Mittwoch, 5. August 2026

„Andere Welten: Phantastische Geschichten, Ausgabe 3“ (Herausgeber Tobias Radloff)


Es gibt Bücher, die man zuklappt und am liebsten sofort weiterlesen würde. Genau so ging es mir mit der dritten Ausgabe von Andere Welten: Phantastische Geschichten. Nach der letzten Seite blieb vor allem ein Gedanke: Davon hätte ich gerne noch mehr.

Hinter der Anthologie steckt die Lesereihe Potsdams andere Welten, die seit 2022 im Urania-Planetarium Potsdam stattfindet. Dort lesen Autorinnen und Autoren aus Fantasy, Science Fiction und Horror ihre Texte, häufig noch unveröffentlichte Geschichten oder Auszüge aus aktuellen Projekten. Herausgeber Tobias Radloff bringt die spannendsten Beiträge in dieser Reihe zusammen und gibt dabei auch neuen Stimmen eine Bühne.

Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus klassischen Kurzgeschichten und Romanauszügen. Die Kurzgeschichten sind in sich abgeschlossen, atmosphärisch und oft mit einer gelungenen Pointe oder einer interessanten Idee versehen. Die Romanauszüge funktionieren dagegen eher als Appetithappen. Spannende Figuren und faszinierende Welten machen neugierig  darauf wie es weitergeht.

Wer gerne Kurzgeschichten liest und neue Autorinnen und Autoren für sich entdecken möchte, wird hier sicher fündig. Wer ausschließlich abgeschlossene Geschichten bevorzugt, könnte sich an den Romanauszügen stören. Für mich ist Andere Welten: Phantastische Geschichten, eine abwechslungsreiche Sammlung,  Einige Geschichten enden genau dann, wenn es am spannendsten wird, aber gerade das zeigt, wie gut sie funktionieren. Am Ende bleibt vor allem die Lust, mehr von diesen Autorinnen und Autoren zu lesen.




Mit Geschichten von:

Andrea Völkner
Anja Stürzer
Anna Hellmich
Chtistian Handel
Christian Stobbe
Heidi Ramlow
Jonas Müller
Josefine Lyda
Julius Hilker
Kathrin Tordasi
Nia L. Avenel
Philipp C. Niklas
Tobias Radloff


Montag, 3. August 2026

Du kriegst mich nicht von Chris Carter

Mit „Du kriegst mich nicht“ beweist Chris Carter, dass er auch abseits seiner bekannten Hunter-und-Garcia-Reihe schreiben kann. Auch wenn dieser Roman einen völlig anderen Weg einschlägt, konnte er mich überzeugen. Statt eines grausamen Serienmörders und aufwendiger Ermittlungen steht hier eine Frau im Mittelpunkt, die nach jahrelanger Gewalt versucht, unter einer neuen Identität ein sicheres Leben zu beginnen.

Samantha hat ihren gewalttätigen Ehemann Nelson angezeigt. Nach seiner Verurteilung zu 13 Jahren Haft scheint die Gefahr zunächst gebannt. Doch noch im Gerichtssaal schwört er, sie eines Tages zu finden. Auf Anraten des Staatsanwalts verschwindet Samantha daraufhin vollständig aus ihrem bisherigen Leben. Als Mary Smith fängt sie noch mal ganz von vorne an. Mehrfach zieht sie um, passt sich immer wieder neu an, versucht, so unauffällig wie möglich zu bleiben. Aber die Angst sitzt ihr im Nacken: Jedes Geräusch, jeder fremde Blick könnte bedeuten, dass er sie gefunden hat. Was erst wie ein Neuanfang wirkt, wird schnell zum psychologischen Kräftemessen zwischen der Hoffnung, endlich frei zu sein, und der ständigen Frage: Reicht es diesmal?

Am Anfang begleiteten wir Mary durch das Gerichtsverfahren und sahen, wie sie jedes Detail plante, um nicht aufzufallen. Man merkt richtig, wie sie versucht, unsichtbar zu werden. Doch je weiter die Story voranschreitet, desto mehr kippt die Stimmung. Aus dem vorsichtigen Aufbau wird ein Psychothriller, der mich so richtig mitfiebern lässt. Schicht für Schicht wird Marys neues Leben offengelegt, während Chris Carter die Handlung mehrfach in Richtungen lenkt, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Gerade wenn ich glaubte, den weiteren Verlauf durchschaut zu haben, überraschte er mich mit einer neuen Wendung.

Besonders gelungen finde ich, dass Carter diesmal weitgehend auf explizite Gewaltdarstellungen verzichtet. Die Spannung entsteht nicht durch blutige Szenen, sondern durch die allgegenwärtige Unsicherheit und die Entscheidungen, die Mary treffen muss, um zu überleben. Diese unterschwellige Bedrohung sorgt dafür, dass die Anspannung während der gesamten Lektüre erhalten bleibt.

Auch die Figuren haben mir gut gefallen. Mary ist keine klassische Opferfigur, sondern entwickelt sich glaubwürdig weiter. Sie lernt, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und schwierige Entscheidungen zu treffen, selbst dann, wenn jede davon neue Risiken birgt. Dadurch wirkt sie authentisch und macht es leicht, mit ihr mitzufiebern.

Das Erzähltempo empfand ich gerade zu Beginn als etwas zu langsam, doch im Rückblick sehe ich das nicht unbedingt als Mangel. Die Handlung entfaltet sich bedächtig. Jeder Ortswechsel, jede neue Begegnung fühlt sich an wie ein weiterer Schachzug in einem größeren Spiel. Genau diese sorgfältige Aufbauarbeit macht die späteren Überraschungen so wirkungsvoll und verwandelt das Buch schließlich in einen echten Pageturner. Denn sobald die Wendungen einsetzen, will man nicht nur wissen, wie die Geschichte endet, sondern vor allem verstehen, warum sich alles genau so entwickeln musste.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich dennoch. Einige Nebenfiguren hätten durchaus etwas mehr Tiefe vertragen. Gerade die Menschen, denen Mary auf ihrem Weg begegnet, bleiben teilweise etwas blass. Der Spannung schadet das allerdings kaum. Es ist eher der Wunsch, noch stärker in diese Welt eintauchen zu können.

Fazit: „Du kriegst mich nicht“ gehört für mich zu den überraschendsten Romanen von Chris Carter. Wer psychologische Thriller mit intelligent aufgebauter Spannung schätzt und auch ohne blutige Schockmomente bestens unterhalten werden möchte, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Ich habe es sehr gerne gelesen.




  • Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 30. Juli 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 464 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3548074901
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3548074900
  • Originaltitel ‏ : ‎ Hide and Seek


Sonntag, 2. August 2026

Küstenwelle von Eva Lirot (Die Kommissarin auf der Insel 17)


Fehmarn im Hochsommer. Die Insel ist im Festmodus. Große Kite-Surf-Wettbewerbe, Sponsorenzelte, Partybühnen, überall Menschen, die feiern und surfen. Mitten in diesem Trubel wird ein Toter gefunden, der berühmte Kitesurfer Lennart .

Kommissar Eisler hat in diesem Moment einen seiner typischen Eisler-Momente. Er erfährt von dem Mord genau in dem Augenblick, in dem Frieda Lieken gerade geheiratet hat. Also nimmt er sie, noch im Brautkleid, direkt mit zum Tatort. So beginnt „Küstenwelle“, der inzwischen siebzehnte Fall um die Inselkommissarin Frieda Lieken von Eva Lirot.

Wie in den früheren Bänden hat mir auch dieser Roman wieder sehr gut gefallen. Die Mischung aus Urlaubsatmosphäre und ernstem Fall funktioniert weiterhin, ohne in reine Kulissen-Kriminalliteratur abzurutschen. Die Figuren wirken echt, die Dialoge klingen natürlich, und genau das mag ich an Eva Lirot: Sie stellt Fehmarn nicht nur als Schauplatz für Tourismus und Kriminalität dar, sondern zeigt auch, dass das ganz normale Leben eine Rolle spielt. Das gibt dem Buch diese besondere Note, die ich an ihren Krimis so schätze.“

Und auch Oma Lieken darf wieder einen wichtigen Hinweis geben, fast schon wie eine kleine Tradition in der Reihe. Dass gerade sie den entscheidenden Impuls liefert, ist typisch für diese Familie und bringt eine angenehme Atmosphäre in die Ermittlungen.

Am stärksten fand ich jedoch das Motiv. Ohne zu viel verraten zu wollen, zeigt es sehr deutlich, wie verblendet manche Menschen sein können und wie sehr sie sich in einer einzigen Idee verlieren. Dieser Aspekt hat mich mehr berührt, als ich zunächst erwartet hätte. Er macht aus dem Fall nicht nur ein Rätsel, sondern eine Geschichte über Enttäuschung, Verzerrung und die Frage, was Menschen bereit sind zu tun, wenn sie sich im Recht wähnen.

„Küstenwelle“ ist in sich abgeschlossen und kann ohne Probleme ohne Vorkenntnisse der Reihe gelesen werden. Wer Frieda Lieken schon mag, wird auch hier wieder fündig, ein solider, atmosphärischer Inselkrimi mit einem Fall, der unter die Haut geht.


  • ASIN ‏ : ‎ B0H3NFZ5VT
  • Herausgeber ‏ : ‎ Independently published
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 215 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8199255967
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.7 x 1.24 x 20.32 cm
  • Buch 17 von 18 ‏ : ‎ Die Kommissarin auf der Insel

Freitag, 31. Juli 2026

Die Heimsuchung der Ivy Good von M.H.Steinmetz

 


Mit Die Heimsuchung der Ivy Good legt M. H. Steinmetz einen düsteren, atmosphärisch dichten Horrorroman vor, der seine Leserinnen und Leser direkt in einen beklemmenden Strudel aus Flucht, Wahnsinn und dämonischer Bedrohung zieht. Schon der Einstieg hat mich sofort gepackt: Ivy Good ist nach einem Banküberfall auf der Flucht und landet ausgerechnet im Blood House Inn, einem Ort, der von Anfang an alles andere als ein sicherer Zufluchtsort wirkt.

Besonders gelungen ist für mich die Stimmung des Romans. Die abgelegene Stadt Purgatory, das unheimliche Gasthaus und die immer stärker werdende Bedrohung schaffen eine bedrückende Atmosphäre, die sich konsequent durch die Handlung zieht. Der Horror entsteht hier nicht nur durch das Übernatürliche, sondern auch durch die Unsicherheit, was noch Realität ist und was bereits dem zerbrechenden Geist der Protagonistin entspringt. Genau diese Mischung macht das Buch so intensiv.

Ivy Good ist keine glatte, leicht gefällige Heldin, und gerade das hat mir gefallen. Sie ist kantig, gehetzt, verletzt und alles andere als perfekt, wirkt dabei aber gerade deshalb lebendig und glaubwürdig. Auch das Spiel mit ihrer Wahrnehmung und der schleichende Verlust von Kontrolle sorgen dafür, dass man beim Lesen ständig angespannt bleibt. Man möchte wissen, ob Ivy dem, was in ihr und um sie herum geschieht, überhaupt noch entkommen kann.

Der Roman lebt stark von seiner düsteren Bildsprache und dem Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas zutiefst Böses lauert. Wer Geschichten mag, die auf psychologischen Druck, unheimliche Orte und eine stetig wachsende Bedrohung setzen, wird hier sicher auf seine Kosten kommen, mir hat das Buch auf jeden Fall wieder sehr gefallen.


  • ASIN ‏ : ‎ B0GYWP1XF9
  • Herausgeber ‏ : ‎ Independently published
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 28. April 2026
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 399 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8268962345

Mittwoch, 29. Juli 2026

Der Eklat von von Dennis Kornblum


Klappentext: Der umstrittene Schriftsteller Jascha Wrobel evoziert in einer Talkshow des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen Skandal. – Ziemlich genau neun Wochen später diskutieren der Moderator und ein Journalist namens Hagen über die Hintergründe und Auswirkungen des Vorfalls. Was ist da passiert? Welche Vorgeschichte kennt man? Die Journalistin Jasmina Lorentz hat sich in den vergangenen Jahren zur Hauptgegnerin Wrobels entwickelt, sich immer wieder über dessen disputable Aussagen zu sensiblen gesellschaftlichen und politischen Fragen empört. Dabei hat sie versucht, ihn in ein Korsett ideologischer Hetzerei und Frauenfeindlichkeit zu zwängen, und schließlich Wrobels künstlerische Verantwortung und generell seine Kompetenz in Frage gestellt. Zusätzlich hatte sie in einem aufsehenerregenden Online-Artikel eine sehr persönliche Bemerkung zu Wrobel gemacht, der türkischstämmigen Ehefrau gemacht. Wenige Wochen nach Erscheinen des Artikels eskalierte die Fehde der beiden in einer legendären, dreizehnminütigen Talkshow-Livesequenz. Dieser Roman fasst das zusammen, was wir derzeit in so vielen Teilen der Gesellschaft entdecken: Spaltung, überzogene Polarisierung, Wunden, Verletzungen, Extreme ... und Ereignisse, die niemand braucht. Kornblum hat den "Skandalautor" als Modell-Vorlage gewählt und alles in deutlichem Ton, auch bis ins wechselhafte, auch aufregende Denken des Schriftstellers Wrobel hinein, ausgeleuchtet.



Im Mittelpunkt steht der umstrittene Schriftsteller Jascha Wrobel, der in einer Talkshow einen öffentlichen Eklat provoziert. Wochen später werden die Ereignisse in einer weiteren Sendung aufgearbeitet. Dabei diskutieren ein Moderator und der Journalist Hagen, der nach dem Vorfall Menschen aus Wrobels Umfeld interviewt hat, über die Hintergründe. Ergänzt wird dies durch Rückblicke, Ausschnitte aus früheren Talkshows und Passagen aus Wrobels Sicht.

Die Erzählweise fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Durch die Mischung aus Talkshow-Ausschnitten, Interviews, Rückblicken und Wrobels eigenen Gedanken musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Nach und nach wurde aber klarer, wie die einzelnen Ereignisse und Perspektiven zusammenhängen.

Im Zentrum steht der Konflikt zwischen Wrobel und der Journalistin Jasmina Lorentz. Sie kritisiert ihn seit Jahren öffentlich und wirkt dabei auf mich nicht immer ganz fair. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass ihre Kritik längst nicht mehr nur seinen Ansichten gilt, sondern zunehmend auch ihm als Person. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein Artikel von Lorentz, in dem sie Wrobel sehr persönlich angreift und der schließlich die Ereignisse ins Rollen bringt.

Spannend fand ich, dass der Roman dabei keine einfache Seite vorgibt, auf die man sich schlagen soll. Stattdessen zeigt er, wie festgefahren der Konflikt zwischen den Beteiligten geworden ist und wie beide Seiten ihre eigenen Verletzungen und Überzeugungen mit sich herumtragen.

Wrobel war mir von Anfang an unsympathisch, auch wenn er ein interessanter Charakter ist. Er ist ein Mensch, der aktuelle Themen wie Klimakatastrophe, Migration und Gleichberechtigung leugnet oder ins Lächerliche zieht. Das widerspricht meinen eigenen Ansichten so sehr, dass das Lesen darüber zeitweise fast wehtat. Genau diese Unbequemlichkeit macht den Roman aber auch ehrlich: Er zwingt dazu, sich mit Positionen auseinanderzusetzen, die man ablehnt.

Gleichzeitig blieb für mich lange unklar, wie Wrobels politische Haltung tatsächlich einzuordnen ist. Immer wieder verweist er darauf, dass seine Romane satirisch zu verstehen seien, wodurch die Grenzen zwischen Provokation, literarischer Inszenierung und persönlicher Überzeugung verschwimmen. Dennoch entstand bei mir insgesamt der Eindruck, dass seine Positionen deutlich am rechten Rand des gesellschaftlichen Meinungsspektrums verortet sind. Gerade diese Ambivalenz macht die Figur interessant, weil sie sich einer eindeutigen Einordnung entzieht und dadurch Raum für unterschiedliche Interpretationen lässt.

Für mich war „Der Eklat“ ein Roman, der volle Aufmerksamkeit verlangt. Besonders die Passagen aus Wrobels Sicht fand ich sehr interessant. Seine Rechtfertigungen, seine Wut und sein Selbstmitleid machen ihn nicht sympathisch, aber durchaus glaubwürdig. Gleichzeitig haben die anspruchsvolle, oft dichte und verschachtelte Sprache sowie die zahlreichen Fremdwörter meinen Lesefluss immer wieder gebremst, da sie sich nicht immer unmittelbar erschließen. Dennoch hatte ich auch den Eindruck, dass genau diese Sperrigkeit gewollt ist und zum Konzept des Romans gehört. (auch wenn mir persönlich das dann doch etwas zu viel war, dadurch wird der Roman weniger zugänglich, als er sein könnte) Die Sprache fordert fast dieselbe Aufmerksamkeit ein wie die gesellschaftlichen Konflikte, die der Roman verhandelt. Was die Lektüre manchmal anstrengend macht, trägt zugleich wesentlich zu ihrer Wirkung bei.



  • Herausgeber ‏ : ‎ KUUUK
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 30. Juni 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 230 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3962900535
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3962900533
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 12 Jahren