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Auf der Suche nach einer neuen Heimat gründet Nicolaas Vater die Gemeinde Amanzi, die bald andere Menschen anzieht, die ebenso auf der Suche nach Schutz und Gemeinschaft sind, aber auch gewalttätige Banden, die die Stadt bedrohen.
Meine Meinung:
Deon Meyer bedient sich an dem typischen Endzeitszenario, ein Menschenleeres Land, zwei Menschen die auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind und das macht er richtig gut. Die Atmosphäre die er schon auf den ersten Seiten des Buches schafft, ist mehr als beklemmend.
Der ewige Kampf ums Überleben, die Angst vor Krankheiten und vor Gangs die sich holen was sie wollen und dabei über Leichen gehen, ist im Buch immer präsent.
Deon Meyer stellt nicht nur Nicolaas und seinen Vater Willem vor auch die weiteren Mitglieder der Gemeinschaft kommen zu Wort. Dank eines Geschichtsprojekts das Willem ins Leben rief, und in dem andere erzählen was sie vermissen und wie sie die einzelnen Ereignisse erlebten.
Da ist Domingo,der sich bald als herausragender Soldat herausstellt und seine Fähigkeiten werden bald unverzichtbar, aber er hütet auch ein Geheimnis, auch er ist wieder ein typischer Endzeitcharakter, dunkel, düster, skrupellos und gleichzeitig verletzlich und sehr loyal.Der Priester Nkosi, der fast schon besessen davon ist eine Christliche Gemeinde entstehen zu lassen.
Ich hatte leider zwischendurch das Gefühl, das sich die Geschichte etwas zieht, Nico erzählt, was zum Mord an seinem Vater führte, den er immer wieder ohne die genaueren Umstände seines Todes zu erläutern., erwähnt. Zugegebener weise, war die Neugier auf die Auflösung in der Mitte des Buches das was mich bei der Stange hielt.
Deon Meyer erzählt aber nicht nur von den Schrecken der Postapocalypse, er beschreibt auch die positiven Dinge, den Zusammenhalt der Überlebenden, den gemeinsamen Anstrengungen eine neue Zivilisation aufzubauen ohne die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen und davon das sich die Natur langsam zu erholen beginnt.
Das Ende gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Dazu würde ich gern mehr schreiben, aber dann müsste ich es verraten und das wäre ja absolut unfair neuen Lesern gegenüber. Trotzdem ist es in sich schlüssig und beantwortet so einige Fragen die im Laufe des Buches auftauchen.
Alles in Allem vergebe ich für Fever eine Leseempfehlung.
Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr direkt zur Verlagsseite. ( Was ich hiermit als Werbung kennzeichne)
- Gebundene Ausgabe: 702 Seiten
- Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 2 (9. Oktober 2017)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3352009023
- ISBN-13: 978-3352009020
- Originaltitel: Fever






