Dienstag, 23. Oktober 2012

Das letzte Frühstück von Cornelia Lotter

  • Verlag: Fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1 (9. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942829185
  • ISBN-13: 978-3942829182



Klappentext:

In diesen 19 Geschichten geht es um die Liebe - oder was die Menschen dafür halten. Um die kranke, die verschmähte Liebe, Liebe mit tödlichem Ausgang und über den Tod hinaus, Nächstenliebe, Liebe in der Familie. Die Protagonisten schwanken zwischen Selbstbehauptung und Selbstverleugnung, zwischen Verharren und Befreiungsschlag; sie halten an einer Karikatur von Liebe fest oder scheuen sich, die Liebe zu erkennen, die an ihre Tür klopft. Sie alle hoffen, dass nach dem ›letzten Frühstück‹ in ihrem alten Leben in der Zukunft alles anders wird ... Ernst und heiter, bitter und hoffnungsvoll ist der Blick, den die Autorin auf die Beziehungen ihrer Protagonisten wirft, immer fest auf dem Boden der Realität und ausgesprochen unterhaltsam.

Meine Meinung:

Cornelia Lotter bietet ihren Lesern in 19 Geschichten einen realistischen Blick auf deutsche Ehen und Beziehungen, ein Blick darauf, wie es nach dem Happy End im Kino weitergehen könnte und häufig auch weitergeht, sie erzählt von Tyrannen und Stalkern von Abhängikeiten und dem Versuch sich aus diesen zu befreien, von Liebe die den Tod überdauert und deren Geschichte nie erzählt werden kann und von Liebe die nicht sein darf, weil sie anderen schaden würde.
Vollkommen ohne rosarote Brille und frei von Romantik beschreibt Cornelia Lotter das was kaum jemand wissen möchte wenn er sich verliebt und von dem doch jeder weiß das es so kommen kann.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, sie findet klare schnörkellose Worte und ihre Kurzgeschichten haben den Namen Kurz auch verdient, sie bringt die Themen auf den Punkt und doch hat man nie das Gefühl nicht genügend über die Protagonisten oder die Umstände zu wissen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier dürft ihr mir eure Kommentare hinterlassen.