Sonntag, 31. Oktober 2021

OBM2021 Janet Zentel klärt die wichtigsten Fragen

 


Online Buchmesse - die wundervolle Möglichkeit für Buchmesse Fans

Eine Buchmesse in der virtuellen Welt? Allerdings. Als digitales Format startet die Online-Buchmesse im Zeitraum vom 03. bis 07. November 2021. Über die letzten drei Jahre hat sich dieses Format in der Branche etabliert und ist gerade in Zeiten der allgegenwärtigen Digitalisierung aktueller denn je. Zu den Ausstellern zählen u.a. der Delius-Klasing Verlag sowie bekannte Selfpublishing-Autoren wie Martin Krist und Mira Valentin. Das Konzept ist genial: Als Eintrittskarte gelten die sozialen Medien wie Instagram  und Facebook,  die Messehomepage www.onlinebuchmesse.de, sowie ein eigener YouTube-Channel für Lesungen. Für den Besucher ist die Teilnahme kostenlos. „Wir bringen die Ausstellerinnen und Aussteller in die Wohnzimmer und Büros der Besucher. Keine mühsame Reise und langes Anstehen mehr notwendig.“, erklärt die Inhaberin Janet Zentel. 

Vermehrt heißt es: Virtuelle Messen sind die Zukunft. Und dann wieder: Nichts kann ein Live-Event ersetzen. Was aber passiert, wenn eine virtuelle Messe nahezu zeitgleich mit der größten Buchmesse der Welt stattfindet? Das OBM-Team um Janet Zentel sehen das digitale Konzept als weitere Wahlmöglichkeit der Zukunft. Die sozialen Medien sind aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, und die Literaturbranche erlaubt sich einen Ausbruch aus bestehenden Formalismen, ohne die Geschichte zu vergessen. Keine Konkurrenz sei im Visier, sondern eine Brücke zwischen digitalen und gedruckten Neuheiten zu schaffen, so Janet Zentel.


Wie kann ich als Besucher:in die Online Buchmesse besuchen?

Für Besucher:innen ist die Buchmesse kostenlos und kann von überall auf der Welt besucht werden - einzige Voraussetzung: Eine Internetverbindung.


Wie funktioniert die Online-Buchmesse?

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten die Messe zu besuchen. Der Zutritt zur OBM 2021  auf Social Media erfolgt über die Kanäle der Aussteller:innen. Als digitale "Eintrittskarte" fungiert der leitende Hashtag #OBM2021. Der Hashtag ist das Erkennungszeichen, mit dem sich Verlage, Autor:innen und Dienstleister:innen an „virtuellen Ständen“ in den jeweiligen Messehallen präsentieren. Täglich werden neue Beiträge, Diskussionen und Lesungen im digitalen Netz stattfinden. Über die Kommentarfunktion können die Messebesucher direkt ihre Fragen stellen. Ziel ist hierbei, zwischen den Teilnehmer:innen den direkten Informationsaustausch zu ermöglichen und den Aussteller:innen ein Live-Publikum anzubieten. Außerdem gibt es Booky den Chatbot, der als Messe-Guide über den Messenger-Dienst WhatsApp genutzt werden kann. 


Probiere es gerne aus und schreibe Booky ein "Hallo":

0176-86221353

Er bietet den Besucher:innen einen individuellen Messe-Rundgang durch die Hallen der Autor:innen und verteilt zudem Leseproben, Coverabbildungen und weitere Informationen.

Ab 03.11 wird die Homepage www.onlinebuchmesse.de in den Livemodus gestellt und kann Ein digitales Programmheft sowie ein Buchmesse-Magazin runden die Orientierung im virtuellen Raum ab. 

Verglichen mit einem realen Messebesuch in Frankfurt am Main oder Leipzig ist die Online-Buchmesse mit wenig Aufwand verbunden. Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung sowie das oft stressige Messeumfeld können vermieden werden. Stattdessen sucht man bequem vom Laptop, Tablet oder Smartphone aus nach den gewünschten Informationen. Von woher und wann der Besucher auch teilnehmen mag, die Onlinebuchmesse 2021 ist fünf Tage für Jedermann rund um die Uhr geöffnet.

Dieses Jahr gibt es ein tolles Live-Programm mit vielen tollen Lesungen, Workshops und Veranstaltungen, auf die sich unserer Besucher:innen freuen können.



Ganz liebe Grüße und Danke
Janet 

#0BM2021 Wunde Finger statt platter Füße.

 03.11. - 07.11.2021

Am Mittwoch öffnet die OBM ihre Pforten für die Besucher. 

Unter dem #OBM2021 haben sich Autoren, Dienstleister, Blogger und Verlage zusammengefunden, um euch von Neuigkeiten auf dem Buchmarkt zu berichten. Unter anderem berichten euch Blogger von ihrem besonderen Erlebnissen, von dem, was man tunlichst vermeiden sollte und von der Zusammenarbeit mit Autoren und Verlagen. Da bin ich auf die Erlebnisse gespannt, jeder macht ja seine eigenen Erfahrungen und die sind mal mehr mal weniger schön. Auch die Autoren kommen natürlich zu Wort und berichten von ihrer Arbeit und den Büchern, die sie schreiben und vielleicht erfahren wir mehr darüber wie ein Buch entsteht und was alles im Hintergrund geschieht, bevor ein Buch im Handel auf dem Tisch liegt. 

Ich kenne natürlich schon einige Themen der Messe, aber ihr sollt euch überraschen lassen, ich will ja die Spannung nicht verderben. Nur die Aufgaben für die Bloggerinnen und Blogger verrate ich euch schon. Ihr seht, schon im Vorfeld der Messe wurde fleißig gearbeitet und das wird auch währenddessen noch so sein.

3.11. Mittwoch Vorstellung Person Wer bloggt hier? Stelle dich und deinen Kanal vor. Es geht um deine Besonderheit, deinen Blog-Kanal, das gewisse Etwas, was dich und deine Rezis ausmacht.

 4.11. Donnerstag Bloggeralltag Erlebnis Teile dein schönstes Bloggererlebnis mit uns. Autor: in kennengelernt, Messebesuch, besonderes online Event 


5.11. Freitag Zusammenarbeit zwischen Blogger:innen und Autor:innen Wie funktioniert eine Zusammenarbeit am besten? Wie profitiert der / die Autor:in davon? Wie kann man als Autor:in Blogger:innen unterstützen? 


6.11. Samstag Autoren/ Verlagsvorstellung OBM Teilnehmer Stelle einen Aussteller:in der OBM vor Welchen Autor:in /Verlag hast du auf der OBM kennengelernt und möchtest deinen Followern nicht vorenthalten? 


7.11. Sonntag Arbeitsalltag Was gehört zum Arbeitsalltag eines Buchbloggers? Kann jeder Buchblogger werden? Wie wird man hier erfolgreich? Kann man damit Geld verdienen?



Wie funktioniert so eine Onlinemesse eigentlich? Vor dieser Frage stand ich schon im letzten Jahr.

Wie bei einer Präsenzmesse sind die Aussteller:innen auf verschiedene Hallen verteilt. Bei Bedarf können sich diese in weitere Unterhallen gliedern. Der Social-Media-Kanal der jeweiligen Austeller:innen bildet einen Messestand. Ich habe hier mal den Hallenplan für euch. Der erklärt schon so einiges, nämlich wie ihr die Messe überhaupt findet.



Die Online-Buchmesse baut sich über den einheitlichen Gebrauch von bestimmten Hashtags in den sozialen Netzwerken auf. Dazu zählen vorrangig Instagram, Facebook, YouTube und Twitter. Um der virtuellen Messe eine Struktur zu verleihen, werden von den Ausstellern und Ausstellerinnen, an jedem Tag einheitliche Aufgaben bearbeitet. Diese werden als Beitrag auf dem entsprechenden Social-Media-Kanal veröffentlicht.
Mit dem jeweiligen # findet ihr ganz leicht euer Lieblingsgenre. Ihr interessiert euch beispielsweise für Thriller, dann sucht bei Instagram nach #obm2021Halle1D, für Liebesromane geht es die Halle #obm2021Halle1B. 

Was genau auf der OBM dieses Jahr passieren wird, ist natürlich kein Geheimnis
Lesungen, Workshops und vieles mehr, erwarten euch während der 5 Tage dauernden Messe, natürlich gibt es auch die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen z.B. über Zoom.

Janet 

Und nun bleibt mir nur noch euch viel Spaß zu wünschen und wir treffen uns auf der

Dar-Rashûk. Die Macht der Vergangenheit von David A. Lindsam


 Diese Geschichte ist so wahr, wie unsere Ängste real sind. Jeder muss sich ihnen stellen. Denn die grausamste aller Wesenheiten ist aus dem Schatten getreten und bedroht die Menschheit.

Mit­ten in seiner Psychologievorlesung wird Thomas von einem Rykaner überrascht und ahnt nicht, wie weit deren Macht bereits reicht. Erst als seine Tochter Avyna ihn vor dem sicheren Tod bewahrt und dunkle Familiengeheimnisse lüftet, nimmt der ehemalige Dar-Rashûk gemeinsam mit ihr den Kampf gegen die alten Fein­de auf

Doch die Rykaner wissen den Regierungsapparat hinter sich und auch der Hohe Rat der Wesenheiten steht  unter ihrem Einfluss. Ungehindert bereiten sie ein großes Ritual vor, für das sie die Verzweiflung und das Blut unzähliger Menschen benötigen.

Jeder, der sich mit Thomas gegen sie stellt, scheint zu scheitern, wäre da nicht der kleine Schabernack eines toten Fauns und eine Hoffnung, die auch die größte Angst über­windet.


Thomas ist Psychologieprofessor, alleinerziehender Vater zweier heranwachsender Kinder, zuverlässiger Freund und ehemaliger Jäger des hohen Rates, ein Dar-Rashûk. Thomas hat sein früheres Leben hinter sich gelassen, an seine Zeit als Dar-Rashûk erinnern nur noch die Geschichten die er seinen Kindern Larin und Avyna erzählt. Geschichten von Wesenheiten, die im verborgen unter den Menschen leben. Doch die  Vergangenheit drängt ans Licht, besonders in Gestalt der Rykaner die im Hohen Rat darauf drängen, die Menschen aus der Schicksalsgemeinschaft auszuschließen, denn wenn diese nicht mehr von den Hochgesetzen geschützt werden, sind sie freigegeben zur Jagd und die Rykaner dürsten nach ihrem Blut, das sie dringend für ein Ritual benötigen, welches ein Tor öffnet, durch das Sie und alle anderen Wesenheiten  zurück auf ihre Heimatwelt gelangen sollen, von der sie einst verbannt wurden. Als Kalen, die Vertreterin der Menschen im Hohen Rat, ihn aufsucht und ihm von den Entwicklungen berichtet, muss er ein Geheimnis lüften, das das Leben seiner Kinder für immer verändert.

Das erste Mal las ich von David Lindsams Fantasy-Roman, als ich durch verschiedene Blogs stöberte, um meine Leseliste zu erweitern. Ich habe zwar schon immer mal wieder Fantasy gelesen, aber seit Dracula, dem absoluten Klassiker, sind Vampirromane eher von meinem Radar verschwunden, die Gründe dafür will ich jetzt eher nicht erläutern. 
Aber reden wir von:
Dar-Rashûk. Die Macht der Vergangenheit 
Der Klappentext klingt nun eher nach einem klassischen Jugend-Vampir-Roman, das ist er aber nicht, allein schon die Sprache unterscheidet sich sehr von den normalen Jugendromanen, sie ist geschliffener, manchmal etwas gestelzt und vielleicht sogar umständlich, darauf muss man sich als Leser einlassen wollen, schnell gelesen sind die 600 Seiten also nicht, ich brauchte das doppelte meiner normalen Lesezeit und sah es manchmal so wie Larin, Thomas Sohn, der sich wünschte, dass sein Vater vielleicht mal etwas schneller zum Kern der Geschichte kommt. Doch ich wusste ja worauf ich mich einlasse, die Biografie des Autors verriet seinen beruflichen Hintergrund als Philologe, da hatte ich einen noch schwierigeren Schreibstil erwartet.

Die Story ist hochinteressant.
Die Menschen sind nicht allein auf der Erde, alle diese Wesen von denen wir in den alten Horrorstorys, den Mythen und Legenden hörten, existieren wirklich, sie sind mitten unter uns, obwohl sie im verborgenen Leben. 
Die verschiedenen Wesenheiten  sind wie die Menschen auch, weder gut noch böse.
 Auch die Rykaner, aus deren Existenz der Mythos des Vampirismus entstand und auf deren Betreiben hin die Menschen aus dem Hohen Rat ausgeschlossen werden sollten, sind nicht Böse, die Methoden einzelner sind es vielleicht, nicht aber der Grund für ihr Verhalten. 

Um herauszufinden was die Rykaner planen und um eine Katastrophe abzuwenden, müssen Avyna und Larin, sich Herausforderungen stellen, für die sie eigentlich noch nicht alt genug sind und nun sind  Kinder als Hauptprotagonisten überhaupt, in Romanen für meinen Geschmack eher nervtötend, denn entweder sind sie Tolpatschig und unfähig bis zu einem Schlüsselerlebnis oder altklug und fast übermenschlich begabt, nervig halt.
Avyna und Larin benehmen sich allerdings meist ihrem Alter entsprechend, manchmal vielleicht erwachsener als sie sind, aber das ist sicherlich ihrem häuslichen Umfeld geschuldet und dies wurde vom Autor recht gut umgesetzt. Besonders die Figur Avyna ist sehr glaubhaft dargestellt. 
Protagonisten gibt es reichlich und sie sind alle eher mehr als weniger wichtig für die Story, da sind Sophie und Matthias, Tims Eltern. Lena und Hassan, der tiefer in die Geschichte verstrickt ist, als er selber weiß, sie sind die Eltern von Kevin. Fahed, der Führer der Rykaner, Kalen, Karma, Vampirwölfe, Faune, ein wurzelartiger Bibliothekar, Vlad ein direkter Nachfahre Draculas und noch viele mehr, die ich nicht alle aufzählen kann.

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, mal sind wir Leser bei Thomas in Neapel, dann wieder mit Larin in Gesellschaft einer katzenähnlichen Wesenheit namens Delina und seiner Freunde Kevin und Tim im elterlichen Wohnzimmer, jeder Abschnitt steuert unvermeidlich auf einen spektakulären Showdown hin. 

Die schnellen Perspektivwechsel rissen mich manchmal etwas aus dem Lesefluss, einmal wusste ich nicht mehr wie die Protagonisten an den Ort des aktuellen Geschehens gelangten, da werde ich noch einmal nachlesen müssen, vielleicht war es auch schon etwas zu spät in der Nacht.
Ich neige dazu in jeder Geschichte nach einem Bezug zur Realität zu suchen, so natürlich auch hier.
David Lindsam erzählt davon, dass sich die verschiedenen Wesenheiten nicht wirklich gut verstehen, es gibt Allianzen und die verschiedenen Gruppen hegen auch schon mal Sympathien füreinander, doch ein wahres miteinander gibt es nicht, die Hochgesetze wurden aus einer ausweglosen Pattsituation während eines Krieges geschaffen, das erinnerte mich ein wenig an die Beschlüsse, die die Regierungschefs unserer Welt fassen, um dann im Hintergrund nur die eigenen Interessen zu verfolgen und dabei nicht zu offensichtlich natürlich andere zu benachteiligen.

Mein Fazit: Ein durchaus lesenswerter Roman, mit ein paar Längen, die aber durch die interessante Story kompensiert werden. Ich wurde schon neugierig darauf wie es weitergeht, denn diese Geschichte ist noch nicht auserzählt.
Näheres zum Buch und weitere Leserstimmen findet ihr hier
https://edition-ars.de/
Würde ich Sterne vergeben, wären es 4 von 5.

Mittwoch, 27. Oktober 2021

#2Buchgeplauder mit Frau Goethe liest.


Vor einiger Zeit haben wir, also Heike und ich uns schon einmal über Bücher unterhalten, was hat uns besonders gefallen? Was hat uns so sehr interessiert, das wir es gemeinsam lesen?

Herausgekommen ist eine recht beeindruckende Liste von Büchern aus den verschiedensten Genre, sie wäre noch viel länger geworden, aber irgendwann musste mal Schluss sein.


Revolution der Träume von Andreas Izquierdo
Feind des Volkes von Frank Goldammer
Die Gesichter des Ethan Shaw von Fabrice Humbert
Der Nachtwächter von Louise Erdrich
Das Buch des Totengräbers von Oliver Pötzsch
Wenn die Stille schreit von Roman Klementovic
Die Hafenschwester – als wir zu träumen wagten von von Melanie Metzenthin
Das Vermächtnis der Vier von Christopher Tefert
Die stumme Tänzerin von Helga Glaesener

Die Rezensionen dazu findet ihr hier und  auf Heikes Blog.

Montag, 25. Oktober 2021

FBM2021 oder Seltsam und anders schön.

 Kennt ihr das noch, das Hinfiebern auf ein bestimmtes Jahresereignis? Als Kind war das Weihnachten, Ostern und natürlich der eigene Geburtstag, im Laufe der Jahre wich die Vorfreude darauf mehr und mehr, dem Gedanken an Stress und *Oh je, schon wieder ein Jahr älter* 
Wenn man Glück hat, findet man andere Termine, auf die man sich ein Jahr freuen kann, für Bücherjunkies sind das Buchmessen, besonders die beiden großen Messen FBM und LBM ziehen tausende von Besuchern an, man trifft sich, plaudert, knüpft Kontakte und schwelgt in Büchern über Büchern. Und dann kommt so ein blödes Virus und macht alles kaputt. Zum Schutz aller Menschen fallen Groß und Kleinveranstaltungen aller Art aus: Lockdown, Stillstand, Messen nur noch Online, Treffen mit Freunden: Fehlanzeige.
Dieses Jahr aber fand die FBM wieder statt: 


25000 Besucher waren aufgrund der herrschenden Bestimmungen zum Besuch der Messe zugelassen, das klingt erst einmal viel, aber wie man auf dem Bild sieht, die verlaufen sich in den weiten der Hallen, gut an den Fachbesuchertagen, waren es sicher keine 25000 Menschen, ab Freitagmittag wurde es schon etwas voller, aber so ein richtiges Messegedrängel kam wohl auch nicht auf.
Das ging ein bisschen auf Kosten der Atmosphäre, aber es gab auch viele Vorteile:

Die breiten Gänge dürfen gern beibehalten werden, etwas mehr Platz kann nie schaden. Und es gab ganz viel Zeit für Gespräche. Ich habe die erste Stunde der Messe am Stand der *Mörderischen Schwestern* verbracht, die Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen unterstützt sich gegenseitig mit Vorträgen, Workshops; Expertinnenwissen und Gesprächen über alle Themen, die mit dem Schreiben und Lesen von Krimis zu tun haben. Bei einem Gläschen Sekt, mit dem das 25-jährige Bestehen des Vereins gefeiert wurde, sprach ich mit der 

Autorin Mareike Fröhlich

 

der Schatzmeisterin des Vereins über die Wichtigkeit von Korrektorat und Lektorat und dass das leider oftmals nicht sorgfältig ausgeführt wird, mich persönlich ärgert es ja sehr, wenn ich beim Lesen merke, dass nur mal schnell die Rechtschreibprüfung über den Text gejagt wurde und das das leider kein Phänomen ist, das einzig die weniger bekannten Autoren betrifft oder nur SPLer, sondern das das wohl auch bei großen Verlagen vorkommt.
Schade aber nicht zu ändern.
 Weiter ging es durch die Hallen der Messe, ich hatte mir mit Absicht keinerlei Termine gemacht und liess mich einfach treiben, mal hier hin mal dort hin und vor allem an die Stände der Verlage die ich sonst vielleicht einfach übersehen hätte.
So stieß ich auch auf den jmb-Verlag, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, das alte Geschichten nicht verloren gehen und in seiner Kabinett der Phantasten Reihe, viele Geschichten bekannter und weniger bekannter Phantastik Autoren neu auflegt. Mir gefällt das Konzept und ich habe mir den ersten Band: Ein wahrheitsgetreuer Bericht von Daniel Defoe zum Probelesen mitgenommen, wenn es mir gefällt habe ich wieder ein Sammelgebiet mehr, immerhin sind schon fast 100 Heftchen erschienen, da wünschte ich mir doch einen Sammelschuber.



Und schon war der erste Tag der Messe auch schon wieder vorbei, der von einem sehr leckeren Abendessen mit meinen  wunderbaren Gastgebern Jasmin von buch-leben und ihrem Mann gekrönt wurde. Auch auf diesem Weg nochmal ein herzliches Dankeschön.

Der zweite Tag auf der Messe auf der Messe startete *upps* schon wieder mit einem Gläschen Sekt am Stand der *Mörderischen Schwester* 25 Jahre können gern länger gefeiert werden.
Diesmal hatte ich ein tolles Gespräch mit Fenna Williams Auerbach, 



die mir ihren neuen Krimi Viel Erben verderben das Sterben vorgestellt hat. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet, wenn ich das Buch lesen darf.
Es gab auch Geschenke, damit hatte ich ja überhaupt nicht gerechnet. 



Den Rest des Tages verbrachte ich mit Lieblingsmenschen, endlich mal wieder gab es die Gelegenheit sich mit anderen Bloggern auszutauschen, bei Kaffee, Kuchen und Currywurst über Bücher, Autoren, Verlage und das Wetter ( das am Messefreitag herrlich war) zu plaudern.




Den Abschluss dieses Tages bildete eine Lesung von Andreas Winkelmann, der seinen neuen Roman
Die Karte vorstellte und uns den einen oder anderen Einblick in sein Leben als Schriftsteller auf dem platten Land in Niedersachsen gab, das war ein sehr amüsanter und unterhaltsamer Abend.


Und dann war die Messe für mich auch schon wieder vorbei, am Samstag hieß es schon wieder:

Tschüss Frankfurt bis zum nächsten Jahr.

Aber wie früher auf Weihnachten steigt bei mir die Vorfreude auf die LBM2022.

Sonntag, 17. Oktober 2021

Corthang - Herz der Finsternis von Caine Thusarion


 Lif Thursatru befindet sich auf einer gefährlichen Reise durch die fremdartige Welt Corthang. Auf diesem Weg wird sie begleitet von Selena, einer mysteriösen Fremden, die viel über Lif zu wissen scheint und diese durch die unterschiedlichsten Regionen führt. Nur äußerst knapp sind beide einem Angriff durch monströse Kreaturendes Tyrannen Kaldur entgangen, der diese Welt kontrolliert. Unnachgiebig verfolgt er Lif und Selena mit aller Macht, da die beiden eine Gefahr für ihn zu sein scheinen.Lif erhielt auf ihrem Weg ein mysteriöses Medaillon, dass eine fremde Macht in sich zu tragen scheint und für düstere Vorahnungen sorgt, die Lif heimsuchen. Alles darin deutet auf ein vernichtendes Ereignis hin, mit dem Lif in Verbindung zu stehen scheint. Für Antworten könnte Morgath sorgen, den Lif daher mit Selena sucht. Auf ihrem Weg stellt sich allerdings die Frage, ob die beiden Frauen mehr miteinander verbindet, als der gemeinsame Weg... Nur mit ihrem unheimlichen Speer bewaffnet, stellt Lif sich voller Zweifel diesen immensen Herausforderungen. Halt findet sie in ihren Überzeugungen, die tief im schwarzen Okkultismus verwurzelt sind.


Lifs gefährliche Reise durch Corthang geht weiter, gemeinsam mit Selina befindet sie sich immer noch auf der Flucht vor Kaldur, dem Tyrannen der die Welt beherrscht und kontrolliert. Ziel ihrer Reise ist der Magier Morgath, von dem sich Lif Antworten und Hilfe erhofft. Begleitet wird sie von Selena, deren Kampfkraft ist von unschätzbarem Wert um gegen die Kreaturen zu bestehen, die Kaldur ihnen nachschickt.
Doch nicht nur als Kampfgefährtin ist sie unentbehrlich, auch als Freundin.
Lif reift auf dieser Reise, sie wirkt im Laufe der Geschichte immer erwachsener, fester in sich selbst verwurzelt, sie wird von Visionen geplagt und geplagt ist genau das richtige Wort dafür, aber sie lässt sich nicht beirren und geht ihren Weg.

Corthang - Herz der Finsternis, kann nicht alleinstehend gelesen werden, es ist meiner Meinung nach wirklich zwingend erforderlich auch den ersten Band Welt der Verdammnis zu lesen, um alle Zusammenhänge zu erkennen und alle Puzzleteile zu einem vollständigen Bild zusammenzufügen.

Die Welt, die der Autor erschaffen hat, ist spannend, er beschreibt sie gerade detailliert genug, um meine eigene Fantasie nicht zu erdrücken, ich mag das sehr, meine Fantasie braucht den Raum um tief genug in das Buch einzutauchen und mich vollständig darauf einzulassen.

 Alles in allem bekommt auch der zweite Teil, eine Leseempfehlung von mir, auch wenn ein paar kleine sprachliche Stolpersteine in Form von gleichen oder sehr ähnlichen Formulierungen, manchmal den Lesefluss etwas störten, das ist aber meine ureigene Befindlichkeit.

  • ASIN ‏ : ‎ B093B8HBG7
  • Herausgeber ‏ : ‎ Independently published (23. April 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 262 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8743348305

Freitag, 15. Oktober 2021

Königsfalke: Spiegelmagie Band 1 von Chris Svartbeck

 


Ein Falke verbindet ihr Schicksal.

Für den Zauberlehrling Jokon ist die Beherrschung des Falken die einzige Möglichkeit, den Turm der Schüler zu verlassen.
Für Ioro, den ältesten Sohn des Königs von Karapak, ist der Falke der königliche Wappenvogel und die lebende Legitimation der Herrschaft seiner Familie durch die Götter.
Der Falke macht sie zu Freunden.
Und Freundschaft haben sie bitter nötig. Sowohl die Zauberschule als auch der karapakische Königshof sind so tödlich wie eine Schlangengrube.
Sie können nur einander trauen und hoffen, dass dieses Vertrauen gerechtfertigt ist.

Ich hatte von dem Autor Chris Svartbeck bisher noch nie etwas gehört, was sicherlich daran liegt, dass ich Fantasy, auch wenn es in letzter Zeit anders aussieht, nicht allzu oft lese. 
Durch Zufall fiel mir dann der erste Band der Spiegelmagie Reihe: Königsfalke des Autors in die Hand. Der Klappentext klang vielversprechend und das Cover gefiel mir auch. Nach kurzem reinlesen, war ich auch schon mitten drin in der Story die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, eine Erzählweise, die ich persönlich gern mag, wenn es nicht allzu viele sind. 
Wir lesen von loro, dem erstgeborenen Sohn des Königs von Karapak, der aber nicht der Thronfolger ist, da er unehelich im Harem des Herrschers geboren ist, er ist zum Feldherrn auserkoren, seine Verbindung mit dem Falken macht ihn zum Freund Jokons, der als Kind eine Ausbildung zum Zauberer erhält, geht bei seinem Meister Go durch eine harte, sogar lebensgefährliche Schule. 
Tolioro, ist der zweitgeborene, aber ehelich geborene Sohn und damit auch der Thronfolger, schon von Kindheit an ist er von Neid und Missgunst zerfressen und zeigt eindeutig sadistische Züge, gefüttert werden die Emotionen von seiner Mutter, die von Hass zerfressen ist.

Königsfalke, ist definitiv kein Jugendbuch, manche Szenen sind erschreckend brutal, besonders das Schicksal der Zauberlehrlinge ist kaum in Worte zu fassen, nicht alle überleben die Ausbildung und so muss auch Jokon lernen, dass Freundschaft nicht immer Bestand hat. 
Die Welt, in der alles spielt, ist anders als ich es bisher kannte, nach kurzer Lesezeit hatte ich das chinesische Mittelalter vor Augen, mit all seinen Hierarchien und Moralvorstellungen, sollte der Autor das beabsichtigt haben, so ist es ihm bei mir vollständig gelungen. 

Ich bin gespannt wie es in den Folgebänden weitergeht, der Auftakt der Reihe ist auf jeden Fall gelungen.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Machandel-Verlag (20. Oktober 2016)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 356 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 395959030X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3959590303


Donnerstag, 14. Oktober 2021

In Dreams von Pia Lüddecke

 


Mysteriöse Dinge ereignen sich im Dunstkreis der Ruhr-Universität: Menschen verschwinden. Bei Nacht werden dämonische Tiere mit glühenden Augen gesichtet. Eine zwielichtige Firma wirbt für ein ominöses Wellnessprogramm. Und ständig diese Stromausfälle ... Die junge Literaturstudentin Indra und der neurotische Psychologie-Doktorand Arno Löwenherz widmen sich der Erforschung luzider Träume, als sich ihr beschauliches Leben in einen Alptraum verwandelt. Unversehens wird Indra in die unheimlichen Vorgänge rund um das angebliche Wellness-Institut verwickelt. Doch wer zieht die Strippen? Die Frage quält nicht nur ihren Freund und Mentor, der ohnehin hinter allem eine Verschwörung wittert. Sollte er diesmal Recht behalten? In Dreams ist ein Plädoyer für das Träumen – und eine Warnung: „Das Schlimmste, was dir zustoßen kann, ist zu früh aufzuwachen – oder gar nicht."

Indra studiert Literatur an der Ruhr Universität in Bochum, auf den ersten Blick ist sie eine junge Frau wie tausend andere auch, doch etwas ist anders, Indra kennt weder ihre Eltern noch weiß sie, wo ihre Wurzeln liegen, sie als Findelkind bei Nonnen aufgewachsen und wenn Indra träumt, ist sie sich dessen bewusst: Luzide Träume so nennt sich dieses Phänomen und das macht die junge Frau für den Psychologen Arno so interessant, gemeinsam versuchen sie ihre Träume zu entschlüsseln und damit vielleicht auch dem Geheimnis um Indras Herkunft auf die Spur zu kommen.  

Ab hier könnte ich eventuell etwas spoilern.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Seelenpein: Vergessenes Kind (Jim Devcon Serie 14) von Eva Lirot


Er wurde in einer Hölle geboren und wuchs auf wie ein Tier. Ein schwaches Tier. Alles, wonach er sich sehnt, ist Liebe. Doch er weiß gar nicht, was das ist ...
Jim Devcon, Chefermittler bei der Mordkommission, ringt mit sich selbst. Albträume plagen ihn. Er wird von Tag zu Tag unsicherer und ahnt nicht, was sich über ihm zusammenbraut. Beim Joggen stößt er mit einer Frau zusammen. Sie ist schlimm zugerichtet und stammelt wirres Zeug. Devcon bringt sie ins Krankenhaus. In ihrem Blut werden Rückstände eines billigen Rauschmittels gefunden. Das Urteil der Ärzte steht schnell fest. Sie halten die Frau für eine Süchtige, die sich ihre schweren Verletzungen selbst zugefügt hat, während sie auf Droge war. Doch Devcon glaubt nicht, dass der Fall so einfach ist. Er hakt nach und findet eine Spur. Sie führt in eine Vergangenheit, beherrscht von roher Gewalt und Tod. Es ist ein Ort, an dem kein Kind geboren werden sollte .


Seit seinem letzten Fall plagen Jim Devcon Schuldgefühle, die sich in nervenaufreibenden Albträumen manifestieren, Jim kann sich kaum noch auf seine Arbeit konzentrieren und auch seine Beziehung zu Tatjana wird  durch sein schlechtes Gewissen belastet. Doch bevor er sich an die Aufarbeitung seiner Probleme machen kann, stößt er beim Joggen mit einer jungen, übel zugerichteten Frau zusammen. Selbstverletzungen unter Drogeneinfluss. So lautet das vorschnelle Urteil der Ärzte. Doch Jim glaubt nicht an die Theorie, nach einer erneuten Befragung des Opfers steht fest, die Tat steht in Zusammenhang mit einem jungen Mann, der des Mordes verdächtigt war und der den Behörden auf obskure Weise entwischen konnte.
Eva Lirot entführt ihre Leser wieder einmal in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele, in eine Welt die geprägt ist von Gewalt und Schmerz, Perversion und Missbrauch, eine Welt in der kein Platz ist für ein Kind. Und doch wächst ein Kind inmitten all diesem Grauen auf. Schonungslos lässt die Autorin ihre Leser teilhaben an all dem Leid und sie erspart uns nichts, was sie nicht explizit beschreibt, entsteht unweigerlich vor dem inneren Auge des Lesers. Irgendwann stellte sich mir die Frage, wann der Zeitpunkt verpasst war, bis zu dem aus dem Opfer ein Täter wurde? Trotz aller Gewalttaten, ich konnte nichts dagegen tun Mitleid zu empfinden, mit dem Kind, das niemals eine normale Kindheit haben durfte und mit dem Erwachsenen, der auf der Suche nach Liebe einen Weg einschlägt, der unweigerlich ins Verderben führt.

Auch diesen Band kann man unabhängig von den vorigen lesen, allerdings empfehle ich alle Bände der Reihe und besonders Band 13 Seelentod: Schwarzes Herz, zu lesen. Band 13 deshalb, weil man in dem erfährt, was Jim Devcon so zusetzt, dass der toughe Polizist an sich zweifelt. 
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer klar und ohne Schnörkel, die Story ist nichts für schwache Nerven und das ich ihre Protagonisten liebe, besonders Jim und Tatjana sind mir ans Herz gewachsen, sieht man ja schon daran das ich der Reihe treu bleibe, trotz der Beziehung zwischen den Beiden, denn die ist auf natürliche Art gewachsen und wird ohne Herzschmerz und Schmalz erzählt und rückt nur dann in den Vordergrund, wenn es für die Story wichtig ist.

  • ASIN ‏ : ‎ B09FS9CS8T
  • Herausgeber ‏ : ‎ Independently published (8. September 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 206 Seiten
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8470014719

Samstag, 9. Oktober 2021

Die vier Winde von Kristin Hannah


 Texas, 1934: Seit der Weltwirtschaftskrise sind Hunderttausende arbeitslos, und in den Ebenen der Prärie herrscht Dürre – zu viel wurde gerodet, nach Missernten droht das Land von Sandstürmen davongetragen zu werden. In dieser unsicheren, gefahrvollen Zeit muss Elsa Martinelli eine schwere Entscheidung treffen: Soll sie um das Land kämpfen, das sie liebt und das die Heimat ihrer Familie ist? Oder soll sie mit ihren Kindern wie so viele andere nach Westen ziehen? Irgendwann bleibt Elsa keine Wahl mehr, doch die Flucht nach Kalifornien birgt neue Gefahren in sich. Aber auch die Hoffnung auf ein neues Leben – und eine neue Liebe.

Elsinore Wolcott wächst in einem lieblosen Elternhaus auf, sie wäre hässlich und wertlos, anders als ihre Schwestern. So bekommt sie es zu hören und das glaubt sie nach jahrelangen verbalen Erniedrigungen auch selbst. Bis sie den Italiener Raffaelo „Raf“ Martinello, kennen und lieben lernt. Es kommt wie es kommen muss, Elsa wird schwanger und von ihren Eltern wird sie nach Texas zu Rafs Eltern verfrachtet. Auch dort hat sie nicht leicht, aber sie fügt sich ein, scheut keine harte Arbeit und findet das, was sie immer vermisst hat. Zuwendung und Anerkennung. 
Als Dürren und Hungersnöte das Land heimsuchen, bleibt Elsa nach einer schweren Erkrankung ihres Sohnes keine Wahl und sie muss die geliebte Farm verlassen. Wie tausend andere auch verlässt sie mit ihren Kindern Texas, um in Kalifornien ein besseres Leben zu beginnen.

Elsas Schicksal und das vieler anderer Menschen ihrer Zeit, zeigt deutlich, dass die Ausbeutung des Landes zu Katastrophen führen können, die Sandstürme und Dürren die die Dust Bowls in den Great Plains heimsuchten, waren Menschengemacht. 
Kristin Hannah bettet die fiktive Geschichte Elsas in die historisch belegte Geschichte der Flüchtlinge, die während der Wirtschaftskrise in den 30er Jahren, ihre Heimat verlassen mussten.
Die Autorin schafft es diese Zeit vor dem inneren Auge ihrer Leser lebendig zu machen, nicht nur Bilder im Kopf entstehen zu lassen, sondern mitzufühlen mit Elsa, mit ihrem Kampf gegen die Elemente und gegen die Hoffnungslosigkeit. Doch auch in Kalifornien erwarten sie statt der versprochenen gut bezahlten Arbeit Ausbeutung, Hunger und Anfeindung, einziger Hoffnungsschimmer ist der Zusammenhalt der Flüchtlinge, die das wenige, was sie haben, teilen.
Die vier Winde bekommt von mir eine Leseempfehlung.

Zu gewinnen gibt es ein ungelesenes Exemplar, des Buches Die vier Winde von Kristin Hannah aus dem Verlag RL.

Gewinnspiel: Die vier Winde, ist nicht der einzige Roman, der das Schicksal der Hobos, wie die Flüchtlinge vor Armut und Hunger genannt wurden. Ein großer amerikanischen Schriftsteller beschreibt genau ihre Situation um sich besser einfühlen zu können begleitete der spätere Pulitzer-Preis Träger einen dieser Trecks. Viele seiner Werke wurden verfilmt u.a. auch mit James Dean. Die American Library Association führt auf ihrer Liste zwei seiner Bücher als die in Nordamerika am häufigsten verbotenen Klassiker. 
Na wen suche ich? Schreibt mir eure Antwort in die Kommentare. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los. Ich lose am Sonntag den 17.10.2021 aus.
 Und bitte den Gewinnern mir über die Mailadresse im Impressum seine Adresse mitzuteilen. Sollte sich der Gewinner nicht bis zum 17. gemeldet haben, lose ich neu aus.

Das Kleingedruckte:
Teilnehmen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat oder die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigen vorlegen kann und seinen Wohnsitz innerhalb der Deutschlands hat. Der Gewinn wird nur an Gewinner innerhalb Deutschlands versandt. 
Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip, sodern er die richtige Lösung hat ausgelost und erhalten daraufhin den Gewinn per Post. Hierfür werden Name und Anschrift des Gewinners benötigt, die auch nur ausschließlich dafür genutzt werden, den Gewinn per Post zuzusenden. 
Der Gewinner muss sich bei mir melden damit ich seine Adresse bekomme.  Die persönlichen Angaben des Gewinners erfolgen freiwillig.  Eine Teilnahme am Gewinnspiel ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. Ich behalte mir vor, Teilnehmer die gegen die Gewinnspielregeln verstoßen vom Gewinnspiel auszuschließen.
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Der Gewinn kann nicht in Bar ausgezahlt werden und es besteht keine Haftung bei Postverlust. 

  • Herausgeber ‏ : ‎ Rütten & Loening; 1. Edition (20. September 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 516 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3352009430
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3352009433
  • Originaltitel ‏ : ‎ The Four Winds



Donnerstag, 7. Oktober 2021

Die kleine Schule der großen Hoffnung von Naomi Fontaine

Yammie lässt das Stadtleben und ihren Freund Nicolas hinter sich, um im First-Nation-Reservat Uashat als Lehrerin zu arbeiten. Ist sie noch eine Innu, wie die indigene Bevölkerung im Norden des Staates Québec genannt wird, oder ist sie durch Erziehung und Studium der französischen Sprache schon „zu weiß“ geworden? Kann sie als junge Lehrerin den Heranwachsenden, deren Zukunft von Alkohol und Depressionen überschattet ist, Perspektiven bieten? Nach einem ereignisreichen Jahr sind die Schüler Yammie ans Herz gewachsen. Und sie erkennt, dass nicht nur die Jugendlichen gereift sind, sondern dass auch sie sehr viel von ihnen gelernt hat.

Gefühlvoll und authentisch – dieser Roman erzählt vom Leben der kanadischen Ureinwohner, von ihren Sorgen, Ängsten, Sehnsüchten und Hoffnungen.

Yammie fühlt sich alles andere als erwachsen als sie nach dem Studium ihr erste Stelle als Lehrerin in ihrem Heimatdorf antritt. Fünfzehn Jahre lebte sie in Quebec Stadt und will nun etwas zurückgeben.

Ich hatte mich auf das Buch gefreut, darauf mehr aus dem Leben der kanadischen Ureinwohner zu erfahren, besonders aus dem Leben der jungen Leute, vielleicht auch etwas über die Traditionen der Innu (Mensch) wie sich die kanadischen Ureinwohner selbst nennen.

Sprachlich ist das Buch durchaus gelungen, was sicherlich auch an der meiner Meinung nach guten Übersetzung Sonja Fincks liegt. Die einzelnen Episoden sind lebendig erzählt, aber mir fehlten die Hintergründe. Die Autorin erzählt von einzelnen Schülerinnen und Schülern, die wie es scheint alle aus problembehafteten Familien kommen oder durch andere Umstände mit der Schule und dem Leben nicht richtig zurechtkommen, bei den Mädchen und jungen Frauen an der Schule kommt häufig noch eine viel zu frühe Schwangerschaft dazu, vielleicht sind die Jugendlichen auch einfach nur das, was sie sind: Jugendliche in der Pubertät. 
Als Leser erfährt man kaum etwas darüber. Auch vom Leben der Menschen außerhalb der Schule erfährt man so gut wie nichts, wie auch, wenn die Hauptprotagonistin kaum am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, sich eher einigelt, als ihre weitläufige Verwandtschaft kennenzulernen. In der Schule gibt sie alles, sie ist engagiert und schafft es Beziehungen zu ihren Schülern aufzubauen, nach und nach gewinnt sie ihr Vertrauen, aber auch das bleibt eher blass, einzelne kurze Episoden reichen nicht, die Chancen waren da, als Beispiel: Eine ihrer Schülerinnen Mélína wird vom Rektor der Schule bis zum Ende des Schuljahres  vom Unterricht ausgeschlossen, weil sie zu oft fehlte, Yammie verspricht sich darum zu kümmern, sie kann das wieder hinbiegen und  erreicht, dass das Mädchen an der Schule bleiben kann, die Mélína dann aber trotzdem verlässt. Das alles geschieht auf 1,5 Seiten. Kein Wort darüber, warum das Mädchen dem Unterricht so oft fernbleibt, kein Wort darüber, wie Yammie den Rektor überzeugen konnte, dem Mädchen eine weitere Chance zu geben, nichts darüber, warum Mélína diese Chance nicht wahr nahm.

 Das Buch, das gerade mal 144 Seiten umfasst, kann natürlich nicht so ausführlich sein wie eines mit 300 oder 400 Seiten, ich wünschte mir diese Geschichte wäre etwas länger, denn wie ich schon schrieb, sprachlich gefällt es mir sehr.
Im Nachwort der Übersetzerin Sonja Finck, erzählt diese etwas vom Leben der Innu, davon das sie immer noch von staatlicher Seite diskriminiert werden und davon das auch die kanadischen Ureinwohner Zwangs-christianisiert wurden, das Familien auseinander gerissen wurden, weil Kinder, auch gegen den Willen der Eltern in Internaten untergebracht wurden, wo sie auch Gewalt und Missbrauch ausgesetzt waren. All diese Themen und ihre Nachwirkungen auf das heutige Leben der Innu, hätte ich mir im Buch gewünscht.
  • Herausgeber ‏ : ‎ C. Bertelsmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (4. Oktober 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 144 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 357010382X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570103821
  • Originaltitel ‏ : ‎ Manikanetish



Mittwoch, 6. Oktober 2021

Ewig währt die Angst von Mike Omer

 


Als Verhandlungsspezialistin der New Yorker Polizei kennt Abby Mullen die Macht der Worte. Sie wuchs in der fanatischen Wilcox-Sekte auf, die in einer tragischen Feuernacht ihr Ende fand. Nur drei der Mitglieder entkamen damals: Eden, Isaac und Abby. Seitdem versucht Abby zu vergessen.

Doch dann erhält sie einen Anruf, der wie ein Schrei aus der Vergangenheit ist. Edens achtjähriger Sohn wurde entführt, fünf Millionen Dollar Lösegeld verlangen die Kidnapper. Jede Sekunde zählt bei den Ermittlungen, die Abby zurück in eine Sekten-Welt führen, in der jeder Gedanke kontrolliert wird.



Abby arbeitet als Verhandlungsspezialistin bei der New Yorker Polizei, niemand weiß so gut wie sie, wie wichtig Worte sind, jede Nuance kann über Leben und Tod entscheiden. Als sie einen Anruf von Eden erhält, deren Sohn entführt wurde, kehrt sie zurück in eine Welt, in der nicht einmal die Gedanken frei sind.


Das Leben in einer Sekte, die *Arbeitsmethoden* der Sektenführer, all das kennen die meisten Menschen nur aus Büchern oder der seltenen Berichterstattung im TV. In seinem Buch: Ewig währt die Angst von Mike Omer, gewährt der Autor einen sehr detaillierten Eindruck in das Leben einer Frau, die der Sekte entkam und sich ein neues Leben aufgebaut hat. Der Autor zeigt, dass selbst ein gefestigter Mensch, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht, nicht gefeit ist gegen die Manipulation durch Worte und die Macht, die Menschen auch über die Distanz von Raum und Zeit über andere haben können.


 Ewig währt die Angst, war mein erstes Buch von Mike Omer, aber wohl nicht mein letztes, nicht nur wegen des Cliffhangers am Ende, der schon ein klein wenig davon verrät, wie es mit Abby weitergeht, bzw. was ihre nächste Aufgabe sein wird. Zudem ist der Schreibstil des Autors, flüssig ohne seicht zu sein, er setzt seine Worte gut ein, die meiste Zeit war ich quasi an das Buch gefesselt, allerdings ist es bei einem Buch das 500 Seiten umfasst nicht unbedingt zu vermeiden, dass sich die eine oder andere Passage etwas zieht.

Charaktere müssen vorgestellte werden, ihre Lebensgeschichte muss wenigstens ansatzweise erzählt werden, damit sich der Leser ein Bild machen kann. Doch diese Passagen wurden schnell wieder von sehr spannenden Abschnitten abgelöst.


Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung. 4,5 von 5 Sternen.


  • Herausgeber ‏ : ‎ Edition M (14. September 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 527 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 2496707754
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-2496707755
  • Originaltitel ‏ : ‎ A Deadly Influence

Dienstag, 5. Oktober 2021

Die schwarze Maske: (Der Puzzler, Band 2) von Eyal Kless


Rafik, der Puzzler, war ein Kind, bevor er sich in die größte Bedrohung seiner Welt verwandelte. Er gab seine körperliche Existenz auf, doch der Tod bedeutet für Rafik nicht das Ende. Dies gilt auch für den letzten Überlebenden der Gilde der Historiker: Funkelauge konnte Rafik im Kampf nicht besiegen, doch nun erhält er eine zweite Chance. Er kehrt von den Toten zurück und reist in die zwielichtige Stadt der Türme, wo schweres Geschütz und eine große Portion Glück vonnöten sein werden, um zu überleben. Denn Funkelauge wird verfolgt von seiner Vergangenheit, einem tödlichen Geheimnis und einem Mörder aus einer vergangenen Zeit.

Jahre nach dem letzten  Kampf in der Stadt unter dem Berg erwachen Funkelauge und Galinak in neuen Körpern, von Rafik bekamen sie den Auftrag, nach Emilija zu suchen, der Tochter von Vincha und die Puzzlerin die Rafik und das künstliche Bewusstsein Adam unbedingt brauchen. Aber nicht nur sie sind auf der Suche nach der jungen Frau, Peach die ebenfalls neu erweckt, wurde sucht sie ebenfalls, ihr Auftrag ist es Emilija zur Sternensäule zu bringen. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegeneinander beginnt. Die Welt, in der sie wieder erwachen unterscheidet, sich sehr von dem, was sie kannten, überall herrschen Zerstörung und Krankheit und auch die Stadt der Türme verfällt immer mehr. Ein weiterer Krieg hat die Menschen in großen Teilen der Welt zurück ins Mittelalter katapultiert.

Vor der großen Katastrophe ist der Ingenieur Dr. Mannes Holtz auf dem Weg zum Mondhotel um dort Reparaturen vorzunehmen, kurz vor dem Start seines Shuttles bekommt er eine beunruhigende Nachricht, die alle seine Pläne und die seines Mentors Vitors durcheinander bringt und ihn zu einer folgenschweren Entscheidung treibt. Mannes muss fliehen und sammelt auf seiner Flucht eine  schlagkräftige Armee um sich und er schreckt nicht vor Grausamkeiten zurück, um sein Ziel zu erreichen.

Eyal Kless lässt uns seine Geschichte aus mehreren Perspektiven lesen, wir lernen neben Funkelauge, Peach, Mannes noch Emilija und den Himmelsmeister Artium kennen und sie alle sind Puzzleteile die sich im Laufe der Geschichte zu einem Bild zusammensetzen. So erfahren wir von Mannes endlich wie es zur großen Katastrophe kam und was zu dem weiteren Krieg führte, seine Geschichte beginnt tief in der Vergangenheit.

Ich habe den zweiten Teil der Dilogie mit Spannung erwartet und wurde nicht enttäuscht, Eyal Kless hat einige Fragen, die im ersten Teil noch unbeantwortet blieben, schlüssig beantwortet und seine Geschichte zu einem sehr befriedigenden Ende gebracht.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Penhaligon Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (26. Juli 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Broschiert ‏ : ‎ 704 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3764532106
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3764532109
  • Originaltitel ‏ : ‎ The Puzzler's War (2)

Alle Bücher der Serie:

Das schwarze Mal
Die schwarze Maske

Montag, 4. Oktober 2021

Die Dornen der Stille von Astrid Korten


 "Alles begann, als David Wood zu uns kam, auch der Beginn eines neuen Lebens. Ich war stolz, dass er da war, bis zu dem Vorfall mit Aileen ..." Der dreiundsechzigjährige Drehbuchautor Alexander Martin wendet sich an die West Vancouver Police Division, weil er ein Verbrechen verhindern will. Im Befragungszimmer trifft er auf Inspector Constable Abbott, der eine Vergewaltigungsserie und einen Mord aufklären muss. Alex überlässt dem Ermittler sein Tagebuch. Nachdem Abbott die Aufzeichnungen gesichtet hat, häutet er Alex wie eine Zwiebel. Fast, ohne dass sie es merken, verbinden sich die Grübeleien der beiden Männer und das Tasten nach dem Sinn einer Tat mit einer geheimnisvollen, rätselhaften Geschichte um ein Geheimnis, das zwischen Alex und seinem Pflegebruder David steht ... Die Dornen der Stille ist ein zutiefst bewegender Psychothriller und ein leidenschaftlicher, tief empfundener Widerstand gegen Gleichgültigkeit, Verachtung und Ignoranz.

Alexander Martin wendet sich an die Vancouver Polizei, um ein Verbrechen zu verhindern, er überlässt  Inspektor Abbott sein Tagebuch, in dem er von seiner Jugendzeit erzählt. Aufgewachsen ist der  Drehbuchautor in einem liebevollen Zuhause und intakten Familie, seine Eltern nehmen David Wood als Pflegesohn auf . Während David in sich zu ruhen scheint, klassische Musik und Bob Dylan mag, schreibt David Geschichten über grausame und brutale Morde, vielleicht um die Erlebnisse in seiner eigenen Familie zu verarbeiten, vielleicht aber auch aus einem ganz anderen Grund. Alex und David haben eine seltsame Beziehung zueinander, nach außen scheinen sie gute Freunde zu sein, doch wirklich nahe stehen sie sich nicht, etwas umgibt sie wie eine unsichtbare Mauer, die nur Risse bekommt, wenn sie gemeinsam Musik hören oder sich gegenseitig Gedichte und Geschichten vorlesen. 

Inspector Constable Abbott und sein Kollege Constable Benn Weire, hören sich Alex Geschichte an und während sie immer tiefer in Alex Vergangenheit eintauchen und in seinem Tagebuch lesen, zeigt sich, dass Alex mal mehr mal weniger flüchtige Beziehungen zu den Opfern einer ungeklärten Mordserie, hatte.

Ich war ja fest davon überzeugt, dass die Autorin Astrid Korten mich nicht mehr überraschen kann, weit gefehlt. 
Astrid Korten lässt Alex erzählen und seine Geschichte, in Verbindung mit dem, was man in der Gegenwart von Abbott und Weire erfährt, die die Akten mit den Ermittlungsergebnissen unaufgeklärter Morde nochmals öffnen, löste eine besondere Art der Beklemmung bei mir aus, die schwer in Worte zu fassen ist. Natürlich habe ich versucht das Ende vorherzusehen, ich schrieb ja schon das ich, dachte die, Autorin könne mich nicht mehr überraschen und ich könnte erahnen, worauf die Geschichte zustrebt, ich habe mich wieder einmal wie so oft bei Astrid Korten,  selten so geirrt. 
Wobei ich mich nicht geirrt habe, ist mein Wissen, dass es sich bei Die Dornen der Stille um ein besonderes Buch handelt, auf das man sich einlassen muss, kein Buch, das man nebenbei lesen kann, es fordert die volle Konzentration seiner Leser und genauso mag ich das.

  • Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand; 3. Edition (10. September 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 248 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3754331981
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3754331989