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Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung
Dreizehn Autoren haben ein besonderes Osterei ausgebrütet, das man auch nach Ostern noch ohne Reue genießen kann. Mal witzig, mal historisch, skurril und ausgefallen erzählen sie uns Geschichten vom Osterhasen.
Nicht vom Osterhasen Stups, der die Kinder erfreute, sondern von denen die morden oder gemordet werden.
Ulrike Bliefert: Risus Paschalis (Das Osterlachen-Tod)
Schwieriger Titel aber eine tolle Geschichte, die uns in den Haushalt Martin Luthers führt in dem einzig Katharina das Sagen hat, die ihren Gatten dazu bringt seinen 95 Thesen noch einige hinzuzufügen, leider kamen weder Luther noch sein Käthchen dazu diese zu veröffentlichen und so das Leben der Protestanten etwas mehr mit Freude zu erfüllen. Doch Käthchen kam nach Luthers Tod bei einem tragischen Unfall ums Leben, wenn es denn ein Unfall war.
Patricia Holland Moritz: Des Hasen letzte Zigarette
Eine bitterböse Geschichte, die davon erzählt wie sich ein Muttersöhnchen von seiner Mama befreien und in der Ferne ein selbstbestimmtes Leben beginnen will, fernab vom langweiligen Job als Kassierer. Ich sag nur eins: Armer Osterhase
László I. Kish: Vollpascha
Böser Hase, zurecht schreitet der Weihnachtsmann ein und der kann ja nichts dafür das der Osterhasen einen selten dämlichen Bruder hat.
Diese Geschichte hat mich sehr amüsiert.
Horst Bosetzkyi: Tatwaffe Osterei
Eine eher klassische Kriminalgeschichte, die aber zeigt das es durchaus nützlich sein kann Fremdsprachen zu beherrschen.
Angela Temming: Ti amo, du Sack
Merke: Niemals alleine zu einer Wohnungsbesichtigung gehen, auf jeden Fall nicht am Karfreitag, man könnte auf einen verliebten Osterhasen treffen.
Andreas M.Sturm: Friedlich wie im Paradies
Das es im Paradies nicht immer friedlich ist, beweist Andreas M. Sturm in seiner Story um den Polizisten Benjamin, der nur auf dem Lande lebt, weil er bis über beide Ohren in die Bäuerin und die Tierschützerin Laura verliebt ist. Das er beim Joggen über die Leiche eines bekannten Kriminellen stolpern könnte hätte er nicht gedacht, gut das der Täter schnell gefunden ist, oder nicht? Lasst euch überraschen, ich war es.
Regine Röder-Ensikat: Glaube, Liebe, Hoffnung
Anne-Maria Seidel, liebt Ostern und Ostersüßigkeiten und Essen überhaupt, Und wenn ich ein Motive nachvollziehen kann, dann ihres. Daumen hoch.
Astrid Ann Jabusch: Ende mit Hase
Kurz und knackig, ist diese Kurzgeschichte, auch wenn sich die Ermittlungen für die Kriminalkommissarin Felden als langwierig herausstellen und sie nur durch Zufall auf das Motiv des Mörders kommt und damit auf seine Identität stößt. Manchmal findet man nicht nur ein Osternest.
Hughes Schlueter: Badeleiche in Bunnywood
Die Ähnlichkeiten der Protagonisten und der Örtlichkeiten zu einem bekannten Playboy und seinem Domizil sind sicher nicht ganz zufällig, aber sehr amüsant. Sie zeigt das eine ausgeprägte Beobachtungsgabe bei der Lösung eines Mordfalls von Vorteil ist.
Gisela Witte: Unwiderstehlich weiblich
Hier fehlte mir leider der Bezug zu Ostern, nur Schokoladeneier in einer Confiserie die der Protagonist am Ende kauft und nach Hause rettet nachdem er der Auslöser für einen blutigen Ehestreit, reicht mir nicht ganz. Trotzdem war die Story an sich gut erzählt.
Frank Kreisler: Plötzlich taucht er wieder auf
Ungern kehrt Maria Freikranz an den Ort ihrer Kindheit zurück, der Erinnerungen an den geliebten Vater weckt, der seine Familie vor Jahren ohne ein Wort verließ. Wirklich?
Martina Arnold: Ei Ei Ei?
Ich glaube die Geschichte sofort, die der Polizist Kevin Schulze in der Kneipe zum Besten gibt, die ist so abstrus das kann sich niemand ausdenken. An dieses Osterfest wird sich der Hase noch lange erinnern. Armer Hase. ;O)
Swenja Karsten: Deadline
Die Qualen eines Autors kurz vor Abgabeschluss, werden hier anschaulich erzählt. Arme Autoren.
Meine Meinung:
Jede dieser Geschichten hat ihren eigenen Reiz, teilweise amüsant, teils bitterböse und niemals langweilig.
Ich vergebe für die Ostermorde eine absolute Leseempfehlung auch zu Pfingsten.
Mit einem Klick auf das Cover seid ihr direkt beim Verlag.
- Taschenbuch: 210 Seiten
- Verlag: edition krimi; Auflage: 1 (2. Februar 2018)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3946734197
- ISBN-13: 978-3946734192