Mittwoch, 24. Oktober 2012

Flammenkinder von Lars Kepler

  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 2 (12. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785724632
  • ISBN-13: 978-3785724637
  • Originaltitel: Eldvittnet

Klappentext:
In einer Einrichtung für suizidgefährdete junge Mädchen im Norden Schwedens wird eine Zwölfjährige ermordet aufgefunden - aufgebahrt in einem Bett, mit beiden Händen vor dem Gesicht. In der gleichen Nacht wird eine Krankenschwester brutal erschlagen. Niemand hat etwas gesehen. Als in einem Zimmer ein blutverschmierter Hammer gefunden wird, scheint der Fall aufgeklärt, doch das Mädchen, das dort lebte, ist verschwunden. Ihm ist es gelungen, in einem Auto zu fliehen. Für die Polizei beginnt damit ein dramatischer Kampf gegen die Zeit, denn in dem Wagen saß ein kleines Kind. Das Auto wird kurze Zeit später in einem Fluss in der Nähe entdeckt, und die Mörderin gilt auf tragische Weise als überführt. Nur Kriminalkommissar Joona Linna ist skeptisch. Zu viele Fragen sind noch offen. Was war das Mordmotiv? Und warum wurde eines der Opfer so merkwürdig aufgebahrt?

Meine Meinung:
In einem Jugendheim für Mädchen geschehen zwei Morde, die Erzieherin Elisabeth und das Mädchen Miranda werden grausam erschlagen, ein Mädchen, Vicky, verschwindet.Um die örtliche Polizei zu unterstützen wird der Kriminalkommisar Joona Linna an den Tatort geschickt, obwohl er nur *Beraten* soll, lässt ihn der Fall nicht los und er beginnt zu ermitteln.
Dem Autoren Duo Kepler ist meiner Meinung nach ihr bisher bestes Buch gelungen, eine von vorne bis hinten ausgeklügelte Story, die zu keiner Zeit langweilig wurde, Handlungstränge die sich zum Ende schlüssig zusammenfügen und ein Ermittler wie man ihn sich wünschen würde käme man in irgendeiner Weise mit einem Verbrechen in Berührung, hartnäckig,klug und einfühlsam geht Jonna Linna trotz aller Widerstände von Seiten der zuständigen Beamten, jeder Spur nach um am Ende, den für mich völlig überraschenden Täter, zu stellen.Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, alle Ermittler mit denen Joona Linna zu tun bekommt sind unfähig oder unwillig zur Kooperation, das zieht sich vom ersten Polizisten vor Ort bis zur Staatsanwaltschaft, dies mag dem Umstand geschuldet sein, Linna als Lichtgestalt dazustellen, war in dem Ausmaß allerdings etwas zu viel des Guten.
Der flüssige Schreibstil ließ das Buch kürzer erscheinen als es mit über 600 Seiten in Wahrheit ist. Durch einen kurzen Blick auf das was in Zukunft geschieht, wird der Leser auf das hoffentlich bald erscheinende nächste Buch gemacht.
Eine absolute Leseempfehlung von mir, auch da es meiner Meinung nach nicht zwingend nötig ist die Vorgängerbände zu lesen.

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