Freitag, 5. November 2021

Das tut man nicht. #OBM2021



 Eigentlich wissen wir ja alle, was man so tut und was nicht, das lernen wir alle als Kinder von unseren Eltern, wir wissen zum Beispiel, das man andere nicht beleidigt und doch rutscht uns schon mal ein

Diese dumme Ziege
Der Idiot
Zu doof zum Milch holen

oder schlimmeres heraus. 

Passiert, davon geht die Welt nicht unter und im Normalfall ist das auch schnell wieder vergessen.
 Nun geht es hier und heute aber nicht um den Normalfall. Heute geht es um die Bloggerwelt und wie sich Blogger verhalten sollten. Manches, was man in Rezensionen liest, lässt an der guten Kinderstube zweifeln. Da vergreift sich so manch einer im Ton und wird dem Autor oder der Autorin gegenüber mehr als übergriffig, so manche Formulierungen erfüllen meiner Meinung nach schon den Strafstandbestand der Beleidigung, darum werde ich hier auch nichts davon wiederholen. Es spricht nichts dagegen, seiner Meinung Ausdruck zu verleihen, auch wenn einem ein Buch mal nicht gefallen hat, nur sollte das sachlich und immer noch freundlich geschehen. Nur sollte man wirklich nie vergessen, dass man zerbrochene Eier nicht mehr kitten kann. 


Vor kurzem klappte mir der Unterkiefer vor Erstaunen runter.
Stichwort: Amazon Rezensionen.
Da kann man, wenn man das e-book gekauft hat eine Sternchenbewertung abgeben, ohne Text und ohne Begründung, es gibt jetzt angeblich Facebook-Gruppen in denen sich User und Autorinnen und Autoren treffen und verabreden, dass Bücher von der Konkurrenz *runtergeklickt* werden.
Bitte versichert mir zu hunderten das das nicht stimmt, der Gedanke daran ist ja mehr als Übelkeit erregend.
Sollte es stimmen, gehört das definitiv zu den absoluten No-Gos.

Was aber kann man als Blogger tun, um die Autoren und Autorinnen mit denen man zusammenarbeitet zu unterstützen und was wünsche ich mir von ihnen?

1. Ehrliche Rezensionen schreiben. Das ist in meinem Fall manchmal tatsächlich komisch für andere, weil ich auch schon mal Bücher sehr mag, die viele gar nicht leiden können oder umgekehrt.
2. Die Rezensionen auch verteilen, es gibt Unmengen an Plattformen, auf denen man sie platzieren kann. Da muss ich allerdings auch Besserung geloben.
3.) Zeitnah lesen und wenn es mal etwas länger dauert, gebt Bescheid, da sitzt jemand auf heißen Kohlen und erwartet minütlich eine Reaktion.

Und umgekehrt? Was erwarten Bloggerinnen und Blogger von Autorinnen und Autoren?

1. Seid nicht beleidigt, wenn eine Rezension keine Lobeshymne ist, wenn es mal keine 5 Sternchen plus Glitzerstaub auf Amazon sind. Mit etwas Glück erfahrt ihr aus der Rezension ganz objektiv, was noch nicht so ganz rund ist in eurem Buch.

2. Macht euch schlau, wem ihr ein Buch anbietet, dafür reicht meist ein Blick auf den Blog oder die FB-Seite, eures Wunschlesers. Wurden irgendwann schon einmal Sachbücher rezensiert oder Liebesromane, vielleicht sind nur Kinderbücher zu finden? Dann ist es nicht erfolgversprechend mit einem Horrorroman anzuklopfen. Ach ja und die Namen finden sich immer im Impressum, ebenso wie eine Mailadresse. 
Massenmails mit: Liebe Blogger...
Bekommt niemand gern.

3. Ihr freut euch über die Rezension oder die Buchvorstellung? Dann teilt das mit einem Link zum Beitrag, geteilte Freude ist hier wirklich doppelte Freude.

Eigentlich ist der Umgang miteinander ja ganz einfach, wenn jeder mit jedem so umgehen würde wie er es sich für sich selber wünscht. 
Das gilt natürlich auch für Blogger untereinander, aber dazu kann ich nur wenig Negatives sagen, ich habe die meisten Blogger als hilfsbereit und freundlich kennengelernt, klar mag man nicht jeden gleich, das ist wie im richtigen Leben, aber auch hier gilt. Freundlichkeit und Höflichkeit müssen das Mittel der Wahl sein.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und immer ein gutes Buch vor der Nase.










6 Kommentare:

  1. Als Bloggerin erwarte ich von manchen Bloggern, dass wir bereits vor der Messe im Pressebereich einen Kaffee zusammen trinken. :-)

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  2. HI das ist ja richtig schlimm, das so was jetzt passiert. Aber ja das kenn ich leider schon im kleineren Format - dank Facebook und Autor*innen denen ich folgen darf. Ich markiere deinen Beitrag im nächsten Bloggerkoffer. Liebe Grüße

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  3. Nachvollziehbar ist so ein Verhalten nicht, oder? ;o(

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  4. Leider gibt es aber immer noch etliche Blogger, die gar kein Impressum haben. Auch wenn sie eigentlich dazu verpflichtet sind. So ist Kontaktaufnahme schwierig bis unmöglich.

    Das Bewerten mit Sternen bei Amazon ohne Rezension öffnet dem Abwerten leider Tür und Tor. Auf der anderen Seite werden immer öfter untadelige Blogger fürs Rezensieren dort gesperrt, weil sie angeblich persönliche Beziehungen zu den Autoren haben.

    Schlimm sind auch Autoren, die sich öffentlich über Rezensionen beschweren und ihre Leser gegen die Rezensenten aufwiegeln. Klar, es gibt auch Rezensionen, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. So schwer es auch fällt, sollte man sie aber in der Regel ignorieren.

    Ansonsten ist das Wichtigste die Kommunikation. So lassen sich manche Missverständnisse aus dem Weg räumen.

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    1. Schwarze Schafe* gibt es auf beiden Seiten, das ist klar. Und miteinander reden hilft immer und wenn es nicht hilft, sollte man sich aus dem Weg gehen. Na ja und die Geschäftsgebaren von der einen oder anderen Verkaufsplattform sind ja schon ein Thema für sich.

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