Donnerstag, 23. Februar 2017

Lesereise in den Tod von Jürgen Schmidt

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Inhalt:
Der Vater der ermordeten Schriftstellerin Mona de la Mare, beauftragt den Privatermittler Andreas Mücke mit der Suche nach dem Mörder. Mona de la Mare, die mit bürgerlichem Namen Ramona Töpfer hieß, wollte ihre Schriftstellerkarriere um jeden Preis vorantreiben und organisierte auf eigene Faust eine Lesereise, an deren Ende ihr Mörder wartete. Kommt der Mörder aus den Reihen ihrer Facebook Fans, mit denen Mona jeden Schritt ihrer Karriere teilte oder ist er Teil ihrer Vergangenheit?

Meine Meinung:
Witzige Kommentare, ein klarer, schnörkelloser Schreibstil, die recht spannende Suche nach dem Täter und fast durchweg sympathische Protagonisten , machen das Krimidebüt Jürgen Schmidts aus.
Ich mochte Mücke, den zweimal geschiedenen, zweifachen Vater der gerade am Beginn einer neuen Beziehung und einer neuer Karriere steht. Hier steht der Ermittler im Vordergrund, man lernt ihn intensiv kennen, seine Gedanken, seine Gefühle nichts bzw. nicht viel bleibt verborgen. Das ist nun etwas was ich in Krimis nicht mag, denn meist werden dadurch die Ermittlungen behindert, hier ist das aber Gott sei Dank nicht der Fall, Mücke ist einfach ein ganz normaler berufstätiger Mann, kein Alkoholmissbrauch, keine Drogen, keine Weltuntergangsstimmung und deshalb passt alles zusammen.

Auch die anderen Protagonisten, sind sehr authentisch. Schaut man sich in den sozialen Medien um begegnet man mehr als nur einer Mona de la Mare, jenen Schriftstellern die enthusiastisch jeden noch so kleinen Erfolg feiern, die ihre Fans an allem teilhaben lassen was in ihrem Leben geschieht, das kann man mögen oder auch nicht, ich persönlich mag zielstrebige Menschen, auch wenn Mona noch eine andere, nicht sehr angenehme Seite hat.
Die Identität des Täter, blieb bis zum Schluss im verborgenen obwohl er sich zwischendurch auch zu Wort meldete, die Auflösung wer er ist kam mir dann allerdings etwas zu plötzlich, im nachhinein weiß ich das man hier auf die Kleinigkeiten achten muss, scheinbar unwichtige Bemerkungen helfen beim Verständnis.
Ich mochte die Lesereise in den Tod, ein wirklich lesenswertes Krimidebüt. Ich hoffe noch mehr von Andreas Mücke als Ermittler lesen zu dürfen.

Hier könnt ihr mehr über Jürgen Schmidt erfahren.

https://amouliani.jimdo.com/



Das Buch kann überall im Buchhandel erworben werden.


ISBN TB: 978-3-95813-0807
ISBN Ebook: 978-3-95813-0814
ca. 200 S.

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