Dienstag, 17. Mai 2016

Die Wächter - Dunkle Verschwörung von Sergej Lukianenko

Klappentext:
So hatte sich Alexej Romanow, frisch gebackenes Mitglied der Nachtwache, seinen Dienstantritt nicht vorgestellt: Die ganze Stadt ist in Aufruhr, und das Gleichgewicht zwischen den Mächten des Lichts und der Dunkelheit droht ins Wanken zu geraten, denn im Spiel der größten Magier der Welt ist ein geheimnisvoller Unbekannter aufgetaucht – ein Unbekannter, dessen Kräfte die der Tag- und Nachtwache bei Weitem übersteigen. Ehe er sichs versieht findet sich Alexej in einem Geflecht aus Intrigen, Lügen und Verbrechen wieder.

 Inhalt: Alexej wacht nach einem Überfall, desorientiert in seiner Wohnung auf, die Geschehnisse des abends tut er als Alptraum ab, nicht ahnend das sich sein Leben von Grund auf ändern wird, als Lichter tritt er in die Dienste der Nachtwache ein, fühlt sich aber auch sehr zu den Dunklen hingezogen, gemeinsam mit einem von ihnen, Juri, bekämpft er einen unbekannten Gegner.

Meine Meinung: Eins vorweg, es handelt sich um den 2. Teil einer Reihe und man sollte zwingend den ersten Teil ( die Wächter Licht und Dunkelheit) gelesen haben.
Oder wohl wenigstens die früheren Bücher um die Wächter  um sich in der Welt der Lichten und Dunklen zurecht zu finden, die habe ich allerdings noch nicht gelesen, werde das aber sicher bald nachholen.
Die Geschichte ist gewohnt spannend und gut ausgearbeitet, die von Lukianenko erdachten Figuren sind liebevoll gezeichnet, Lukianenko beweist einen besonderen Humor, ohne die Geschichte ins lächerliche abdriften zu lassen.

OK von vorne, ich bin doch etwas irritiert, es stimmt alles was ich im ersten Teil meiner Meinung schrieb, nur wer das Buch nun wirklich geschrieben hat, weiß ich nicht. Groß auf dem ansprechenden Cover steht Lukianenko im Impressum wird noch ein zweiter Autor aufgeführt Iwan Kusnezow, meiner Meinung nach sollte er auch auf dem Cover erwähnt werden, sollte Kusnezow das Buch hauptsächlich geschrieben haben, gebührt ihm auch das Lob, dass dem Buch aus diesem Grund wohl häufiger verwehrt wird, weil sich einige Leser getäuscht fühlen, wenn man ein Angusrind Steak kauft und ein Hühnchenfilet bekommt, ist man ja auch enttäuscht.
Ein Lob gebührt sicher auch der Übersetzerin Christiane Pöhlmann, die einen wirklich guten Job gemacht hat.

Das Buch kann direkt beim  Verlag bestellt werden.
Und ich gebe auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung unabhängig davon wer das Buch geschrieben hat, denn auf den Inhalt kommt es an.




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