Montag, 5. September 2016

Der Todesprophet von Chris Kalden

Inhalt: Der Berliner Journalist Ben wird auf der Suche nach einer Story in Afrika gefangen genommen und gezwungen zu töten um sein eigenes Leben zu retten, diese Erfahrung verändert sein ganzes Leben, traumatisiert verliert er alles was ihm wichtig ist, seine Frau, sein Kind und seinen Job.Gerade als er denkt das sich vielleicht doch noch alles zum Guten wenden könnte, tauchen in Berlin Frauenleichen auf, die in Gegenwart ihrer Kinder ermordet wurde und es gibt Hinweise auf Ben als Täter. Holt ihn seine Vergangenheit ein?

Meine Meinung: Mein erstes Buch von Chris Kalden und eins vorweg, es wird wahrscheinlich nicht mein letztes bleiben.
Der Todesprophet hat alles was einen guten Thriller ausmacht, eine spannende Story, einen sympathischen Protagonisten und gerade so viele Hinweise das es spannend bleibt und man als Leser mit rätseln kann und einige Zeit im Dunkel tappt, bis sich nach und nach ein klares Bild ergibt.
Ich war hin und her gerissen zwischen: Ganz klar, Ben muss das gewesen sein und Nein, auf gar keinen Fall. Nur wie sollte ich mich entscheiden, wenn nicht mal Ben genau weiß ob er nicht doch zu etwas fähig ist während er unter Black Outs leidet.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, Kommissar Hartmann, der leitende Ermittler geht mir persönlich zu sehr über Grenzen, Grenzen die die Arbeit der Polizei nicht umsonst umschließen, auch wenn sich auch sein Verhalten im Laufe der Story erklärt, konnte mich das nicht mit seinem Verhalten versöhnen.

Der flüssige Schreibstil, macht das Buch zu einem Page Turner, ich gebe gern eine Leseempfehlung.

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (15. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746632323
  • ISBN-13: 978-3746632322

1 Kommentar:

  1. Liebe Manuela,

    habe schon viele schöne Rezis zu diesem Buch gelesen, ich muss es wohl auf meine Wunschliste setzten.

    Liebe Grüße

    Nisnis

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