Sonntag, 29. Oktober 2017

Fever von Deon Meyer

Zur Verlagsseite
Inhalt: Nicolaas Storm erzählt fast 50jährig vom Fieber, das den Großteil der Menschheit ausgerottet hat, vom Überlebenskampf gegen wilde Tiere, Krankheiten und dem gefährlichsten Tier: Anderen Menschen.
Auf der Suche nach einer neuen Heimat gründet Nicolaas Vater die Gemeinde Amanzi, die bald andere Menschen anzieht, die ebenso auf der Suche nach Schutz und Gemeinschaft sind, aber auch gewalttätige Banden, die die Stadt bedrohen.
Meine Meinung:
Deon Meyer bedient sich an dem typischen Endzeitszenario, ein Menschenleeres Land, zwei Menschen die auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind und das macht er richtig gut. Die Atmosphäre die er schon auf den ersten Seiten des Buches schafft, ist mehr als beklemmend.
Der ewige Kampf ums Überleben, die Angst vor Krankheiten und vor Gangs die sich holen was sie wollen und dabei über Leichen gehen, ist im Buch immer präsent.
Deon Meyer stellt nicht nur Nicolaas und seinen Vater Willem vor auch die weiteren Mitglieder der Gemeinschaft kommen zu Wort. Dank eines Geschichtsprojekts das Willem ins Leben rief, und in dem andere erzählen was sie vermissen und wie sie die einzelnen Ereignisse erlebten.
Da ist Domingo,der sich bald als herausragender Soldat herausstellt und seine Fähigkeiten werden bald unverzichtbar, aber er hütet auch ein Geheimnis, auch er ist wieder ein typischer Endzeitcharakter, dunkel, düster, skrupellos und gleichzeitig verletzlich und sehr loyal.Der Priester Nkosi, der fast schon besessen davon ist eine Christliche Gemeinde entstehen zu lassen.

Ich hatte leider zwischendurch das Gefühl, das sich die Geschichte etwas zieht, Nico erzählt, was zum Mord an seinem Vater führte, den er immer wieder ohne die genaueren Umstände seines Todes zu erläutern., erwähnt. Zugegebener weise, war die Neugier auf die Auflösung in der Mitte des Buches das was mich bei der Stange hielt.
Deon Meyer erzählt aber nicht nur von den Schrecken der Postapocalypse, er beschreibt auch die positiven Dinge, den Zusammenhalt der Überlebenden, den gemeinsamen Anstrengungen eine neue Zivilisation aufzubauen ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen und davon das sich die Natur langsam zu erholen beginnt.
Das Ende gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Dazu würde ich gern mehr schreiben, aber dann müsste ich es verraten und das wäre ja absolut unfair neuen Lesern gegenüber. Trotzdem ist es in sich schlüssig und beantwortet so einige Fragen die im Laufe des Buches auftauchen.

Alles in Allem vergebe ich für Fever eine Leseempfehlung.

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zur Verlagsseite. ( Was ich hiermit als Werbung kennzeichne)

  • Gebundene Ausgabe: 702 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 2 (9. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352009023
  • ISBN-13: 978-3352009020
  • Originaltitel: Fever





Montag, 23. Oktober 2017

Ein Reif von Eisen Die Königschroniken 1 von Stephan M. Rother

Ausnahmsweise bekommt ihr an dieser Stelle den Klappentext, würde ich mich an einer Zusammenfassung versuchen, ich würde mich gnadenlos verhaspeln. Zu viele Personen und Handlungsstränge finden sich auf gerade mal 384 Seiten zusammen.

Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor. 
Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte der Sklavin Ildris erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder. 
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?

Meine Meinung:

Stephan M. Rother, setzt bei seinen Lesern eine gewisse Konzentrationsfähigkeit voraus, wie man es selten findet, immer wieder wechselt er die Handlungsstränge und damit die Protagonisten, immer wieder musste ich mich auf neue Orte einstellen. Wie ein Bild, von dem man immer ein weiteres kleines Stück zu sehen bekommt aber nie das große Ganze.
Der Autor lässt seinen Protagonisten Zeit sich vorzustellen, nach und nach lernt man sie kennen, ihre Charaktereigenschaften, ihre Beweggründe so zu handeln wie sie es tun. Noch wird kein Hauptaugenmerk auf eine der Personen gelegt, sie alle kommen gleichberechtigt zu Wort um es einmal so auszudrücken, ich bin gespannt wie es im zweiten Teil des Buches weitergeht, ob sich einer der Charaktere als Hauptprotagonist herauskristallisiert oder nicht.
Ich kann auch noch keinen Lieblingscharakter benennen, sie alle haben ihre positiven Züge und in ihnen allen liegt ein Geheimnis verborgen, das sie teilweise nicht einmal selbst kennen.
Leider ist die Geschichte nicht in sich abgeschlossen, was ich persönlich sehr schade finde, gerade hatte ich mich etwas zurecht gefunden im Kaiserreich der Esche musste ich es auch schon wieder verlassen.


Mit einem Klick auf das Cover, könnt auch ihr euch auf die gefahrvolle Reise in das Kaiserreich der Esche machen.

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (20. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349927356X
  • ISBN-13: 978-3499273568


Dienstag, 17. Oktober 2017

Tausend Teufel von Frank Goldammer

Zur Verlagsseite
Inhalt: Zwei Jahre nach Kriegsende leiden die Menschen im zerstörten Dresden bitterste Not. Lebensmittel,Medikamente und  Kohlen sind streng rationiert oder gar nicht erst zu bekommen, dementsprechend aufgeheizt ist die Stimmung gegen die sowjetischen Besatzungsmächte die in der Stadt, alles kontrollieren.
Als kurz nacheinander zwei sowjetische Soldaten tot aufgefunden werden steht Oberkommissar Max Heller vor der schwierigen Aufgabe, die Morde aufzuklären ohne dabei selber ins Visier der SMAD, der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland zu geraten.
Als weitere Morde geschehen muss sich Heller auf ganz dünnem Eis bewegen um auf der einen Seite den Täter zu finden und auf der anderen Seite unschuldige Kinder vor den Besatzern zu schützen.

Meine Meinung: Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Natürlich habe ich, wie wohl jeder von den Zuständen nach dem Krieg in Deutschland gehört, von dem Hass und der Angst die besonders den sowjetischen Besatzungsmächten entgegen schlugen, von den tausenden die an Hunger, Kälte und Krankheiten starben und von denen die plötzlich verschwanden und nie wieder auftauchten.
Aber das waren Berichte aus Geschichtsbüchern oder Bruchstücke aus Erzählungen von Verwandten, die eigentlich nicht über ihre Erlebnisse sprechen wollten. Außerdem war das ja im *Osten* bei den *Russen*.
Bevor ich mit dem Lesen begann, hatte ich eine relativ klare Vorstellung von dem was ich lesen würde, einen spannenden Krimi vor der Kulisse einer zerstörten Stadt, ein paar kleinere Schwierigkeiten die der Ermittler Max Heller mit den Besatzungsmächten zu lösen hätte und eine politisch korrekte Auflösung der Morde.
Bekommen habe ich etwas vollkommen anderes. Frank Goldammer führte mir ein Szenario vor Augen, das mir so manches Mal die Tränen in die Augen trieb, seine Beschreibungen der Lebensumstände der damaligen Zeit sind mehr als anschaulich. Ich konnte mir den ständigen Kampf ums Überleben der Erwachsenen und besonders der Kinder die alles verloren hatten recht gut vorstellen. Ich maße mir nicht an zu behaupten das ich nachfühlen konnte wie es damals war, denn das kann niemand, der nicht dabei war.
Zugegebener Maßen rückte der Kriminalfall ab einem bestimmten Punkt etwas ins Hintertreffen, ich wollte eigentlich nur noch wissen wie es den Kindern erging und ob Max Heller, der sich weigert in die SED einzutreten und sich vor allen Vorgesetzten für diese Weigerung rechtfertigen muss, unbeschadet aus allem hervorgeht.
Tausend Teufel, ist ein eindringliches Buch, eines das nicht so schnell aus den Köpfen der Leser verschwinden wird.
Und auch wenn die Krimihandlung für mich nicht immer hoch spannend war, ich habe mich ablenken lassen von den einzelnen Schicksalen es liegt also an mir, nicht am Buch, vergebe ich eine absolute Leseempfehlung.

Mit einem Klick auf das Cover seid ihr, wie immer, direkt beim Verlag.
  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (13. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423261706
  • ISBN-13: 978-3423261708

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Stadt der Tiefe- Der Hüter von Jasmin Jülicher

Zum Buch
Inhalt: Im Jahr 1888 bietet Biota eine Stadt die auf dem Meeresboden erbaut wurde nach dem Großen Krieg eine sichere Zuflucht. Geleitet von den Oberen mangelt es den Bewohnern Biotas an nichts, es gibt keine Gewalt und Wissenschaftler forschen unablässig daran das Leben für die Menschen noch angenehmer zu machen. Alle Erinnerungen an den Krieg und die Zeit vor Biota wurden ausgelöscht und die Bewohner angepasst, für Gedanken gegen die Gemeinschaft und gegen die Obrigkeit ist kein Platz in den Köpfen der Menschen. Doch dann geschieht etwas, das in Biota eigentlich unmöglich ist, eine Frau wurde ermordet und sie bleibt nicht das einzige Opfer.

Meine Meinung:
Zu Beginn der Geschichte erzählt die Autorin Jasmin Jülicher, wie es zu dem großen Krieg kam, dieser Abschnitt ist leider etwas kurz, allerdings verrät er trotzdem den wesentlichen Auslöser für den Krieg: Habsucht, Gier und das Streben nach immer mehr von Allem. Damit habe ich nicht gespoilert, denn das sind die Auslöser für die meisten Konflikte. Aber auch dies gibt es in Biota nicht mehr, es ist friedlich und die Menschen gehen respektvoll miteinander um, alle sind gleich, sofern sie innerhalb ihrer Kaste agieren, denn wie sollte es anders sein, es gibt immer die Höhergestellten, hier sind es die Wissenschaftler und die Oberen.
Schon früh wird in Tests ermittelt welchen Beruf jemand in Biota einnimmt. Alexander hat sich dazu entschieden Hüter zu werden, vergleichbar mit einem Polizisten, der durch die Gänge Biotas geht und den Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Ordnung vermittelt, vielmehr hat er auch nicht zu tun, bis zu dem Tag an dem die erste verstümmelte Leiche auftaucht.
Gemeinsam mit der Biologin Nic, macht er sich auf die Suche nach dem Täter. Und hier wird es schwierig, wie kann man ermitteln, wenn niemand etwas von dem Mord erfahren darf, denn Mord gibt es ja nicht.
Ich könnte euch jetzt das gesamte Buch erzählen, die Zusammenhänge erläutern so wie ich sie während des Lesens verstanden habe, aber das wäre schade für euch, denn das Buch ist wirklich lesenswert, nach und nach kommen die Zusammenhänge ans Licht und damit das eine oder andere Geheimnis Biotas. Mit diesen aufgedeckten Geheimnissen stellten sich mir allerdings auch immer mehr Fragen, z. B die nach der Wahrheit über das was während der letzten Jahre an Land vor sich ging.
Eins wird allerdings dem Leser und auch Alexander bald klar: Nichts ist wie es scheint unter der funkelnden Oberfläche Biotas verborgen liegt jede Menge Dreck, den die Oberen auf gar keinen Fall offenbaren wollen.

Die Protagonisten Alexander und Nic sind sehr sympathische Protagonisten, besonders Alexander ist mir ans Herz gewachsen, eigentlich völlig überfordert (Sein Wissen über Mordermittlungen bezieht er aus einem Buch Arthur Connor Doyles) versucht er alles um die Morde aufzuklären, er geht sogar soweit das er dabei selber Gesetze Biotas bricht, er darf z.B. gar nicht allein mit Nic in einem Raum sein, da sie weit über ihm steht.
Nic ist etwas undurchsichtig, sie verstößt von Anfang an gegen alle Regeln im Umgang mit Untergeben, ihre Gründe dafür wurden mir bis zum Schluss nicht ganz klar.

Ich vergebe für die Stadt der Tiefe - Der Hüter, eine Leseempfehlung und hoffe, dass es nicht allzu lange dauert, bis Alexanders und Nics Geschichte weitererzählt wird.

Wenn ihr auch eintauchen wollt in die Tiefen und Untiefen Biotas, mit einem Klick seid ihr ausnahmsweise nicht auf der Verlagsseite, sondern bei Amazon.


  • Taschenbuch: 328 Seiten
  • Verlag: Nova MD; Auflage: Erstauflage (15. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3961114854
  • ISBN-13: 978-3961114856


Dienstag, 10. Oktober 2017

Gwendys Wunschkasten

Der Wunschkasten
Inhalt:
Die 12jährige Gwendy ist ein Mädchen mit eisernem Willen, nach den Sommerferien will sie nicht mehr der Mugel, halb Mensch, halb Kugel sein. So hat sie ihr Schulkamerad Frankie auf der Grundschule immer genannt.Jeden Tag joggt das kleine Mädchen die Treppen zum Aussichtspunkt Castle View hinauf um abzunehmen und eines Tages trifft sie dort auf einen Mann, der sich als Mr. Farris vorstellt und ihr einen Kasten anvertraut.
Dieser Kasten kann Wünsche erfüllen so sagt er ihr.

Meine Meinung:
123 Seiten oder anders ausgedrückt, knapp 90 Minuten Lesezeit in einem vollen Wartezimmer, sind jetzt nicht so üppig, vor allen Dingen muss die Inhaltsangabe sehr knapp ausfallen um nicht etwas wesentliches zu verraten.
In der Novelle geht es um mehr als ein kleines, übergewichtiges Mädchen das durch eine Holzkiste Macht erhält, es geht ums Erwachsen werden und darum Verantwortung und Umsicht zu lernen.
Gwendy ist 12 als sie den Wunschkasten bekommt, ein Alter in dem das Leben sowieso beginnt schwierig zu werden. Aber Gwendy ist klug und sie merkt schnell das nicht nur sie Macht durch den Wunschkasten hat, nein der Kasten hat auch Macht über sie.
Mit jedem Ereignis, welches durch den Kasten ausgelöst wurde, stieg die Spannung was am Ende auf Gwendy zu kommen mag.
Die Zusammenarbeit Stephen Kings mit Richard Chizmar hat hervorragend geklappt, gemeinsam haben sie ihre Leser zurückgeführt in die kleine Stadt Castle Rock, auch wenn es sich nur um eine Stippvisite gehandelt hat, hat mir der Aufenthalt sehr viel Spaß gemacht und er hat mich sogar etwas zum Nachdenken angeregt. Welche Wünsche hätte ich gern erfüllt?

Ihr wollt auch zurückkehren nach Castle Rock? Kein Problem, drückt einfach auf den braunen Schalter links oben. :o)

Sonntag, 8. Oktober 2017

SOG von Yrsa Sigurdardóttir

Zur Verlagsseite
Inhalt:
Der zweite Fall für den Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya, beginnt relativ harmlos mit dem Inhalt einer Zeitkapsel. Vor zehn Jahren schrieben Schüler Aufsätze in denen sie beschrieben wie sie sich Island im Jahr 2016 vorstellen. Unter diesen Aufsätzen findet sich aber auch eine Liste mit den Initialen von zukünftigen Mordopfern. Als kurz darauf die abgetrennten Hände eines Mannes und zwei grausam zugerichtete Leichen gefunden werden. ist Huldar schnell klar, das ein Zusammenhang besteht, zwischen der Liste, den Morden und dem Mord an einem kleinen Mädchen vor 12 Jahren.

Meine Meinung:
Schon der Prolog ließ mich vermuten das es sich bei SOG um kein Buch für zartbesaitete Leser handelt. Und so ist es auch, die Autorin spart nicht mit blutigen Details und lässt dennoch genügend Raum für die eigene Fantasie, die allerdings hätte ich gern das eine oder andere Mal ausgeschaltet, zu grausam waren teilweise die Bilder in meinem Kopf.
Obwohl es sich bei SOG um den zweiten Fall des ungleichen Ermittlerpaares Huldar und Freya handelt, lässt sich das Buch sehr gut alleine lesen. Huldar und Freya haben immer noch ihre Schwierigkeiten miteinander, die dadurch verstärkt werden das sie beide nach dem letzten Fall degradiert wurden, während Huldar mit der Situation nicht mehr der leitende Ermittler zu sein, sehr gut leben kann, fällt es Freya schwer sich nur noch mit Routineaufgaben im Kinderhaus abgeben zu müssen, nicht die besten Voraussetzungen für eine reibungslose Zusammenarbeit, aber sie bewältigen ihre privaten Differenzen während der gemeinsamen Suche nach dem skrupellosen Mörder.
Es hätte mich sehr gestört wäre es anders gewesen, ich mag es gar nicht wenn private Probleme den Ermittlungen im Weg stehen.
Yrsa Sigurdardóttir, führt ihre Leser auf so manche falsche Spur bevor sie gegen Ende eine für mich doch recht überraschende Auflösung präsentiert, damit hätte ich nicht wirklich gerechnet.
Ich vergebe für SOG eine Leseempfehlung für alle Leser mit starken Nerven.

Mit einem Klick auf das Cover, seid ihr wie immer, auf der Verlagsseite.
Und mit einem Klick Hier seid ihr bei meiner Rezension zum Vorgängerbuch DNA, den ihr euch auch nicht entgehen lassen solltet.

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (18. September 2017)
  • Übersetzung: Tina Flecken
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442756642
  • ISBN-13: 978-3442756643
  • Originaltitel: Sogid

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Dark Poems herausgegeben von Alisha Bionda

Zur Verlagsseite
Wieder einmal hat mich zu allererst das Cover eines Buches dazu verleitet es lesen zu wollen, die Augen der Frau haben mich in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen ich hätte da stundenlang drauf gucken können. Aber irgendwann sollte ich ja auch mal die Geschichten lesen und ich wusste ja das mich nicht nur Storys toller Autoren erwarten sondern auch weitere Illustrationen Mark Freiers.
Nun heißt es ja, man solle ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen, denn dies kann sowohl zu Enttäuschungen führen, falls der Inhalt nicht den Erwartungen entspricht, oder aber auch verhindern das man ein wirklich gutes Buch liest, wenn das Cover nicht gefällt und man es deshalb nicht zur Hand nimmt.Ob mich mein gutes Gefühl beim ersten Anblick des Buches getrogen hat,verrate ich euch natürlich auch.

Da mir einige der Autoren schon bekannt waren, wusste ich natürlich worauf ich mich einließ. Vincent Voss, Faye Hell und Markus Korb, sind mir als Verfasser von Horror Stories schon länger bekannt und ich liebe ihre Bücher, Rezensionen dazu findet ihr hier auf meinem Blog.
Mark Freier kannte ich bisher nur als Illustrator, aber als wäre das nicht genug, hat er auch noch ein nicht zu unterschätzendes Talent für düstere Geschichten. Andere Autoren die zu dieser Anthologie beitrugen, waren mir nur vom Namen her ein Begriff und den einen oder anderen kannte ich gar nicht.
Ich gehe nicht auf die einzelnen Geschichten ein, meiner Meinung nach, geht das bei Kurzgeschichten nicht ohne zu viel zum Inhalt zu verraten. Jede Einzelne zeichnet sich durch einen besonderen Schreibstil, eine besondere Idee oder die Umsetzung eines bewährten Themas aus. Seien es nun neue Erkenntnisse über Vampire die wir in einer der Geschichten gewinnen oder darüber das Geschwisterliebe nicht selbstverständlich ist. Alisha Bionda hat ein gutes Händchen bewiesen als sie die einzelnen Storys zusammentrug, nur die Uhrzeit zwang mich dazu das Buch aus der Hand zu legen, je mehr ich las, desto mehr freute ich mich auf die nächste Geschichte und die Nächste....

Vielen Dank an die Autoren: Tobias Bachmann, Barbara Büchner,Frank G. Gerigk, Faye Hell, Florian Hilleberg, Jörg Kleudgen, Markus K.Korb, David Seinsche, Vicent Voss, Guido Krain und Mark Freier, für die spannenden Geschichten.
Und natürlich an Alisha Bionda für das Leseexemplar.

Mit einem Klick auf das Cover, seid ihr wie immer, direkt auf der Verlagsseite.


Anthologie -Düstere Phantastik
Hardcover - 244 Seiten - 14,90 EUR
ISBN: 978-3-95810-021-3
eBook 4,99 EUR
Cover- und Innengrafiken: Mark Freier
Coverartwork: Mark Freier