Gemeinsam mit ihrem Partner, dem ehemaligen Zielfahnder Bernd Niemann, betreibt Lena Meister eine Agentur, die Menschen dabei hilft, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und irgendwo neu anzufangen. Ob es nun die frischgebackene Lottomillionärin ist, die von ihrer eigenen Familie ausgenutzt wurde und einfach nur noch weg will, oder ein Stalking-Opfer, das sich von der Justiz allein gelassen fühlt Lena und Bernd planen jeden Schritt sehr genau und mit viel Feingefühl, damit ein spurloses Verschwinden überhaupt möglich wird. Dabei bewegen sie sich bewusst im legalen Rahmen, auch wenn ihr Vorgehen nicht immer alltäglich ist.
Relativ schnell wird klar, dass Lena selbst genau weiß, wovon sie spricht. Ihr Verhalten wirkt nicht übertrieben, sondern nachvollziehbar: Sie bleibt nie lange an einem Ort, lässt kaum jemanden wirklich an sich heran und ist ständig auf der Hut.
Lena wird von Michelle um Hilfe gebeten die von ihrem Ehemann bedroht wird, Lena beschließt ihr ohne genauen Check der Situation zu helfen.Kurz darauf ist Michelle tot und es wird eine an Lena gerichtete Botschaft bei ihr gefunden. Und sie wird von der Helfenden zur Gejagten.
Die Rückblenden im Buch haben mir sehr gut gefallen, weil sie nach und nach erklären, warum Lena so geworden ist. Gerade am Anfang wurde mir etwas zu oft betont das Lena sich versteckt, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto verständlicher wurde ihr Versteckspiel für mich.
Die Spannung entwickelt sich eher schleichend. Dafür bleibt man aber dran, weil man verstehen will, was hinter Lenas Vergangenheit steckt und die Frage ob sie wirklich in Gefahr ist halten die bereits angesprochene Spannung auf einem durchgehenden Level. Die Wechsel zwischen früher und heute funktionieren dabei gut und halten die Geschichte in Bewegung, ohne künstlich zu wirken. Lena selbst ist keine typische Ermittlerin, sondern agiert vorsichtig und überlegt, das passt hier einfach besser als ein draufgängerischer Charakter.
Unterm Strich ist „Der Tod kennt deinen Namen“ ein spannender Krimi mit einer interessanten Grundidee, der sich angenehm von klassischen Ermittlergeschichten abhebt.
Die Rückblenden im Buch haben mir sehr gut gefallen, weil sie nach und nach erklären, warum Lena so geworden ist. Gerade am Anfang wurde mir etwas zu oft betont das Lena sich versteckt, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto verständlicher wurde ihr Versteckspiel für mich.
Die Spannung entwickelt sich eher schleichend. Dafür bleibt man aber dran, weil man verstehen will, was hinter Lenas Vergangenheit steckt und die Frage ob sie wirklich in Gefahr ist halten die bereits angesprochene Spannung auf einem durchgehenden Level. Die Wechsel zwischen früher und heute funktionieren dabei gut und halten die Geschichte in Bewegung, ohne künstlich zu wirken. Lena selbst ist keine typische Ermittlerin, sondern agiert vorsichtig und überlegt, das passt hier einfach besser als ein draufgängerischer Charakter.
Unterm Strich ist „Der Tod kennt deinen Namen“ ein spannender Krimi mit einer interessanten Grundidee, der sich angenehm von klassischen Ermittlergeschichten abhebt.
- Herausgeber : Ullstein Taschenbuch
- Erscheinungstermin : 28. Mai 2026
- Auflage : 1.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 336 Seiten
- ISBN-10 : 3548073875
- ISBN-13 : 978-3548073873

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