Montag, 25. März 2024

Still reading die leipziger Buchmesse 2024. Danke Leipzig

 


Nun ist die LBM2024 auch schon wieder vorbei.

Im Vorfeld stand für mich, wie für viele andere die bange Frage im Raum

Fährt die Deutsche Bahn oder wird wieder gestreikt?
Glück gehabt, sie fuhr, wenn sie denn fuhr, die mittlerweile üblichen Zugausfälle, wegen Gleisarbeiten, Bauarbeiten und nicht vorhandenem Zugpersonal, rechnet man ja schon bei der Planung ein.

Am Nachmittag des 21.03. kam ich in Leipzig an und machte mich auf die Suche nach meiner Unterkunft, die fußläufig keine 5 Minuten vom Hbf entfernt lag. Da war ich ja ein klein wenig besorgt, da das Appartmenthaus keine Rezeption hat, man bekommt eine Mail aufs Handy mit einem Key und ich so:
„Ich bin alt, ich brauche eine Rezeption, hinter der ein Mensch steht und sagt“ Hier ist ihr Schlüssel, da gehts lang“ Ich sah mich schon auf der Straße schlafen.😅

Meine Befürchtungen waren aber total unnötig, es war nämlich jemand da, der mir eine Keycard aushändigen konnte und sowieso alle Fragen sehr freundlich beantworte. Ich komme auf jeden Fall wieder ins YUMA.

Am Abend ging es dann mit Barbara (schön, dass wir soviel Zeit zum Quatschen hatten) zum Essen und dann nur noch ins Bett.

Und dann war der erste Messetag auch schon da, der Donnerstag war vollgepackt mit tollen Gesprächen an den Verlagsständen und den Gängen, immer wieder traf ich auf Lieblingsautoren und Lieblingsmenschen, mit denen ich zumindest ein paar Worte wechseln wollte.


Fotos? Fotos?

Wie immer habe ich kaum Bilder gemacht.

Für Freitag war ein Streik der Leipziger Verkehrsbetriebe angekündigt, na klasse, das wird dann noch ein wenig enger in der S-Bahn, wenn Tram und Busse nicht fahren. Aber dann wurde es für die Messebesucher nicht halb so schlimm wie befürchtet. Die Messe relevanten Linien fuhren und der Regionalzug, den ich mir zur Fahrt ausgesucht hatte, war so gut wie leer und auch am Abend war es kein Problem wieder in die Stadt zu kommen.

Angefüllt mit festen und halbfesten Terminen, bei verschiedenen Verlagen, z. B. dem Blogger:innen 

Treffen vom KiWi Verlag, bei dem uns das Buch »Weiße Wolken« 
von Yandé Seck
vorgestellt wurde.

Und schwups war schon wieder Samstag. »Wer hat an der Uhr gedreht..«

Und der Samstag begann auch wieder mit einem Blogger:innen Treffen, diesmal auf Einladung des Dumont -Verlags, dort wurde uns das kommende Programm vorgestellt, meine Wunschliste, die nach zwei Messetagen sowieso schon fast platzt, hat sich noch weiter gefüllt. Zum krönenden Abschluss dieser Veranstaltung wurde uns noch das Buch »Kontur eines Lebens« vom Autor Japp Robben persönlich vorgestellt, der sehr sympathische Autor hat mich mehr als neugierig auf das Buch gemacht.

Bis um 14 Uhr habe ich es auf der Messe ausgehalten, nach einer kurzen Abschiedsrunde bei den Lieblingsverlagen habe ich das Gelände fluchtartig verlassen »Das Buch ist tot« davon haben die gefühlt 100.000 Menschen in den Hallen und auf dem Gelände noch nichts gehört.

Danke Leipzig, es war wieder sehr schön mit dir. 

Ach ja, die Rückfahrt.

Um es mit einem Buchtitel von Heinrich Böll zu sagen:

»Der Zug war pünktlich.«


















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier dürft ihr mir eure Kommentare hinterlassen. Bitte beachtet: DATENSCHUTZ: Mit dem Abschicken des Kommentars nehme ich zur Kenntnis und bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert und weiterverarbeitet werden!