Die aufstrebende Sängerin Pauline Westray stirbt bei einem Besuch im Studio des Fotografen Clarence Fox nach dem Verzehr einer Praline,
Fox und seine Frau Mabel die als Krankenschwester arbeitet, zweifeln daran das die junge Frau an einer natürlichen Todesursache gestorben ist und ermitteln auf eigene Faust und schon bald stoßen sie auf Ungereimtheiten, die sie in ihrer Meinung bestärken.
Ich kann tatsächlich nicht mehr über den Inhalt verraten, ihr kennt mich, ich würde vielleicht aus Versehen etwas verraten, das euch auf die Spur des Mörders bringt oder zumindest auf sein Motiv, irgendeine Kleinigkeit und damit würde ich euch des Lesevergnügens berauben und das will ich natürlich nicht.
Die Autorin Amalia Zeichnerin stellt ihre Protagonisten und die Zeit in der sie leben ausführlich vor, wir befinden uns im 19. Jahrhundert, einer Zeit des Aufbruchs sowohl in der Medizin, als auch in der Emanzipation. So hat Mabel die Gelegenheit den Gerichtsmediziner Dr. Tyner ab und zu bei seiner Arbeit zu unterstützen, zwar ist sie keine Medizinerin aber als Krankenschwester während des Krieges hat sie viel gesehen und gelernt. Dass ihr Mann Fox sie bei allem was sie tut unterstützt, ist auch keine Selbstverständlichkeit in der damaligen Zeit.
Kommen wir aber wieder zu dem Tod der aufstrebenden Sängerin, nach und nach finden Mabel und Fox Hinweise die wie ein Puzzle mit dem letzten Teilchen ein klares Bild ergeben. Der Weg dorthin ist recht spannend, wir bekommen einige Einblicke in diese für uns fremde Zeit, schon allein die Dialoge, die für unsere Ohren etwas hölzern klingen mögen, unterscheiden sich naturgemäß sehr von den heutigen. Im Nachhinein wünschte ich mir etwas der Höflichkeit zurück, sie würde uns guttun.
Post Mortem, ist ein ruhiger Krimi, der zum größten Teil von seiner Atmosphäre lebt, das Buch kommt ohne die unnötige Darstellung von Gewalt aus, das macht es auch für zartbesaitete Leserinnen und Leser zu einem Vergnügen.
Gäbe es auf meinem Blog Sternchen zu verteilen, müsste ich trotzdem einen abziehen, aber ich bin sicher das liegt einzig und allein daran das ich schon so viele Krimis gelesen habe und es oft die Kleinigkeiten sind, die mir Motiv oder Täter verraten, so war es leider auch dieses Mal und sp blieb die Spannung für mich leider etwas auf der Strecke. Aber wie gesagt, das liegt an mir nicht am Buch.
Eine weitere Rezension findet ihr bei https://fraugoetheliest.wordpress.com/2020/10/31/mord-im-fotoatelier-rezension/
- Taschenbuch : 250 Seiten
- ISBN-10 : 3948483213
- ISBN-13 : 978-3948483210
- Herausgeber : Dryas Verlag; 1. Auflage (6. Oktober 2020)

Vielen Dank für deine Rezension. :)
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