Mittwoch, 10. Februar 2016

Phoenix Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick

KLappentext:Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Meine Meinung:
Ich fand die Grundidee des Buches wirklich interessant, der Klappentext versprach Spannung und für mich ein recht neues Lesevergnügen, man kann an einer Hand abzählen wie viele Bücher der Art ich schon gelesen habe, darum verkneife ich mir natürlich auch den Vergleich zu anderen Büchern des Genres.
Die Welt, die die Autorin Ann-Kathrin Karschnick geschaffen hat, ist für mich also neu gewesen, die Technik basiert auf den Erfindungen Nicolas Teslas, die wohl jedem ein Begriff sind der im Schulunterricht nicht allzu sehr geschlafen hat. Gleich zu Anfang wird von einem fehlgeschlagenen Experiment berichtet und einem Krieg mit Amerika, der nur mit Hilfe der Saiwalo gewonnen werden konnte, die seitdem die Macht über Europa haben und die alle mythischen Wesen verfolgen, fangen und ausnutzen in dem sie ihr unsterbliches Leben nehmen.
Wie, was, warum, wird nicht wirklich ausführlich erklärt, immer wenn ich dachte:Jetzt aber. wechselte die Autorin im Geschehen und ich hing wieder in der Luft. 
Die Hauptcharaktere Tavi und Leon brauchten auch eine gewisse Zeit um meine Sympathien zu eringen, aber das entwickelte sich im Laufe das Buch durchaus zum positiven, Tavi der Phönix die seit 2000 Jahren lebt und schon das eine oder andere Mal wieder geboren wurde und seit die Saiwalo Jagt auf die Seelenlosen machen,mit ihrem Ziehsohn im verborgenen lebt und die des Mordes verdächtigt wird, Morde die sie nicht begangen hat. Davon gilt es nun vor allem Leon zu überzeugen, der als glühender Anhänger der Saiwalo, Dienst in der Kontinentalarmee tut.
Schnell war absehbar, das sich die Beiden irgendwann nicht nur gemeinsam auf die Suche nach dem Täter machen sondern sich auch zarte Bande zwischen ihnen entwickeln.
Mein Fazit: Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen, das ganze Buch etwas gestrafft wäre spannender gewesen, teilweise war ich doch versucht die eine oder andere Seite zu überblättern, zu langatmig war mir stellenweise der Schreibstil.
Vielleicht lag meine mangelnde Begeisterung auch an der Liebesgeschichte die sich anspann, ich habs ja nicht so mit Liebesromanen.


  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Papierverzierer Verlag; Auflage: 1 (8. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944544501
  • ISBN-13: 978-3944544502
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,8 x 20 cm
   

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