Freitag, 8. Juli 2016

Drei Wünsche von Tara Riedman

Inhalt: Drei freie Wünsche, die werden der Karrierefrau Olivia Davis versprochen, deren Leben gerade alles andere als geplant, bei der Beförderung übergangen, ein nicht vorhandenes Privatleben, da wäre es doch schön wenn sich alles ganz leicht so auflösen lässt das es in ihren Plan passt.
Auf Empfehlung ihres Geliebten Ben, sucht Olivia eine Wunderheilerin auf, die ihr für 10000 Pfund eben diese drei Wünsche erfüllen will, nur materiell dürfen sie nicht sein und so viele Freiwünsche wie man will gibt es auch nicht.Erst ist Olivia skeptisch aber als der erste Wunsch in Erfüllung geht, zahlt sie und hofft auf Erfüllung der anderen beiden: Die Beförderung und Ben ganz für sich allein.

Meine Meinung: Überlege gut, was du dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen. Das waren meine ersten Gedanken als ich begann das Buch zu lesen und vielleicht hätte auch Olivia noch mehr nachdenken sollen. 
Die Story hat mich wirklich überzeugt, auf den ersten Blick scheint sie zwar auf ein vorhersehbares Ende zuzusteuern aber das täuscht, wie so vieles in dem Buch, die Grenzen von Gut und Böse verschwimmen und Gut gemeint ist nicht immer Gut gemacht, im Gegenteil und das muss auch Olivia sehr bald erfahren, aber es gibt auch das klar definierte Böse, den dem man als Leser die Pest an den Hals wünscht, dem man all das wünscht was er anderen antut.
Und es gibt Sympathieträger, die Gelegenheitshure Anique z.B.oder die alles tut um ihrer Tochter ein besseres Leben bieten zu können oder Lucy die dem Bösen täglich ins Gesicht blicken muss.
Gar nicht sympathisch sind die Hauptprotagonisten, Olivia ist eine überhebliche Zicke unfähig und nicht willens Beziehungen aufzubauen oder Madame Devaux, die den richtigen Blick auf das was sie tut schon lange verloren hat.
Trotzdem gibt es auch einen Punkt den ich bemängeln muss, das Buch ist zu kurz. Manche Begebenheiten hätten gern ausführlicher beschrieben werden können ebenso die Leben der Protagonisten, ich konnte mir zwar alles zusammenreimen aber viel lieber hätte ich mir all dies von der Autorin erzählen lassen, sie hat nämlich einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil.
Das Ende ist, wie schon erwähnt doch ziemlich überraschend, wenn auch wieder etwas kurz gehalten und weniger political correctness hätte mir persönlich auch etwas besser gefallen.
Alles in Allem gebe ich hier sehr gern eine Leseempfehlung ab.


  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (19. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1533603847
  • ISBN-13: 978-1533603845

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