Freitag, 9. Mai 2014

Das Mädchen mit dem Haifischherz von Jenni Fagan












Inhalt: Die Autorin erzählt  einen kleinen Abschnitt aus dem Leben der 15jährigen Anäis, die in einem Strudel aus Drogen, Kriminalität und Sex gefangen ist und in einem Jugendheim lebt, nachdem ihre Adoptivmutter ermordet wurde und sie durch zahllose Pflegefamilien gereicht wurde, dieses Heim ist ihre letzte Chance vor der Einweisung in eine geschlossene Abteilung und hier scheint es zunächst so, als fände sie so etwas wie eine Familie und ein Zuhause.

Meine Meinung:
Jenni Fagan verliert sich leider ein einer unsäglichen Wortwahl, die gerade auf den ersten Seiten den einen oder anderen Leser abschrecken wird und die bei mir für massiven Sternchenabzug führt.
Hat man sich erst einmal damit abgefunden oder ist soweit abgestumpft das die Kraftausdrücke nicht mehr stören und sich trotzdem dazu entschlossen das Buch zu Ende zu lesen, entwickelt es sich zu einer Geschichte die berührt und schockiert. Ob die Autorin versucht dem Leser die Umstände im britischen Jugendhilf
esystem vor Augen zu führen genauer gesagt dessen Versagen, vermag ich nicht zu sagen, denn  damit kenne ich mich nicht aus und auch die Betreuer des Mädchens bleiben blass und scheinen völlig unfähig oder hilflos, anders sind manche Situationen nicht zu erklären und hier ist auch wieder ein Punkt für den ich einen Stern abziehe, die Autorin übertreibt maßlos, zwei der Jugendlichen gehen auf den Strich, alle Kinder nehmen Drogen und keiner der Betreuer schreitet ein?
Mein Fazit:
Nur bedingt empfehlenswert, denn weniger wäre mehr gewesen.

  • Gebundene Ausgabe: 332 Seiten
  • Verlag: Kunstmann, A; Auflage: 2. Aufl. (12. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888979250
  • ISBN-13: 978-3888979255
  • Originaltitel: The Panopticon


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