Freitag, 13. März 2015

Das Haus der tausend Augen von Ben Berkley


Klappentext:
Als sich die tausend Augen der National Security Agency auf Gary Golay, den Stellvertretenden Stabschef im Weißen Haus, richten, wird sein Leben zum Alptraum: Er soll eine Prostituierte ermordet haben, auf grausamste Art und Weise. Während Gary um seinen Ruf, seine Familie und seine Freiheit kämpft werden die Beweise gegen ihn immer erdrückender. Selbst seine Frau kann sich dem Strudel von Verdächtigungen nicht entziehen. Einzig der kauzige Anwalt Thibault Stein und seine Assistentin Pia Lindt glauben seine Geschichte von einer Verschwörung, die bis ins Oval Office reicht. Und die uns alle betrifft, denn das Haus der tausend Augen blickt nicht nur auf Gary Golay. Sondern auch auf Dich.

 Der stellvertretende Stabschef im weißen Haus, Gary Golay, führt ein erfolgreiches Leben, er hat eine liebevolle Ehefrau, zwei entzückende Töchter, alles scheint perfekt zu sein, bis zu dem Tag an dem er des Mordes an einer Prostituierten beschuldigt wird, und alles was er in seinem Leben tat oder sagte gegen ihn verwendet wird.
Ben Berkley führt seinen Lesern eindrucksvoll vor Augen zu was die Geheimdienste der Welt, allen voran die NSA fähig sind und vor allem das sie auch Willens sind alles zu tun um ihre Interessen zu schützen.
Er lässt seine Leser, zumindest für eine kurze Zeit innehalten und ihren Umgang mit den modernen Medien überdenken, denn es ist nicht nur denkbar, sondern Fakt, das alles was wir von uns geben gespeichert und ausgewertet werden kann und vielleicht schon wird, alles was wir im Netz tun ist nachvollziehbar, kaufen wir ein Geschenk sollten wir es niemals als Mordwaffe benutzen, wegwerfen nutzt nichts, denn das www. vergisst nichts.
Ben Berkleys Held, Gary, erfährt schnell am eigenen Leib, das er zwar weglaufen kann, verstecken aber sinnlos ist, will er nicht den Rest seines Lebens abgeschnitten von allen modernen Kommunikationsinstrumenten im Wald hausen, das Haus der tausend Augen spürt ihn immer auf.
Bis zu einem gewissen Punkt, war ich von dem Thriller begeistert, Ben Berkley überzeugt durch einen durchweg spannenden Schreibstil, er beschreibt die einzelnen Szenarien lebendig und bildhaft ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren.
Nur leider hat mich der letzte Abschnitt nicht so sehr überzeugt,waren die ersten Kapitel (bis Kapitel 86) bedrückend realistisch, driftete der Autor am Ende zu sehr in Richtung Hollywood ab, mir ist das Happy End zu *politisch korrekt*
Nichtsdestotrotz kann ich das Buch wirklich empfehlen, es ist spannend und von rasantem Tempo.

Verlag: http://www.droemer-knaur.de
  • ISBN-10: 3426304228
  • ISBN-13: 978-3426304228
 

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