Montag, 1. Oktober 2012

Später Frost von Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen


 Broschiert: 377
Seiten Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 3 (10. September 2012)
 Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462044494
ISBN-13: 978-3462044492

Klappentext: Der erste Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss Die junge Deutsch-Schwedin Stina Forss verlässt Freund und Berlin und tritt eine Stelle in Växjö an, im schwedischen Småland. Kaum hat sie ihre neue Chefin, die gerade frisch beförderte Ingrid Nyström, kennengelernt, wird der greise Engländer Balthasar Frost grausam verätzt und verstümmelt in seinem Gewächshaus aufgefunden. Wer tötet einen hochbetagten Insektenforscher? Und warum? Als die besonnene und erfahrene Nyström und ihre impulsive junge Kollegin die Ermittlungen aufnehmen, ahnen sie nicht, wie weit diese sie führen werden: tief hinein in die bewegte schwedische Geschichte, in die höchsten Stockholmer Kreise und Forss sogar bis nach Jerusalem. Die beiden Frauen erkennen, dass in ihrer Heimat nichts so ist, wie es scheint und dass der Fall mehr mit ihnen zu tun hat, als ihnen lieb ist.Zwei ungewöhnliche Kommissarinnen, eigenwillige Kollegen, eine vom langen Winter gezeichnete Provinzstadt und ein hochspannender, psychologisch komplexer und gesellschaftlich brisanter Fall: Der erste Kriminalroman des deutsch-schwedischen Autorenpaars ist ein großer Wurf.


 Meine Meinung: Balthasar Melchior Frost , wurde brutal gefoltert und ermordet, so der erste Eindruck den das Ermittlerteam Nyström und Forss, am Tatort bekommt. Bald schon muss das so unterschiedliche Team, allerdings feststellen, das nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Das Autorenduo schafft es auf der einen Seite, die unterschiedlichen Charactere der Ermittler , Nyström ist auf ihrem neuen Posten als Chefermittlerin noch etwas unsicher und muss sich trotz langjähriger Berufserfahrung noch finden, die wesentlich jüngere Forss, die aus Deutschland zurück nach Schweden kam um ihrem Privatleben zu entfliehen muss sich erst noch damit abfinden das sie ihre Karriere nicht einfach so fortsetzen kann, sondern nochmal fast von vorne beginnen muss, präzise zu vermitteln allerdings ohne das Privatleben der Beiden in den Vordergrund zu stellen, denn dort steht auf jeden Fall der Mord und seine Hintergründe. Die Autoren schaffen es, ihre Leser immer wieder zu überraschen, der Schreibstil ist sehr flüssig, die verschiedenen Perspektiven aus denen erzählt wird, verleiten zum immer weiterlesen und die unterschiedlichen Motive die im Laufe des Buches auftauchen laden die Leser zum miträtseln ein. Spannend und absolut lesenswert und auch der Allerletzte Schluß birgt noch eine Überraschung.

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