Donnerstag, 21. Juli 2016

Die Gräber der Vergessenen von James Oswald

Inhalt: Zwei Fälle gleichzeitig muss Inspector Tony McLean kurz nach seiner Genesung aufklären zum einen den Tot eines unbekannten, der in einer tiefen Schlucht aufgefunden wurde, nackt und mit frischen Tätowierungen übersät, zum anderen den vermeintlichen erweiterten Suizid eines angesehenen Politikers, der erst seine Familie und dann sich tötete. Schnellste Aufklärung und tiefer graben als andere, das ist der Auftrag den Tony McLean bekommt.

Meine Meinung: Obwohl die Gräber der Vergessenen schon der vierte Fall des Inspectors habe ich nichts vermisst, das ist schon mal der erste Pluspunkt den ich diesem Buch geben kann, denn häufig muss man ja alle Vorgänger Bände gelesen haben, um überhaupt ein Gefühl für die Protagonisten zu bekommen.
Schnell war mir Tony McLean sympathisch, er ist gradlinig und ein Mensch mit Ecken und Kanten, der sein Team unterstützt und fordert.
Die Fälle sind interessant und man schaut dem Team gern bei den Ermittlungen zu. Besonders hat mir der Schreibstil des Autors gefallen, er ist ruhig und flüssig, die Beschreibungen seiner Protagonisten und der Örtlichkeiten sind sehr genau ohne das er sich zu sehr in den Bildern verliert, er findet genau die richtige Mischung.
Zu erwähnen ist noch und das ist meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt, das das Buch einen Hauch Mystery enthält.
Für Fans englischer Kriminalromane und für die die es werden wollen gebe ich sehr gern eine Leseempfehlung.


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442483883
  • ISBN-13: 978-3442483884
  • Übersetzer: Sigrun Zühlke
  • Originaltitel: Dead Men's Bones


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