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| Werbung-Rezensionexemplar |
Der dritte Teil der "Hashtag Glückskinder"-Romanreihe rund um einen namenlosen Protagonisten. "Was er hingegen ganz genau wusste, war, dass er jedes Einzelne dieser Worte genau so gemeint hatte, wie er sie ausformuliert hatte. Am Ende waren diese Zeilen weniger seinem Kopf entsprungen, sondern viel mehr seinem Herzen." Nachdem er - ohne zu wissen, ob er das überhaupt schaffen könnte - beschlossen hatte von nun an auch ein Glückskind sein zu wollen, bereitet er Aurora auf eine für ihre berufliche Zukunft essentielle Herausforderung vor. Währenddessen rückt der Start des Projekts in der Kuppel immer näher, weshalb er zu der dort stattfindenden Eröffnungsfeier eingeladen wird. Dort wartet nicht nur die Feier auf ihn, sondern auch eine unangenehme Überraschung.
Aurora wird von unserem namenlosen Erzähler auf ein wichtiges Gespräch vorbereitet, bei dem geprüft werden soll, ob sie für die Tätigkeit geeignet ist, für die sie vorgesehen wurde. Dabei darf sie keine Emotionen wie Sorge oder gar Mitleid zeigen.
Nach diesem Gespräch findet die feierliche Einweihung der Kuppel statt, zu der der Namenlose und Aurora die Einladung annehmen müssen. Was dort geschieht, macht schnell deutlich, wie passend der Titel dieses dritten Teils gewählt ist.
Menschliche Abgründe bei der Eröffnungsfeier
Die „Eltern“ führen sich auf eine Weise auf, die aus Lesersicht einfach nur widerlich ist. Die ausschweifende Feier erinnert mehr an völlige Zügellosigkeit als an eine seriöse Eröffnung.Besonders die Mutter zeigt dabei sehr deutlich, dass körperliche Intimität für sie weniger mit Nähe oder Lust zu tun hat, sondern vor allem ein Mittel der Machtdemonstration ist. Genau diesen Eindruck, den Aurora und der Erzähler vor Ort gewinnen, hatte auch ich als Leserin.
Um nicht aufzufallen, müssen beide gute Miene zum bösen Spiel machen. Schließlich wollen sie den Kindern, die dorthin geschickt werden sollen, irgendwie helfen. Und dann ist da auch noch ein Geheimnis, das der Erzähler Aurora nicht verrät. Auch ich werde natürlich nicht preisgeben, worum es dabei geht.
Meine Meinung zu „Wollust“: Gelungene Fortsetzung mit kleinen Längen
Wie schon die vorherigen Teile hat mir auch „Wollust“ gut gefallen. Allmählich lässt sich erahnen, worauf die Geschichte zusteuert, ohne dass bereits alle Zusammenhänge offengelegt werden.Der Abschnitt rund um die Eröffnungsfeier hätte für meinen Geschmack allerdings etwas kürzer ausfallen dürfen. Ich hatte schon relativ schnell verstanden, was der Autor mit dieser Szene zeigen möchte und welche Gedanken er seinen Lesenden mitgeben will.
Ein ultragemeiner Cliffhanger
Am Ende wartet ein ultragemeiner Cliffhanger, der mich wahnsinnig neugierig auf die weiteren Teile macht. Ich weiß, dass noch einiges kommen wird, und möchte unbedingt erfahren, wie es mit Aurora und dem namenlosen Erzähler weitergeht. Gerade weil sich die Handlung immer deutlicher in eine bestimmte Richtung entwickelt, freue ich mich auf die Fortsetzung.
Fazit: Wichtige gesellschaftliche Themen im Fokus
Lupo Lito greift in seiner Geschichte wichtige gesellschaftliche Themen auf und zeigt, wie leicht es sein kann, Menschen mit den richtigen Schlagworten davon zu überzeugen, dass man es gut mit ihnen meint obwohl die tatsächlichen Taten eine ganz andere Sprache sprechen. Gerade das sehen wir ja auch heute schon in unserer Gesellschaft.Mein Gesamteindruck: Eine spannende Fortsetzung, die erneut menschliche Abgründe zeigt und große Neugier auf die nächsten Teile weckt.
- Herausgeber : BoD – Books on Demand
- Erscheinungstermin : 12. Mai 2025
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 360 Seiten
- ISBN-10 : 3819278184
- ISBN-13 : 978-3819278181
- Abmessungen : 12.7 x 2.03 x 20.32 cm
- Buch 3 von 3 : Hashtag Glückskinder

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