Dienstag, 29. Mai 2018

Gleis der Vergeltung von Astrid Korten

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  • Inhalt:
  • Am Tag seiner Hochzeit stirbt Benendikt auf dem Weg zu seiner Braut Lynn, bei einem tragischen Unfall.
  • 7 Jahre später leidet die junge Frau noch immer unter dem Verlust, als sie einen Anruf erhält, der diesen Unfall in ein völlig anderes Licht rückt und Lynn nur noch einen Gedanken hegt: Rache.
  • Das sagt in knapperen Worten der Klappentext aus, aber in diesem Buch geht es um viel viel mehr als nur den vielleicht vermeidbaren Tod eines geliebten Menschen. Es geht darum die Vergangenheit aufzuarbeiten und um unentschuldbare Verbrechen.
  • Aber von vorn. Nicht nur Lynn leidet, in einem weiteren Erzählstrang lernen wir Maarten,Hendrik und Annabelle kennen, die drei verbindet nicht nur Freundschaft, sie scheinen eine Schuld auf sich zu geladen zu haben, die sie mit Lynn verbindet obwohl sie sich nicht kennen und jeder von Ihnen soll für diese Schuld bezahlen.
  • Und dann gibt es noch die wirklich heftigen Passagen, die die von Missbrauch und Tod erzählen. Krimis und Thriller gibt es viele, Mord, Totschlag und Folter  sind die Hauptthemen in den täglichen Nachrichten, wir hören davon und haben es sehr schnell wieder vergessen. Nur wenn es um Kinder geht, ist wohl niemand so abgestumpft, das er sofort die Gedanken auf etwas anderes richten kann, wir leiden  mit ihnen. Meiner Meinung nach, ist dies das wichtigere Thema im Buch, nach und nach erfahren wir, das Lynn nicht nur unter dem Verlust Benedikts leidet, sondern auch unter dem Missbrauch den sie in ihrer Kindheit ausgesetzt war, die Einzelheiten dazu enthüllt die Autorin Astrid Korten erst nach und nach, wer schwache Nerven hat sollte dieses Buch nicht lesen, nicht weil sie besonders detailliert beschreibt was geschah, sondern weil die Hintergründe einfach nur perfide und ekelerregend sind. Niemand kann sich das ausdenken und so handelt auch Gleis der Vergeltung von einer wahren Begebenheit. Verpackt in ein Geflecht aus Lügen und Intrigen, kommt die Wahrheit nur langsam ans Licht, eine Wahrheit die nicht nur Lynns Leben fast zerstörte, sondern die auch die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung aufarbeiten müssen.
  • Nur langsam fügen sich alle Teile zusammen, der Schockmoment kommt erst gegen Ende des Buches, aber es gibt auch einen kleinen, sehr wichtigen Lichtblick in Lynns Leben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
  • Vielen Dank das ich dieses Buch lesen durfte.
  • Taschenbuch: 303 Seiten
  • Verlag: Independently published (20. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1982949457
  • ISBN-13: 978-1982949457


Giftmorde 1 von Andreas M. Sturm (Hrsg.)

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  • Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung
Inhalt:
Giftmorde 1 ist die Neuauflage der 2013 im FHL-Verlag erschienen Anthologie Giftmorde. Hier kommt ihr zu meiner früheren Rezension
Neben den besten alten Stories enthält sie überwiegend neue tödliche Anleitungen.

Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt, welche neuen Gifte sich die Giftmischer von edition krimi, dieses Mal ausgedacht haben um sich auf literarischem Weg von unliebsamen Zeitgenossen zu befreien.
Manche Stories sind tragisch, sie berichten vom Leid und der Seelenqual des Mörders, davon das es nicht immer leicht ist die Tat auszuführen.
Wie in Immergrünes Vergessen von Connie Roters. Manche sind unfreiwillig komisch, weil sie recht amüsante Bilder im Kopf erzeugen, wie in Für Schweine zählt nur Protein von Angela Temming. Viele berichten von Neid, Hass und unerfüllter Liebe und natürlich spielt auch das liebe Geld eine Rolle.
So unterschiedlich die Motive für einen Mord auch sind, alle Geschichten haben eine Gemeinsamkeit, sie sind äußerst lehrreich, wer weiß denn heute noch wie giftig Goldregen, man sieht ihn ja kaum noch in den Gärten, oder das die Eibe ein sehr gefährlicher Baum ist. Auch wenn das Wissen um die Wirkung der unterschiedlichen Pflanzen immer mehr aus den Köpfen der Menschen verschwindet, empfiehlt es sich natürlich nicht dieses Wissen bei der unliebsamen Schwiegermutter anzuwenden.
Die unterschiedlichen Schreibstile der Autoren, machen das Buch abwechslungsreich, jeder von ihnen hat seinen eigenen Stil und da der Herausgeber Andreas M. Sturm, einmal mehr ein glückliches Händchen bei der Zusammenstellung der Anthologie bewiesen hat, harmonieren die Geschichten sehr gut miteinander.
Als bekennende Kurzgeschichten Liebhaberin, kann ich nicht anders als auch für diese Anthologie eine Empfehlung auszusprechen.

  • Taschenbuch: 254 Seiten
  • Verlag: edition krimi; Auflage: 1 (4. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394673426X
  • ISBN-13: 978-3946734260


Montag, 28. Mai 2018

Zwischengewinnspiel ;o)



Heute ist der letzte Tag unserer Blogtour - Blogthrillerns mit Targa Hendricks angebrochen.
Viele interessante Hintergrundinformationen haben wir für Euch zusammengetragen. Hier noch einmal die Links zu allen Beiträgen :
In jedem Beitrag haben wir Buchstaben und Wörter markiert (farbig, oder in Großbuchstaben. Findet sie, und schickt uns den Gewinnersatz an TargaHendricks@gmx.de
Bis zum 28.05. Schlag MItternacht, könnt ihr eure Lösung noch schicken.
Mit viel Mut habt Ihr Euch durch die Beiträge gelesen, aber:


HABT IHR AUCH DEN MUT, DIESEN THRILLER ZU SUCHEN?
Wir haben für Euch in Tatortnähe ein Buch versteckt!
Heute erhaltet Ihr erste Hinweise zum Versteck!
Danach geben wir Euch an jedem Tag weitere Informationen.
Wenn Ihr eine Vermutung habt, geht einfach los und sucht diesen Thriller!

2.) Das Versteck liegt in einem Stadtteil, in welchem sich ein Schloss befindet.


Ihr habt eine Idee, wo das Buch versteckt sein könnte, aber keine Möglichkeit es zu suchen. Dann schickt uns euren Tip per Mail an TargaHendricks@gmx.de. Wir verlosen ein Buchexemplar unter den richtigen Lösungen.


Freitag, 25. Mai 2018

Lebensborn Heime

Vor kurzem habe ich einen äußerst spannenden Thriller gelesen, blutig, brutal und intelligent, genau so wie ich es mag. In diesem Thriller wurde etwas thematisiert, von dem viele nichts wissen. Es geht um Verbrechen die während der Nazizeit an Kindern und ihren Familien begangen wurden. Eine der Hauptprotagonistinnen Frey von Rittberg, wurde indirekt Opfer des Rassenwahns der Nationalsozialisten, warum verrate ich euch natürlich nicht, das könnt ihr in: 
Immer wenn du tötest Ein Fall für Targa Hendricks
von B.C. Schiller nachlesen
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Aber was ist der Lebensborn eigentlich?

 Bundesarchiv B 145 Bild-F051638-0059, Steinhöring, Lebensborn-Mütter-Heim 

Schon 1935 wurden auf Veranlassung Himmlers der Lebensborn e.v. gegründet. Der Verein hatte 3 Ziele.

Das klingt genau nach dem was es war, perfide und ekelerregend.
Zwar war der Lebensborn e.V. keineswegs eine staatlich geförderte Zuchtstation. Gleichzeitig aber war er Teil der Rasse- und Bevölkerungspolitik der Nationalsozialisten. Denn laut Satzung hatte der Verein vor allem drei Aufgaben: 
„1. Rassisch und erbbiologisch wertvolle, kinderreiche Familien zu unterstützen. 
2. Rassisch und erbbiologisch wertvolle werdende Mütter unterzubringen und zu betreuen, bei denen anzunehmen ist, dass gleich wertvolle Kinder zur Welt kommen. 
3. Für diese Kinder zu sorgen.“
Entsprechend rücksichtslos ging es zu. In den besetzten Ländern Frankreich, Belgien, Luxmburg, Norwegen, Polen und den Niederlanden wurden zusätzlich Lebensborn-Heime eingerichtet, in denen einheimische Frauen gebären konnten und sollten, die von deutschen Besatzungssoldaten schwanger geworden waren. Außerdem wurden, teilweise gegen den erklärten Willen der jungen Mütter, Kinder mit hohem „rassischem Wert“ verschleppt und in Lebensborn-Heimen im Sinne der NS-Ideologie erzogen.
In den Lebensborn Heimen sollten ledige Frauen die Gelegenheit bekommen, ihre Kinder anonym zur Welt zur bringen, statt einen Schangerschaftsabruch vornehmen zu lassen, der dem Reich nicht nur die Kinder vorenthielt sondern auch für die Mütter gefährlich war, häufig konnten sie nach einem Abbruch keine weiteren Kinder bekommen oder starben sogar. In den Lebensborn Heimen wurden sie versorgt und konnten unter guter medizinischer Betreuung ihre Kinder zur Welt bringen, die später in Familien zur Adoption vermittelt wurden, hauptsächlich in Familien von SS Angehörigen.
Natürlich durfte nicht jede Frau in einem solchen Heim ihr Kind zur Welt bringen, zu Beginn galten strenge Aufnahmeregeln*
Viele SS Mitglieder schoben ihre schwangere Geliebte in eine Lebensborn Heim ab, dort konnte sie anonym ihr Kind zur Welt bringen und die Ehefrau erfuhr nichts von der Affäre.

Bundesarchiv Bild 146-1981-075-01, "Verein Lebensborn", Taufe 


Im Verlauf des Krieges zeigte sich, das nicht genügend Kinder geboren werden,die für den Erhalt der arischen Rasse und für ihren Fortbestand nötig wären.
Und so dachten sich die Machthaber einen perfiden Plan aus, den Himmler am 19.Februar 1942 als Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums verkündete.
In der Anordnung 67/1 wurde beschlossen, Kinder arischen Aussehens aus den besetzen Gebieten zu entführen und einzudeutschen.
1942 befahl Himmer Kinder aus Slowenien und der Untersteiermark ins Altreich zu überführen, deren Väter ermordet und deren Mütter in Konzentrationslager verschleppt wurden.
Als Eignungsprüfer fungierte Georg Rödel, wie auf einem Viehmarkt wurden die Kinder begutachtet und entweder aussortiert oder zur Adoption freigegeben.
Ein typischer Fall für den Lebensborn waren auch die 98 Kinder aus Lidice, deren Eltern als Widerstandskämpfer ermordet wurden. Die *schlechten* Kinder kamen auf Befehl Himmlers in Kinderlager, die *gutrassigen* über Heime des Lebensborn in Adoptiv und Pflegefamilien.
Natürlich wussten die Adoptiv oder Pflegeeltern nicht immer wo ihr Kind herkam, so konnte es also durchaus vorkommen das ein kleines jüdisches Kind bei einer linientreuen Nazifamilie aufwuchs, liebevoll versorgt und innig geliebt.


Anlässlich unsere BlogTour verlosen wir zusätzlich insgesamt sieben druckfrische Buchexemplare von „Immer wenn Du tötest“ von B.C.Schiller.
Und hier kommt bereits eure  Gewinnchance!
Jeden Tag verstecken wir im jeweiligen Blogbeitrag Buchstaben, die das Wort/Wörter des Tages ergeben. Habt Ihr das Wort gefunden, merkt ihr es euch und verbindet es mit dem Wort vom nächsten Tag. Am Ende der Tour ergibt sich daraus der Lösungssatz! Bitte nicht die einzelnen Wörter einsenden, nur der ganze Satz am Ende der Tour kommt in den Lostopf!
Hier findet ihr die  Beiträge:
http://roland-buecherblog.blogspot.de/
https://nichtohnebuch.blogspot.de/
https://www.facebook.com/leseschmaus/
https://lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de/
https://www.facebook.com/buecherelefant/
https://seehases-lesewelt.blogspot.de/
https://www.facebook.com/buchSUCHTblog/



Schickt bitte des Rätsels Lösung mit Angabe eurer Adresse an folgende Mailadresse:
TargaHendricks@gmx.de

Am 29.05.2018 geben wir die glücklichen Gewinner bekannt.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr solltet über 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir das Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Für evtl. Verlust auf dem Postweg übernehmen wir keine Haftung. Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name für die Gewinner-Bekanntgabe auf unseren Blogs veröffentlicht wird und eure Adresse für den Versand des Gewinns an den Verlag weitergegeben werden darf. Nach der Gewinnerbekanntgabe habt ihr 48 Stunden Zeit, euch zu melden. Ansonsten müssen wir neu auslosen.




Quellen:
http://www.spiegel.de/einestages/ss-lebensborn-a-948211.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensborn#Lebensborn-Heime
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article149873036/Zuchtstationen-Bordelle-Himmlers-Gebaer-Verein.html





*
  • Vorzulegen war der „Große Abstammungsnachweis“, umgangssprachlich „Ariernachweis“, mit dem Nachweis der Vorfahren bis zum 1. Januar 1800, wie es für die NSDAP und ihre Untergliederungen galt.
  • Ein „Erbgesundheitsbogen“ mit Angaben über mögliche erbliche Belastungen in der Familie war auszufüllen.
  • Ein „ärztlicher Untersuchungsbogen“ zum Nachweis der Gesundheit und zur „rassischen Beurteilung“ fasste die Untersuchungen durch SS-Ärzte, später wegen Ärztemangels auch durch andere zugelassene Ärzte, zusammen.
  • Die Bewerberin musste einen Fragebogen zur Person, mit Fragen nach Beruf, Krankenversicherung, Parteizugehörigkeit, Heiratsabsicht usw., ausfüllen, dazu einen handgeschriebenen Lebenslauf mit Lichtbildern vorlegen.
  • Unverheiratete werdende Mütter hatten außerdem eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass der angegebene Mann der Vater des Kindes sei.
Sämtliche Unterlagen musste gleichfalls der werdende Vater einreichen. Ausgenommen waren SS-Angehörige nur, wenn die Heiratsgenehmigung für die Mutter bereits vom Rasse- und Siedlungshauptamt erteilt worden war.
Im Laufe des Krieges wurden die Aufnahmekriterien reduziert, so dass schließlich etwa 75 Prozent der Anträge bewilligt wurden.


Mittwoch, 23. Mai 2018

The wife between us von Greer Hendricks und Sarah Pekkanen

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Klappentext:

Drei Frauen, ein Mann. Viele Geheimnisse. Und nur eine Wahrheit.
Vanessa: Das perfekte Leben, das war einmal. Seit der Scheidung von Richard ist sie ein Wrack. Nur ein Gedanke hält sie aufrecht: seine Hochzeit mit der anderen zu verhindern.
Nellie schwebt im siebten Himmel: Ausgerechnet sie, die alles andere als ein aufregendes Leben führt, hat sich der attraktive, charismatische Richard ausgesucht. Alles wäre perfekt, gäbe es da nicht Dinge, die aus dem neuen Heim verschwinden. Und diese Frau, die sie beobachtet.
Emma: «Ich weiß, du wirst mir nicht glauben, aber du musst die Wahrheit über Richard erfahren.» So beginnt der Brief, den sie eines Tages erhält. Emma ist skeptisch, jeder weiß, dass Nellie von Richard besessen ist. Und wohin das führen könnte.


Entschuldigt aber ich kann das Buch nicht mit eigenen Worten zusammenfassen, deshalb muss ausnahmsweise mal der Klappentext herhalten.
Meine Meinung:
Ich habe seit langem mal wieder ein Buch in wenigen Stunden ausgelesen, das ging zwar auf Kosten meines Schlafes, aber das war es auf jeden Fall wert.
The wife between us, ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Wie fühlt sich eine Frau die kurz nach der Trennung von ihrem Mann erfährt das er wieder heiraten will, in Vanessas Fall wie ein ungeliebtes Accessoire zunächst heiß geliebt und dann lästig. Und wie fühlt sich eine Frau die vor der Ehe mit dem Geliebten gewarnt wird, der sie auf Händen trägt und sie immer beschützen und behüten will?
Das klingt nun so wie x andere Bücher, wo ist denn da der Thrill, wo die Spannung, das kennt man doch schon zur Genüge, wie kann das schlaflose Nächte bereiten?
Das kann ich euch nicht verraten, nur das nichts ist wie es scheint. Selten habe ich ein psychologisch so ausgeklügeltes Buch gelesen. Erst spät im Buch kommt die Wahrheit ans Licht, die Wahrheit über Lug und Betrug, Rache und Angst.
Die Charaktere sind sehr realistisch dargestellt, ich konnte sowohl mit Vanessa als auch Nellie und Emma mitfühlen, obwohl ich normalerweise meist auf Seiten der betrogenen Ehefrau stehe, die ja fast immer das Opfer ist.
Von mir gibt es eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung.

Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr direkt zur Verlagsseite.

  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (15. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499291177
  • ISBN-13: 978-3499291173
  • Originaltitel: The Wife Between Us


Dienstag, 22. Mai 2018

Das Böse in deinen Augen von Jenny Blackhurst

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Inhalt: Nach einem Zwischenfall mit einem ihrer Patienten, verlässt die Kinderpsychologin Imogen Reid London um in ihrem Heimatort ein neues Leben zu beginnen.
Imogen kehrt nicht gern in ihr Elternhaus zurück, zu düster sind die Erinnerungen an ihre lieblose Kindheit, unter der sie noch immer leidet.
Auf ihrer neuen Arbeitsstelle wird ihr Ellies Atkinson zu gewiesen, das kleine Mädchen hat ihre Familie bei einem Brand verloren und lebt nun in einer Pflegefamilie. Ellie ist gefährlich heißt es in dem kleinen Ort, wenn sie wütend wird geschehen schreckliche Dinge. Einzig ihre Pflegeschwester Mary und Imogen glauben nicht daran, das Ellie für die Geschehnisse verantwortlich ist.

Meine Meinung: Jenny Blackhurst lässt ihre Protagonisten Imogen und Ellie erzählen, das in Verbindung mit dem sehr angenehmen Schreibstil ließ mich das Buch in einem Rutsch durchlesen, die kurzen Kapitel taten ihr übriges.
Immer wieder stellte sich mir die Frage: Kann ein kleines Mädchen wirklich so viel Böses bewirken, sie schien so harmlos, so schutzbedürftig, die meiste Zeit ging es mir wie Imogen, ich wollte sie in die Arme nehmen, sie trösten und ihr versprechen das alles Gut wird. Um auf der nächsten Seite wieder davon überzeugt zu sein, das sie das personifizierte Böse ist, das sie sich ihrer Macht zwar noch nicht so ganz bewusst ist, sie aber irgendwann in der Lage sein wird ihre Fähigkeiten einzusetzen und dann Gnade denen die sie zum Feind haben.
Dieses Hin und Her macht das Buch zu einem wahren Pageturner und lies mich so manches mal in einem Wechselbad der Gefühle zurück, wenn ich es gezwungenermaßen irgendwann zur Seite legen musste.
Ich verrate euch natürlich nicht mehr, weder zur Handlung noch zur Auflösung, die mich mit einem leichten Angstgefühl zurück lies.

Hier vergebe ich gern eine Leseempfehlung und wenn ihr mehr über das Buch und die Autorin erfahren wollt mit einem Klick auf das Cover kommt ihr zur Verlagsseite.

  • BASTEI LÜBBE
    TASCHENBUCH
    THRILLER
    431 SEITEN
    ALTERSEMPFEHLUNG: AB 16 JAHREN
    ISBN: 978-3-404-17689-2
    ERSTERSCHEINUNG: 27.04.2018

Mittwoch, 16. Mai 2018

Immer wenn du tötest:Ein Fall für Targa Hendricks 2 von B.C. Schiller

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Inhalt:

Eine Reihe von brutalen Morden hält die Berliner Polizei in Atem, unter Verdacht, die Künstlerin Freyavon Rittberg. Die exzentrische Künstlerin malt Bilder mit dem Blut ihrer Anhänger, das diese ihr bei sogenannten Mut Challenges zur Verfügung stellen. Doch geht die sensible Künstlerin wirklich so weit ihre Anhänger  zu töten und wie Schlachtvieh ausbluten zu lassen? Das soll Targa Hendricks herausfinden, die als Personenschützerin bei Frey von Rittberg eingeschleust wird.

Meine Meinung:

Mit Targa haben B.C.Schiller eine Figur erschaffen, die mit einem scharfen, brillanten Verstand ausgestattet ist, die ohne Emotionen einen Sachverhalt analysieren kann und sich so in die Psyche anderer hineindenken kann. Auf der anderen Seite fehlt ihr soziale Kompetenz, sie empfindet anderen Menschen gegenüber so gut wie  gar nichts, das einzige Lebewesen dem sie wirklich Gefühle entgegenbringt ist ihr Hund "Hund" und sie hegt tiefe Gefühle zu ihrer als Säugling verstorbenen Zwillingsschwester, mit der sie Zwiegespräche führt als wäre sie noch da.
Ihr gegenüber steht Frey von Rittberg, ebenfalls tief gestört, wenn auch aus anderen Gründen, sie wuchs bei ihrem Großvater auf, der im 3. Reich ein sogenanntes Lebensborn Heim leitete und besessen war von der Idee des arischen Herrenmenschen. Groß, blond,blauäugig. Nichts davon erfüllte das kleine Mädchen, seine Enttäuschung ließ er das sensible Mädchen immer spüren.
Die Autoren lassen die beiden Frauen miteinander spielen, in kurzen knappen Kapiteln verfolgt der Leser ein Katz und Maus Spiel bei dem mal die eine und mal die andere die Katze zu sein scheint. Das macht die Story sehr spannend.
Immer wenn du tötest ist der zweite Fall um Targa Hendricks und leider glaube ich man muss den 1. Teil zwingend gelesen haben um Targa auch nur annähernd zu verstehen, allerdings geben die Autoren ihren Lesern viele Informationen zum Leben Targas so das alles wichtige bekannt ist, aber das ist etwas anderes als hätte ich sie "persönlich" im ersten Band kennengelernt. Ich kreide das allerdings niemandem an, schließlich hätte ich Targa Der Moment bevor du stirbst. ja vorher lesen können.
Das Buch ist definitiv nichts für Leser die kein Blut sehen können, denn das Kopfkino ausschalten funktioniert nicht.
Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr direkt zur Autorenhomepage und zu weiteren Leserstimmen.


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  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Penguin Verlag (14. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3328101632
  • ISBN-13: 978-3328101635

Dienstag, 15. Mai 2018

Der Weg der verlorenen Träume von Rebecca Michéle



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Inhalt:
Rebecca Michéle erzählt die Geschichte ihrer aus Masuren stammenden Familie, eine Geschichte wie sie in tausendfach erzählt werden könnte, die aber trotzdem einzigartig ist, weil jedes Schicksal einzigartig ist.
Hedwig wächst in Masuren auf, einer Region im Norden Polens, die für lange Zeit zu Deutschland gehörte. Sie ist eine starke junge Frau, die trotz ihres Dominaten Vaters der absoluten Gehorsam fordert und ihrer kränklichen Mutter von der sie keine Unterstützung bekommt, ihren Willen durchsetzen kann, leise und beharrlich erreicht sie ihre selbst gesteckten Ziele. Der zweite Weltkrieg zwingt sie die Heimat gemeinsam mit ihrer Tochter zu verlassen und im Westen ein neues Leben zu beginnen, immer begleitet von der Angst um ihren Sohn, ihren Mann und den Geschwistern.

Meine Meinung: Wie beurteilt man ein Buch über das Leben anderer Menschen? Gar nicht. Bei jedem fiktiven Roman hätte ich vielleicht manchmal etwas an der Handlung auszusetzen, daran wie die Autorin ihre Protagonistin agieren lässt, aber das geht in diesem Fall natürlich nicht. Bei einem fiktiven Roman hätte ich gern mehr Füllstoff gehabt, Dinge die erzählt werden um die Handlung aufzulockern oder sie spannender zu machen (wahrscheinlich versteht kein Mensch was ich meine) aber auch das geht nicht, denn das was Rebecca Michéle schreibt, beruht auf den Erzählungen ihrer Mutter und Großmutter, ohne das die Autorin erkennbar etwas hinzugefügt hat um die Geschichte noch interessanter zu machen.
Das ist auch nicht nötig gewesen, denn die interessantesten Geschichten schreibt das Leben, so abgeschmackt das klingt, so wahr ist es auch.
Die Geschichte Hedwigs hat mich mitgenommen, vor allem weil ich einige ihrer Lebensstationen aus Erzählungen meiner eigenen Familie kannte, die ihre Erfahrungen teilten. Ich konnte mir ihr Leben in Masuren, genauso gut vorstellen wie die Flucht aus der Heimat und die Erfahrungen die sie machen musste bevor sie im Westen von Heimat sprechen konnte.
Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung für alle die einen authentischen Bericht lesen wollen ohne Gejammer über verlorene Besitztümer,ohne Heldentaten auf der Flucht die nur in der Erinnerung des Erzählenden existieren und vor allem ohne *Wir haben das nicht gewusst* sondern mit einem *Wir hätten das sehen müssen, wir hätten es sehen können, aber wir haben die Augen verschlossen. Diese Ehrlichkeit hat mich an dem Buch mit am meisten beeindruckt.

  • Taschenbuch: 500 Seiten
  • Verlag: edition oberkassel; Auflage: 1 (17. Mai 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3958131344
  • ISBN-13: 978-3958131347
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Dienstag, 8. Mai 2018

Meet & Greet mit Astrid Korten

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Einige von euch haben es vielleicht mitbekommen, ich habe ein Treffen mit der Thrillerautorin Astrid Korten gewonnen. Am 03.05. ging es für mich früh morgens mit dem Zug in Richtung Essen.
Nach einer reibungslosen Fahrt (das muss man bei Reisen mit der Bahn ja dazu sagen wenn mal alles klappt) erreichte ich um kurz nach 9 Uhr den Kettwiger S-Bahnhof, wo schon ein Taxi auf mich wartete, das mich ins Hotel Sengelmanns Hof brachte. Das Bild gibt euch einen kleinen Eindruck davon, wie sehr wir in den kommenden Tagen verwöhnt wurden.


Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem ersten Gespräch mit Astrid Korten trafen so nach und nach die weiteren Teilnehmer des Meet&Greet ein. Der Treffpunkt zum Abendessen war der gemütliche Wintergarten des Restaurants.


Auf dem Tisch seht ihr die Vorspeise: Original spanische Tapas und original Currywurst mit Pommes aus dem Ruhrgebiet ;o).

Astrid Korten las uns Passagen aus ihrem neuen Thriller vor. Ich kann euch sagen, es wird spannend und ungewöhnlich, leider dauert es noch etwas bis das Buch erscheint.
Da die Teilnehmer der Runde alle bei Lovelybooks sind kannte ich die eine oder andere vom Namen, andere waren mir total unbekannt. Auch wenn es mir nicht so vorkam, es war als hätte ich mich mit guten Freunden getroffen. Wir haben viel geredet und noch mehr gelacht.

Am folgenden Tag ging es dann mit einem Bus auf Fahrt, die uns Astrid Korten wieder mit einer kleinen Lesung versüßte.



Wir besuchten einige Orte die in den Büchern Astrids eine Rolle spielten. Unter anderem das beeindruckende Schloss Hotel Hugenpoet. Nicht nur von außen ein Traum, auch das Ambiente ist einfach wunderschön, wie wir bei einer kleinen Führung sehen durften.
Nach einem kurzen Abstecher zur Turmruine Burg Luttelnau am Nordufer der Ruhr besuchten wir den amerikanischen Soldatenfriedhof Margraten, der uns kurz etwas nachdenklich werden ließ. Einer der emotionalsten Momente an diesem Tag, nicht nur wegen des schrecklichen Leids das der Friedhof repräsentiert, sondern weil dort Kinder friedlich in der Sonne spielten. Selten ist der Kontrast zwischen Vergangenheit und Zukunft so sichtbar.

Und dann kamen wir nach Maastricht, welch schöne Stadt. Besonders sehenswert ist die wohl schönste Buchhandlung der Niederlande Bookstore Dominicanen, untergebracht in einer profanierten Kirche, ist sie einen Besuch auf jeden Fall wert. Ebenfalls in einer ehemaligen Kirche untergebracht ist das 5 Sterne Designhotel Kruisenhotel, sieht man vom Eingangsbereich ab (den ich persönlich nicht so schön finde) ist der Umbau der gotischen Kirche und dem angrenzenden Kloster absolut gelungen, alles passt zueinander oder ergänzt sich auf spannende und außergewöhnlich Weise (solltet ihr mal nach Maastricht kommen, geht im Krusienhotel auf jeden Fall einen Kaffee trinken und die Nase pudern, dann werdet ihr sehen was ich meine). Ich weiß nicht wie Astrid Korten es geschafft hat, auch hier bekamen wir eine Führung und durften uns sogar eines der Zimmer ansehen. So eine entspannte und gastfreundliche Atmosphäre wie in Maastricht, habe ich selten erlebt und dabei war es völlig egal ob wir in einem 5 Sterne Haus oder in einem Straßencafe waren.
Immer wieder hatte Astrid Spannendes zu den Örtlichkeiten zu berichten, die oft einen Bezug zu ihren Romanen haben.



Von links nach rechts: Wir beim Essen.Wir beim Kaffee trinken. Restaurant des Kruisherenhotels in Maastricht, Bookstore Dominicanen. Wir vor dem Essen. Schloss Hotel Hugenpoet.

Wir haben nicht nur gegessen, aber diese Bilder beweisen wie wohl ich mich in der Gesellschaft gefühlt habe, ganz privat vermeide ich Bilder von mir ;o)



Wieder zurück im Hotel Sengelmanns Hof, war das gemeinsame Abendessen ein krönender Abschluss, mit interessanten und witzigen Gesprächen.
Ich bedanke mich nochmals bei Astrid Korten für eine wundervolle Zeit mit wundervollen Menschen, die ich alle sofort nach der Abreise schon vermisst habe.

Jetzt freue ich mich auf das neue Buch: Gleis der Vergeltung
Hier könnt ihr schon mal das Cover bewundern und wenn ihr draufklickt, werdet ihr zur Facebookseite der Autorin weitergeleitet.




Montag, 7. Mai 2018

Ostermorde von Martina Arnold (Hrsg.) Ulrike Bliefert,Andreas M. Sturm, Frank Kreisler u.a.


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Dreizehn Autoren haben ein besonderes Osterei ausgebrütet, das man auch nach Ostern noch ohne Reue genießen kann. Mal witzig, mal historisch, skurril und ausgefallen erzählen sie uns Geschichten vom Osterhasen.
Nicht vom Osterhasen Stups, der die Kinder erfreute, sondern von denen die morden oder gemordet werden.

Ulrike Bliefert: Risus Paschalis (Das Osterlachen-Tod)
Schwieriger Titel aber eine tolle Geschichte, die uns in den Haushalt Martin Luthers führt in dem einzig Katharina das Sagen hat, die ihren Gatten dazu bringt seinen 95 Thesen noch einige hinzuzufügen, leider kamen weder Luther noch sein Käthchen dazu diese zu veröffentlichen und so das Leben der Protestanten etwas mehr mit Freude zu erfüllen. Doch Käthchen kam nach Luthers Tod bei einem tragischen Unfall ums Leben, wenn es denn ein Unfall war.

Patricia Holland Moritz: Des Hasen letzte Zigarette
Eine bitterböse Geschichte, die davon erzählt wie sich ein Muttersöhnchen von seiner Mama befreien und in der Ferne ein selbstbestimmtes Leben beginnen will, fernab vom langweiligen Job als Kassierer. Ich sag nur eins: Armer Osterhase

László I. Kish: Vollpascha
Böser Hase, zurecht schreitet der Weihnachtsmann ein und der kann ja nichts dafür das der Osterhasen einen selten dämlichen Bruder hat.
Diese Geschichte hat mich sehr amüsiert.

Horst Bosetzkyi: Tatwaffe Osterei
Eine eher klassische Kriminalgeschichte, die aber zeigt das es durchaus nützlich sein kann Fremdsprachen zu beherrschen.

Angela Temming: Ti amo, du Sack
Merke: Niemals alleine zu einer Wohnungsbesichtigung gehen, auf jeden Fall nicht am Karfreitag, man könnte auf einen verliebten Osterhasen treffen.

Andreas M.Sturm: Friedlich wie im Paradies
Das es im Paradies nicht immer friedlich ist, beweist Andreas M. Sturm in seiner Story  um den Polizisten Benjamin, der nur auf dem Lande lebt, weil er bis über beide Ohren in die Bäuerin  und die Tierschützerin Laura verliebt ist. Das er beim Joggen über die Leiche eines bekannten Kriminellen stolpern könnte hätte er nicht gedacht, gut das der Täter schnell gefunden ist, oder nicht? Lasst euch überraschen, ich war es.

Regine Röder-Ensikat: Glaube, Liebe, Hoffnung
Anne-Maria Seidel, liebt Ostern und Ostersüßigkeiten und Essen überhaupt, Und wenn ich ein Motive nachvollziehen kann, dann ihres. Daumen hoch.

Astrid Ann Jabusch: Ende mit Hase
Kurz und knackig, ist diese Kurzgeschichte, auch wenn sich die Ermittlungen für die Kriminalkommissarin Felden als langwierig herausstellen und sie nur durch Zufall auf das Motiv des Mörders kommt und damit auf seine Identität stößt. Manchmal findet man nicht nur ein Osternest.

Hughes Schlueter: Badeleiche in Bunnywood
Die Ähnlichkeiten der Protagonisten und der Örtlichkeiten zu einem bekannten Playboy und seinem Domizil sind sicher nicht ganz zufällig, aber sehr amüsant. Sie zeigt das eine ausgeprägte Beobachtungsgabe bei der Lösung eines Mordfalls von Vorteil ist.

Gisela Witte: Unwiderstehlich weiblich
Hier fehlte mir leider der Bezug zu Ostern, nur Schokoladeneier in einer Confiserie die der Protagonist am Ende kauft und nach Hause rettet nachdem er der Auslöser für einen blutigen Ehestreit, reicht mir nicht ganz. Trotzdem war die Story an sich gut erzählt.

Frank Kreisler: Plötzlich taucht er wieder auf

Ungern kehrt Maria Freikranz an den Ort ihrer Kindheit zurück, der Erinnerungen an den geliebten Vater weckt, der seine Familie vor Jahren ohne ein Wort verließ. Wirklich?

Martina Arnold: Ei Ei Ei?
Ich glaube die Geschichte sofort, die der Polizist Kevin Schulze in der Kneipe zum Besten gibt, die ist so abstrus das kann sich niemand ausdenken. An dieses Osterfest wird sich der Hase noch lange erinnern. Armer Hase. ;O)

Swenja Karsten: Deadline
Die Qualen eines Autors kurz vor Abgabeschluss, werden hier anschaulich erzählt. Arme Autoren.

Meine Meinung:
Jede dieser Geschichten hat ihren eigenen Reiz, teilweise amüsant, teils bitterböse und niemals langweilig.

Ich vergebe für die Ostermorde eine absolute Leseempfehlung auch zu Pfingsten.

Mit einem Klick auf das Cover seid ihr direkt beim Verlag.

  • Taschenbuch: 210 Seiten
  • Verlag: edition krimi; Auflage: 1 (2. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3946734197
  • ISBN-13: 978-3946734192