptpreis des Projektes „Klima-Zukünfte“, ausgeschrieben vom Hirnkost-Verlag sowie dem Klimahaus Bremerhaven.