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Mittwoch, 14. Oktober 2026

Rezension: Herbstweh’n von Günther Banzer – Ein starker Hegel-Krimi

Rezensionsexemplar- Werbung

Eins vorweg, Ich mochte das Buch sehr. Besonders gefallen hat mir die ruhige Erzählweise, die dem Roman viel Raum gibt, ohne dass die Spannung darunter leidet. Schon auf den ersten Seiten konnte ich mir Thomas Hegel gut vorstellen. Er ist ein ehemaliger Kriminalhauptkommissar im Ruhestand, trauert um eine gute Freundin und blickt auf ein Leben zurück, in dem sicher einiges zusammengekommen ist. Auf Rügen möchte er eigentlich nur in Erinnerungen schwelgen. Doch dann spricht ihn Corinna von Lichtenfels an. Sie bittet ihn, ihre schwer kranke Mutter Sylvia zu besuchen. Sylvia war einst Hegels große Jugendliebe und möchte ihn noch einmal sehen. Allein diese Begegnung mit einer längst vergangenen Liebe hat etwas Berührendes, gerade weil man ahnt, dass die gemeinsame Vergangenheit für beide noch nicht einfach abgeschlossen ist.

Die Handlung: Wenn Familiengeheimnisse auf deutsche Geschichte treffen

Mit diesem Besuch wird Hegel tief in die Geschichte der Familie von Lichtenfels hineingezogen, die bis in die schwärzste deutsche Vergangenheit reicht. Aus einer sehr persönlichen Bitte entwickelt sich eine Ermittlung, bei der Familiengeheimnisse, alte Schuld und politische Machtverhältnisse ans Licht kommen. Banzer verbindet aktuelle gesellschaftliche Themen mit einer spannenden Krimihandlung. Dabei wirkt nichts aufgesetzt, vielmehr fügt sich alles stimmig in die Geschichte ein.

Vielschichtige Charaktere: Thomas Hegel und Francesca Pollini

Thomas Hegel ist mir schnell nahegegangen. Er ist kein unfehlbarer Ermittler, sondern ein nachdenklicher, manchmal melancholischer Mann, der mit Verlust und Erinnerungen lebt und sich auch seiner eigenen Vergangenheit stellen muss. Gerade diese verletzliche Seite hat mir an ihm gefallen. Er wirkt nicht wie ein Ermittler, der für jedes Problem eine Lösung parat hat, sondern wie ein Mensch, den das Leben geprägt hat und der trotzdem neugierig geblieben ist. Auch Corinna von Lichtenfels ist mehr als eine Nebenfigur. Ihre Bitte ist eng mit der Geschichte ihrer Familie verbunden, doch was sie wirklich bewegt, bleibt lange unklar. So fragt man sich nicht nur, was damals geschehen ist, sondern auch, was die Menschen heute noch mit sich herumtragen.

Ein fesselnder Ermittlungsmix von Ligurien bis nach Rügen

Während Hegel seinen Nachforschungen nachgeht, beschäftigen sich seine frühere Vorgesetzte Veronika Staedler und Torsten Fritsch mit einem Vermisstenfall. Nach und nach laufen die beiden Ermittlungen zusammen, und immer mehr Verbindungen zwischen den zunächst getrennten Ereignissen werden sichtbar. Das ist gut aufgebaut und sorgt dafür, dass ich beim Lesen immer wieder neu überlegen konnte, wie alles zusammenhängt.

Eine besondere Rolle spielt Francesca Pollini. Die deutsch-italienische Musikkritikerin ist die Enkelin eines Verbrechers des NS-Regimes. Mit Hegel teilt sie die Liebe zur Musik, auch wenn sie eher der Klassik zugeneigt ist. Durch sie wird das Thema Schuld und Erinnerung noch einmal auf eine andere, sehr persönliche Weise beleuchtet. Francesca muss sich mit der Vergangenheit ihres Großvaters auseinandersetzen, obwohl sie selbst für dessen Taten keine Verantwortung trägt. Gerade darin liegt für mich eine interessante Frage: Was bedeutet es, mit einer solchen Familiengeschichte zu leben, und wie findet man seinen eigenen Umgang damit? Während Francesca ihren Platz zwischen Herkunft und eigener Identität finden muss, stößt Hegel bei seinen Nachforschungen auf die Verstrickungen der Familie von Lichtenfels. Diese unterschiedlichen Zugänge zur Vergangenheit ergänzen sich sehr gut.

Auch die verschiedenen Handlungsorte haben mir gefallen. Die Geschichte führt von Ligurien über Hegels Heimatstadt Mildenhofen am Inn bis nach Rügen. Dabei bleibt die NS-Zeit nicht bloß ein Kapitel der Geschichte, das längst abgeschlossen scheint. Vielmehr wird deutlich, wie weit ihre Folgen reichen und wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sein können. Auch finanzielle Verflechtungen und rechtsradikale Netzwerke spielen bei Hegels Nachforschungen eine Rolle. Das gibt dem Krimi eine zusätzliche Tiefe, ohne die eigentliche Handlung aus dem Blick zu verlieren.

Besonderes Highlight: Lesen mit der Bob-Dylan-Playlist

Eine ganz besondere Note bekommt der Roman durch die Musik. Alle Kapitel tragen Titel von Bob-Dylan-Songs, und Hegel ist ein großer Dylan-Fan. Das passt zu seiner nachdenklichen Art und hat mir als musikalischem Element der Geschichte gut gefallen. Wer mag, kann beim Lesen auch die Playlist hören, die der Autor zum Roman zusammengestellt hat. (Ich kann leider immer nur eines, entweder Musikhören oder Lesen) 😏

Fazit: Warum man „Herbstweh’n“ unbedingt lesen sollte

Herbstweh’n ist für mich kein lauter Thriller, sondern ein ruhiger, hervorragend strukturierter Krimi, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Geschichten nimmt. Besonders die Verbindung aus Kriminalfall, Familiengeschichte, deutscher Vergangenheit und einer Liebe, die nach vielen Jahren noch einmal in den Mittelpunkt rückt, hat mich überzeugt. Mir hat gefallen, dass es nicht nur darum geht, ein Verbrechen aufzuklären. Es geht auch um Erinnerungen, um die Last der eigenen Herkunft und um das, was von früheren Begegnungen bleibt. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und empfehle es allen, die neben Spannung auch vielschichtige Figuren und eine Erzählweise schätzen, die den Menschen hinter der Geschichte nicht aus dem Blick verliert.


  • Herausgeber ‏ : ‎ epubli
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 9. Juli 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 2.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 264 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3565553278
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3565553273
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 18 Jahren

Rezension: Molka von Monika Kim

Werbung-Rezensionsexemplar

Produktinformationen und Triggerwarnung.

In diesem Spiel gibt es keine Zeugen – nur Täter und eine Frau, die nichts mehr zu verlieren hat.



Ein Klick hat ihr Leben zerstört. Ein Video hat sie zur Geächteten gemacht. Junyoung liebt es, zuzusehen, wie Frauen durch seine illegalen Kameras ihre Privatsphäre verlieren. Er wähnt sich sicher in seinem perversen Doppelleben, bis er Dahye ins Visier nimmt. Er erwartet Tränen, doch er bekommt Blut. Dahye verwandelt Scham in blinde Wut und startet einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen ein System, das Voyeure schützt und Opfer vernichtet.



  • Feminist Horror
  • Female Empowerment 
  • Good for her 
  • Molka = mole camera/versteckte Kamera


Worum geht es in dem Buch?

Der IT-Mitarbeiter Junyoung installiert Minikameras auf Toiletten und in anderen Räumen des Bürogebäudes, in dem er arbeitet. Damit spioniert er die Mitarbeiterinnen skrupellos und vollkommen ohne schlechtes Gewissen aus. Fast zeitgleich lernen wir Dahye kennen. Die junge Frau hat vor einigen Jahren ihre Schwester Eunhye verloren. Sie und ihre Eltern leiden immer noch sehr unter dem Verlust, und ihre Mutter vermittelt ihr das Gefühl, dass die falsche Schwester verstorben ist. Dahye trifft sich mit dem wohlhabenden Hyukjoon und tut alles, um ihm zu gefallen. Doch bald gerät sie selbst in den Fokus von Junyoung. Er verfolgt sie obsessiv, bis Dahye nicht länger Opfer sein will und einen Rachefeldzug startet.

Meine Meinung zu „Molka“

Das Buch macht mich wütend und traurig. Es zeigt, wie selbstverständlich manche Männer glauben, über die Körper von Frauen und über ihre Entscheidungen bestimmen zu dürfen. Und wenn sich eine Frau schließlich erdreistet, sich zu wehren, heißt es schnell: selber schuld.

Monika Kims Roman spielt in Südkorea, doch das Thema ist weltweit ein Problem. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung wird es sich vermutlich sogar noch verschärfen. „Molka“ ist keine einfache Lektüre. Die Gewalt ist konkret, die Bloßstellung grausam und die Gedankenwelt des Täters zutiefst unangenehm. Da ich Monika Kims Roman „Das Beste sind die Augen“ bereits kannte, wusste ich allerdings, worauf ich mich einlasse. Auch dieser Roman ist kompromisslos und lässt mich nicht unberührt zurück.

Der Schreibstil der Autorin ist nüchtern, dabei aber schonungslos. Sie erspart ihren Leserinnen und Lesern nichts. Mir hat das Buch gefallen, gerade weil es die Wut nicht kleinredet. Vielleicht ist die Zeit der leisen Töne gegen männliche Gewalt gegen Frauen, egal in welcher Form, endlich vorbei.

Dass mich dieses Buch, besser gesagt der Inhalt, wütend gemacht hat, soll dieser Roman meiner Meinung nach auch bewirken.


  • Herausgeber ‏ : ‎ kiwi space
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 3. September 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 2.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 304 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3462055208
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3462055207
  • Originaltitel ‏ : ‎ Molka
  • Übersetzte von: Dejla Jassim


Donnerstag, 8. Oktober 2026

Rezension: Henry V. Der perfekte König von Dan Jones (Übersetzt von Karin Schuler)

Buchcover-Der perfekte König

Das Buch beginnt mit dem Kampf des berühmten Arztes John Bradmore um das Leben des 16-jährigen Henry, der auf dem Schlachtfeld schwer verwundet wurde. Ich war direkt in dieser Szene drin. Nicht zuletzt, weil Jones hier schon zeigt, was ich an seinen Büchern so mag. Er erzählt Geschichte nicht einfach nur als eine Abfolge von Ereignissen, sondern schafft es, dass man das Gefühl bekommt, mitten in dieser Zeit zu sein.

Der Aufstieg von König Henry V.


Danach geht es um Henrys Jugend, seine Zeit als Kronprinz und schließlich um seine kurze Regierungszeit. Sein Vater Henry IV. hatte den Thron an sich gerissen, und England war alles andere als ein stabiles Königreich. Intrigen, Aufstände und Machtkämpfe gehörten zum Alltag. Henry wächst in dieser Welt auf und wird schließlich zu dem König, den man heute vor allem mit Agincourt und seinen Feldzügen in Frankreich verbindet.

Was mir dabei besonders gut gefallen hat, ist, dass Jones Henry nicht einfach zum großen Helden macht. Natürlich geht es um seine militärischen Erfolge und um den berühmten Sieg von Agincourt, aber gleichzeitig zeigt Jones auch die andere Seite. Henry war sehr religiös, hatte ein starkes Pflichtgefühl und war gleichzeitig ausgesprochen hart. An manchen Stellen fand ich ihn sogar ziemlich erschreckend. Gerade diese Mischung macht die Figur für mich interessant.

Historische Details und politische Entwicklungen.


Ich mochte auch die kleinen Details, durch die Henry greifbarer wird. Zum Beispiel, dass er teilweise auf Englisch diktierte und schrieb, im Gegensatz zu seinen deutschen Vorfahren. Das klingt erst einmal nach einer Kleinigkeit, aber genau solche Dinge sorgen dafür, dass eine Figur, die seit mehr als 600 Jahren tot ist, plötzlich gar nicht mehr so weit weg wirkt.

Jones nimmt sich außerdem Zeit für die politischen Entwicklungen. Er beschreibt, wie Henry versucht, England nach den unruhigen Jahren unter seinem Vater wieder zu stabilisieren, sich um Verwaltung und Finanzen kümmert und gleichzeitig seine Ansprüche in Frankreich durchsetzen will. Besonders interessant fand ich dabei, dass Jones nicht einfach bei Henrys Erfolgen stehen bleibt. Seine Eroberungen in Frankreich bringen ihm zwar Ruhm und Land, haben aber auch Folgen, die später eine Rolle bei den Rosenkriegen spielen.

Der unverkennbare Schreibstil von Dan Jones


Wer schon Bücher von Dan Jones gelesen hat, wird seinen Stil hier sofort wiedererkennen. Ich mag diese Mischung aus vielen kleinen Geschichten, historischen Zusammenhängen und einer Erzählweise, die sich erstaunlich leicht lesen lässt. Man bekommt viele Informationen, hat aber nie das Gefühl, gerade ein trockenes Geschichtsbuch vor sich zu haben.

Jones schafft es immer wieder, mich für die englische Geschichte zu interessieren. Das ist schon so, seit ich den ersten Band seiner „Essex Dogs“ gelesen habe. Ich glaube, genau das ist auch der Grund, warum ich seine Bücher so gerne lese. Eigentlich müsste mich ein mehrere hundert Jahre alter Machtkampf zwischen englischen Königen und französischen Herrschern nicht unbedingt so fesseln. Bei Jones funktioniert es aber jedes Mal wieder.

Mein Fazit zu „Der perfekte König“


„Der perfekte König“ hat mir deshalb richtig gut gefallen. Besonders mochte ich, dass Henry am Ende nicht einfach als großer und erfolgreicher König zurückbleibt, sondern als eine deutlich kompliziertere Figur, eben als Mensch. Jones erzählt von seinen Erfolgen, aber eben auch von seiner Härte und von den Folgen seiner Entscheidungen. Henry V. starb nach nur 9-jähriger Regierungszeit, nicht auf dem Schlachtfeld, sondern auf dem Krankenbett.

Für mich ist das wieder ein Buch von Dan Jones, bei dem ich nach dem Lesen direkt Lust bekommen habe, mich noch weiter mit dieser Zeit zu beschäftigen. Und genau das kann für mich ein gutes Geschichtsbuch schaffen.



  • Herausgeber ‏ : ‎ C.H.Beck
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 20. August 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 448 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3406850421
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3406850424

Dienstag, 6. Oktober 2026

Rezension: Hashtag Glückskinder: III. Wollust

Werbung-Rezensionexemplar

Der dritte Teil der "Hashtag Glückskinder"-Romanreihe rund um einen namenlosen Protagonisten. "Was er hingegen ganz genau wusste, war, dass er jedes Einzelne dieser Worte genau so gemeint hatte, wie er sie ausformuliert hatte. Am Ende waren diese Zeilen weniger seinem Kopf entsprungen, sondern viel mehr seinem Herzen." Nachdem er - ohne zu wissen, ob er das überhaupt schaffen könnte - beschlossen hatte von nun an auch ein Glückskind sein zu wollen, bereitet er Aurora auf eine für ihre berufliche Zukunft essentielle Herausforderung vor. Währenddessen rückt der Start des Projekts in der Kuppel immer näher, weshalb er zu der dort stattfindenden Eröffnungsfeier eingeladen wird. Dort wartet nicht nur die Feier auf ihn, sondern auch eine unangenehme Überraschung.

Aurora wird von unserem namenlosen Erzähler auf ein wichtiges Gespräch vorbereitet, bei dem geprüft werden soll, ob sie für die Tätigkeit geeignet ist, für die sie vorgesehen wurde. Dabei darf sie keine Emotionen wie Sorge oder gar Mitleid zeigen.
Nach diesem Gespräch findet die feierliche Einweihung der Kuppel statt, zu der der Namenlose und Aurora die Einladung annehmen müssen. Was dort geschieht, macht schnell deutlich, wie passend der Titel dieses dritten Teils gewählt ist.

Menschliche Abgründe bei der Eröffnungsfeier

Die „Eltern“ führen sich auf eine Weise auf, die aus Lesersicht einfach nur widerlich ist. Die ausschweifende Feier erinnert mehr an völlige Zügellosigkeit als an eine seriöse Eröffnung.
Besonders die Mutter zeigt dabei sehr deutlich, dass körperliche Intimität für sie weniger mit Nähe oder Lust zu tun hat, sondern vor allem ein Mittel der Machtdemonstration ist. Genau diesen Eindruck, den Aurora und der Erzähler vor Ort gewinnen, hatte auch ich als Leserin.
Um nicht aufzufallen, müssen beide gute Miene zum bösen Spiel machen. Schließlich wollen sie den Kindern, die dorthin geschickt werden sollen, irgendwie helfen. Und dann ist da auch noch ein Geheimnis, das der Erzähler Aurora nicht verrät. Auch ich werde natürlich nicht preisgeben, worum es dabei geht.


Meine Meinung zu „Wollust“: Gelungene Fortsetzung mit kleinen Längen

Wie schon die vorherigen Teile hat mir auch „Wollust“ gut gefallen. Allmählich lässt sich erahnen, worauf die Geschichte zusteuert, ohne dass bereits alle Zusammenhänge offengelegt werden.
Der Abschnitt rund um die Eröffnungsfeier hätte für meinen Geschmack allerdings etwas kürzer ausfallen dürfen. Ich hatte schon relativ schnell verstanden, was der Autor mit dieser Szene zeigen möchte und welche Gedanken er seinen Lesenden mitgeben will.

Ein ultragemeiner Cliffhanger

Am Ende wartet ein ultragemeiner Cliffhanger, der mich wahnsinnig neugierig auf die weiteren Teile macht. Ich weiß, dass noch einiges kommen wird, und möchte unbedingt erfahren, wie es mit Aurora und dem namenlosen Erzähler weitergeht. Gerade weil sich die Handlung immer deutlicher in eine bestimmte Richtung entwickelt, freue ich mich auf die Fortsetzung.


Fazit: Wichtige gesellschaftliche Themen im Fokus

Lupo Lito greift in seiner Geschichte wichtige gesellschaftliche Themen auf und zeigt, wie leicht es sein kann, Menschen mit den richtigen Schlagworten davon zu überzeugen, dass man es gut mit ihnen meint  obwohl die tatsächlichen Taten eine ganz andere Sprache sprechen. Gerade das sehen wir ja auch heute schon in unserer Gesellschaft.


Mein Gesamteindruck: Eine spannende Fortsetzung, die erneut menschliche Abgründe zeigt und große Neugier auf die nächsten Teile weckt.


  • Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 12. Mai 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 360 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3819278184
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3819278181
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.7 x 2.03 x 20.32 cm
  • Buch 3 von 3 ‏ : ‎ Hashtag Glückskinder






Mittwoch, 30. September 2026

Rezension: Die grünen Augen der Liza de Mink von Constantin Schwab

Werbung-Rezension

Tatsächlich fällt mir das Schreiben dieser Rezension doch schwerer als gedacht. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte, im Gegenteil. Es ist nur erstaunlich schwierig zu erzählen, worum es eigentlich geht.

 Ein ungewöhnlicher Fall im Wien der 70er Jahre.

Die grünen Augen der Liza de Mink“ von Constantin Schwab spielt 1975 in Wien. Auf den ersten Blick klingt das nach einem klassischen Krimi: Detektive, Vermisste, düstere Orte. Zwei private Ermittler, beide Studienabbrecher in Jura und Philosophie, haben mit dem Erbe eines der beiden eine Detektei eröffnet. Nun bekommen sie den Auftrag, eine junge Frau zu finden, die spurlos verschwunden ist.


Ihre Spur führt sie in die Otto-Muehl-Kommune, eine reale Künstlergemeinschaft, die damals für freie Liebe, kollektives Eigentum und radikale Selbstdarstellung stand. Otto Muehl wurde später wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt.

Zwischen Freiheit und neuen Zwängen

Dort findet einer der jungen Detektive tatsächlich Liza, die sich inzwischen Judith nennt und innerhalb der Kommune eine recht hohe Position einnimmt. Er freundet sich mit ihr an. Judith ist mit einer Regel der Kommune allerdings überhaupt nicht mehr einverstanden: „Keine monogamen Beziehungen: jeder mit jedem, immer und überall.“ Was als Befreiung gedacht ist, erzeugt bei ihr genau den Druck, den Muehl eigentlich ablehnt. Als sie Muehl öffentlich widerspricht, zieht sie das Misstrauen seiner fanatischsten Anhänger auf sich. Schließlich beschließen sie, die Kommune zu verlassen. Damit endet der erste Teil des Buches.

Wir haben zu diesem Zeitpunkt den namenlosen Erzähler kennengelernt, Liza/Judith und einen Einblick in das Leben innerhalb der Kommune bekommen. Zurück blieb bei mir vor allem das Verständnis dafür, warum Menschen aus der Enge einer Normgesellschaft ausbrechen wollen, um sich selbst zu verwirklichen  und wie schnell auch ein solcher Ausbruch wieder zu neuen Zwängen führen kann.


Im zweiten Teil spielen die Figuren ein Spiel, bei dem Liza/Judith eine Frage stellt: „Immer allein oder niemals allein?“ Wäre die Option „Niemals allein“ mit einem Leben in einer Kommune wie Muehls verbunden, wäre meine Antwort auf jeden Fall „Immer allein“.

Nun arbeiten die beiden Detektive und Liza/Judith, die auf keinen Fall zurück nach Hause will, zusammen. Ihr Leben scheint geprägt von Freundschaft und Leichtigkeit bis zu dem Moment, als sie einen Auftrag annehmen, den Matti eigentlich ablehnen will, weil er seinen moralischen Standards mehr als widerspricht, der tragisch endet. Auch wenn dieser Fall zunächst wie ein klassischer Kriminalfall daherkommt, bleibt am Ende eigentlich eine ganz andere Frage: Wie gut kennen wir uns selbst und wie gut kennen wir die Menschen, mit denen wir uns umgeben?

Schwab erzählt lakonisch, aber mit vielen geistigen Anspielungen, etwa auf Wittgenstein oder finnische Literatur. Der Roman ist kein typischer Krimi, bei dem am Ende alle Fragen beantwortet und alle Rätsel gelöst werden. Stattdessen zeigt er, wie jemand, der eigentlich Antworten finden soll, immer tiefer in die Unsicherheit gerät.

Am Ende war ich mir nicht mehr sicher, ob ich die Figuren eigentlich verstanden hatte  oder ob ich mich genauso verloren fühlte wie sie.

Wer einen klaren Krimi mit einer eindeutigen Lösung erwartet, wird hier vermutlich nicht fündig. Wer dagegen Lust auf einen atmosphärischen, nachdenklichen Roman hat, der mit den Erwartungen an das Genre spielt, könnte bei Schwab genau richtig sein.


  • Herausgeber ‏ : ‎ Kremayr & Scheriau
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 19. August 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 160 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 321801526X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3218015264
  • Mittwoch, 23. September 2026

    Rezension: Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker – Das perfekte Herbstbuch

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    Liz Parkers
    „Die Hexen vom Honeysuckle House“ ist für mich zu einem typischen Herbstbuch geworden: cozy und witchy, aber mit einer spürbar düsteren Grundbedrohung. Im nebligen Burdock Creek hütet Evie Caldwell die Bienen von Honeysuckle House, während ihre Schwester Florence in der Stadt einen magischen Buchladen führt und dabei aber Magie strikt ablehnt.

    Der Schwesternkonflikt und der Fluch von Honeysuckle House

    Der Konflikt zwischen Florence und Evie trägt die Geschichte. Florence lehnt Magie ab, weil auf ihrer Familie ein Fluch lastet und sie alles daransetzt, weder selbst noch eine ihrer Liebsten zum Opfer zu fallen. Evie dagegen liebt Magie nach wie vor, erzieht ihre Tochter damit und vertraut darauf, dass sich der Fluch nur mit magischen Mitteln lösen lässt.

    Zeitwechsel und atmosphärischer Schreibstil

    Obwohl Bücher über Hexen, Tarot, Mystery und damit verbundene Familiengeheimnisse nicht zu meinen üblichen Lesegewohnheiten gehören, hat mir die Mischung hier sehr gut gefallen. Besonders mochte ich die Zeitwechsel in die Vergangenheit. In diesen Abschnitten erfährt man nach und nach immer mehr, und aus den einzelnen Bildern entsteht ein großes Ganzes, das am Ende vieles erklärt.

    Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen: klar, atmosphärisch und ohne überladene Beschreibungen. Die vielen Perspektivwechsel geben den Figuren zusätzliche Tiefe und halten die Spannung aufrecht, ohne dass die Handlung überfrachtet wirkt.

    Mein Fazit: eine klare Buchempfehlung für den Herbst

    Atmosphäre, Schwesternkonflikt und die Art, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen, haben mir von der ersten Seite an gefallen. Ein schönes Buch für den Herbst, das ich gerne weiterempfehle, besonders wenn ihr eine cozy-witchy Stimmung mögt, aber trotzdem eine spürbare Bedrohung im Hintergrund schätzt.


  • Herausgeber ‏ : ‎ kiwi space
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. Oktober 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 432 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 346205595X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3462055955

  • Donnerstag, 17. September 2026

    Rezension: Wir jagen Schatten. (Wir finden Mörder-Serie, Band 2) von Richard Osman


    Mit „Wir jagen Schatten“ setzt Richard Osman seine „Wir finden Mörder“-Reihe fort. Nachdem ich das Ermittlerteam bereits im ersten Band kennenlernen durfte, habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Steve, Amy und Rosie gefreut.

    Darum geht es in „Wir jagen Schatten“.

    Einen TV-Auftritt zu ihrem neuen Buch nutzt die erfolgreiche Thrillerautorin Rosie, um Werbung für ihre Detektei „Wir finden Mörder“ zu machen. Damit ruft sie den, nicht ganz so kriminellen, Vern Blackwood auf den Plan. Vern handelt mit gefälschten Vitaminpräparaten, die zwar nicht wirken, aber immerhin niemandem schaden. Als jedoch sein Bodyguard erschossen wird und der Mörder eine eindeutige Botschaft hinterlässt, wird die Sache deutlich ernster:

    „Das ist eine Warnung. Ich komme wieder und dann bist du dran. Jakob Erikson.“

    Vern glaubt allerdings nicht, dass Jakob hinter dem Anschlag steckt, da dieser eigentlich sein Freund ist. Deshalb beauftragt er die Detektei „Wir finden Mörder“ mit den Ermittlungen.

    Im Mittelpunkt steht erneut das ungleiche Trio aus Steve, seiner Schwiegertochter Amy und Rosie. Gemeinsam versuchen sie, den rätselhaften Mordfall aufzuklären und einem äußerst schwer zu fassenden Täter auf die Spur zu kommen. Der Fall nimmt schnell internationale Ausmaße an und führt das Team von der Toskana über Barcelona und England bis nach Palm Springs.

    Meine Meinung zum neuen Fall von Richard Osman

    Grundsätzlich habe ich nichts gegen internationale Schauplätze. In diesem Fall hatte ich allerdings zunehmend das Gefühl, dass die vielen Ortswechsel vor allem dazu dienen, die Geschichte kinoreifer wirken zu lassen und Rosies Reichtum zur Schau zu stellen. Dass es ständig mit dem Privatjet von einem Ort zum nächsten geht, wurde mir auf Dauer etwas zu viel.

    Der Kriminalfall selbst ist abwechslungsreich aufgebaut und bietet einige Wendungen, Verdächtige sowie falsche Fährten. Richard Osman erzählt mit viel Humor, lässt aber auch ruhigere, emotionale Momente nicht zu kurz kommen. Als Felicity, die Büroleiterin der Detektei, die ihrer eigenen Meinung nach viel zu gut bezahlt wird, und Tony, Steves bester Freund, überfallen werden, möchte Tony zunächst nicht, dass Steve davon erfährt. Er will ihn nicht zusätzlich belasten. Gerade an solchen Szenen merkt man, wie tief die Figuren miteinander verbunden sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Bedrohung auch vor dem persönlichen Umfeld der Ermittler nicht Halt macht.

    Die Charaktere: Steve, Amy und Rosie

     Steve und Amy ergänzen sich hervorragend und bringen jeweils unterschiedliche Stärken ein: Steve überzeugt mit seiner Erfahrung und seiner ruhigen Art, während Amy als kompetente und entschlossene Bodyguardin für Sicherheit und Tatkraft sorgt, und sie hätte nichts dagegen, wenn es manchmal etwas heftiger zur Sache geht. Gemeinsam bilden die beiden ein interessantes Duo.

    Mit Rosie hatte ich dagegen leichte Schwierigkeiten. Sie ist eine exzentrische Figur, schlagfertig und selbstbewusst, kann mit ihrer Art aber auch ziemlich anstrengend sein. Obwohl ihr Benehmen stellenweise an meinen Nerven zehrte, sorgt sie natürlich für humorvolle Situationen und hebt sich deutlich von Steve und Amy ab. 

    Aber das ist jammern auf ganz hohem Niveau. Ich habe „Wir jagen Schatten“ gerne gelesen. Richard Osman verbindet einen spannenden Kriminalfall mit Humor, ungewöhnlichen Charakteren und einem hohen Erzähltempo. 

    Fazit:

    Wer den ersten Band mochte und Steve, Amy und Rosie gerne bei einem neuen Fall begleiten will, wird auch mit dieser Fortsetzung unterhaltsame Lesestunden verbringen.

    📚📚📚📚📖 4,5 Buchsternchen für „Wir jagen Schatten“


    • Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Hardcover
    • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 10. September 2026
    • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 432 Seiten
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3550204906
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3550204906

    Montag, 7. September 2026

    Rezension: „Dreizehn“ von M.H. Steinmetz

     

    Buchcover von Dreizehn von M.H. Steinmetz, Thriller

    Wer Mario H. Steinmetz kennt, denkt wahrscheinlich zuerst an seine düstere Endzeit-Reihe „Totes Land“ oder an den okkulten Horror aus „Hell’s Abyss“. Mit „Dreizehn“ schlägt der Autor jedoch eine etwas andere Richtung ein. Herausgekommen ist ein finsterer Mix aus Ermittlerkrimi, Psychothriller, Horror und altägyptischer Mythologie.

    Worum geht es in „Dreizehn“ von M.H. Steinmetz? Die Handlung

    In London erschüttert eine brutale Mordserie die Stadt. Detective Sergeant Ethan Ward von New Scotland Yard übernimmt den Fall und steht schon bald vor einem Rätsel. Die Opfer wurden nicht nur grausam zugerichtet, der Täter hat ihnen außerdem winzige, uralte Symbole in die Haut geritzt. Eine logische Erklärung dafür scheint zunächst nicht in Sicht zu sein.

    Ward und Horvat: Ein ungleiches Ermittlerduo in London

    Unterstützung bekommt Ward von Natascha Horvat. Sie ist Graphologin, ausgesprochen eigenwillig und eckt mit ihrer unkonventionellen Art regelmäßig an. Mir war sie allerdings sofort sympathisch. Gerade die Zusammenarbeit mit Ward hat mir gut gefallen, denn hier prallen zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander.

    Das Rätsel um die Courtsend-Psychiatrie und Patientin „Dreizehn“

    Die Spuren führen Ward und Natascha schließlich auf die abgelegene Insel Foulness Island und in die Courtsend-Psychiatrie. Dort herrscht der ominöse Doktor Botkin, der seine Patienten nicht mit Namen, sondern nur mit Nummern bezeichnet. Eine dieser Patientinnen ist „Dreizehn“.
    Obwohl sie unter Medikamenten steht und in einer Gummizelle festgehalten wird, weiß sie erstaunlich viel über die Morde. Dinge, die sie eigentlich gar nicht wissen dürfte. Doch woher stammen ihre Informationen? Und was hat es tatsächlich mit dieser geheimnisvollen Patientin auf sich?

    Atmosphäre, Mythologie und Kritik: Meine Meinung zum Buch

    Mario H. Steinmetz versteht es, eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Das zeigt sich besonders in den Szenen rund um die Courtsend-Psychiatrie. Die Anstalt ist für mich nicht bloß der Schauplatz der Handlung, sondern wirkt beinahe wie ein eigener, bösartiger Charakter.
    Das harte Regime, die abgeschiedene Lage und die namenlosen Insassen sorgen für eine bedrückende Stimmung. Dazu kommen die okkulten Elemente und die Einbindung der altägyptischen Mythologie.
    Ein bisschen Geduld sollte man allerdings mitbringen. Ab und zu verliert sich die Geschichte für meinen Geschmack stellenweise zu sehr in ihren Details. Dadurch zieht sich die Handlung etwas, bevor sie wieder richtig Fahrt aufnimmt. Die mythologischen Hintergründe und übernatürlichen Wendungen haben mir allerdings gut gefallen, passen sie doch zur düsteren Atmosphäre des Romans. Trotzdem war nicht jede Passage gleich spannend, und an manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht.
    Was mich allerdings wirklich gestört hat, ist der Umgang mit dem Thema Schizophrenie. Im Klappentext heißt es schon: „Verbirgt sich hinter ihrer Schizophrenie mehr als nur eine gespaltene Persönlichkeit?“
    Genau diese Formulierung finde ich problematisch, denn Schizophrenie und eine gespaltene beziehungsweise multiple Persönlichkeit sind nicht dasselbe, sondern zwei völlig unterschiedliche Krankheitsbilder. Ich weiß, dass der Satz vermutlich geheimnisvoll klingen und neugierig auf Dreizehn machen soll. Trotzdem sollte ein Autor bei einem derart sensitiven Thema genauer formulieren.

    Fazit: Lohnt sich der neue Thriller von Mario H. Steinmetz?

    „Dreizehn“ ist definitiv kein Buch für schwache Nerven. Die Handlung ist blutig, düster und teilweise ziemlich verstörend. Wer sich aber auf einen komplexen Thriller mit Horror, Okkultismus und einer ordentlichen Portion Mythologie einlassen kann, bekommt hier eine ungewöhnliche und atmosphärische Geschichte.
    Besonders die düstere Psychiatrie, die rätselhafte Patientin Dreizehn und das Ermittlerduo Ward und Horvat sind mir im Gedächtnis geblieben. Trotz einiger Längen konnte mich der Roman insgesamt überzeugen.
    Ein atmosphärischer Trip in menschliche und übernatürliche Abgründe.
    Perfekt für: Alle, die düstere Thriller mit Horror, Okkultismus und ungewöhnlichen Ermittlungen mögen.

    📚 Fakten zum Buch

    • Titel: Dreizehn
    • Autor: M.H. Steinmetz
    • Herausgeber: Independently published
    • Erscheinungstermin: 5. September 2019
    • Sprache: Deutsch
    • Seitenanzahl: 488 Seiten (Print-Ausgabe)
    • ISBN-10: 168980033X
    • ISBN-13: 978-1689800334