Mittwoch, 3. Februar 2016

Die siebte Stunde von Elisabeth Herrmann

Klappentext:
Ein teuflisches Spiel, ein rätselhafter Selbstmord und ein quälendes Geheimnis: Als Joachim Vernau die Möglichkeit bekommt, an einer Berliner Privatschule zu unterrichten, begegnen ihm die Schüler voller Feindseligkeit. Sie leben in einer ganz eigenen Welt, sind fasziniert von dunklen Ritualen und haben sich einem mysteriöses Rollenspiel verschrieben. Vernau ahnt zunächst nicht, dass sie sich in gefährlichen Gefilden bewegen – doch als er herausfindet, was hinter dem Schweigen der Schüler steckt, ist es schon fast zu spät.
Meine Meinung: Die Story ist meiner Meinung nach vollkommen unrealistisch, aber damit kann ich gut leben schließlich will ich beim Lesen unterhalten werden was mich allerdings wirklich störte, waren der eine oder andere Logikfehler, gehen wirklich alle einfach nach Hause wenn mit einer scharfen Waffe geschossen wird und legen sich schlafen? so abgebrüht ist ja wohl niemand unterschlägt ein Anwalt Beweise in dem Wissen das Kinder in Lebensgefahr sind?
Nein, wahrscheinlich nicht.
Des weiteren strotzt das Buch nur so vor Klischees, die arroganten, intelligenten, Kinder reicher Eltern auf der einen Seite und die ach so armen unverstandenen unterprivilegierten Kinder auf der anderen die aber von zumindest einer Lehrkraft unterrichtet werden die noch enthusiastisch und voller Glauben an die Kinder ist, während in der Eliteschule jeder nur an sich denkt, sei es das leichte Lehrerleben, Geld oder der gute Ruf der Schule, die Nöte der Schüler werden gar nicht wahr genommen oder mir drakonischen Strafen unterdrückt.
Nur der kurz vor der Pleite stehende Anwalt Vernau, durchschaut von vornherein das etwas an der Eliteschule nicht stimmt, das merkt ja schon bevor er das Schulgebäude das erste Mal betritt und natürlich will er seine Schüler schützen vor *der schwarzen Königin* die via Handy ihre Mitspieler manipuliert.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen und ab und zu kommt auch Spannung auf, zumindest so viel das ich doch zu ende lesen wollte um herauszufinden was es mit dem Rollenspiel auf sich hat und wer wirklich hinter dem Ganzen steckt.
Angenehm fand ich das man die Vorgängerbücher rund um Joachim Vernau nicht gelesen haben muss, zwar wird ein bisschen etwas persönliches von ihm erzählt aber nie so viel das ich den Verdacht hatte mir würden wichtige Informationen fehlen.
Im Großen und Ganzen ist *Die siebte Stunde* ein gutes Buch für zwischendurch.
Unbedingt zu erwähnen ist noch, das das Buch eine Neuauflage ist,es ist unter dem selben Titel im Dezember 2008 erschienen.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.
  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. Dezember 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442484707
  • ISBN-13: 978-3442484706
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,4 x 18,7 cm

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