Freitag, 9. Mai 2014

Verdorbenes Blut von Geoffrey Girard




Klappentext von Bastei Lübbe:

DAS BÖSE IST DIR NÄHER, ALS DU AHNST ... Aus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche sind sechs Jungen ausgebrochen. Ex-Militär Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu finden und zurückzubringen. Schnell entdeckt er, dass hinter der Fassade der "therapeutischen Einrichtung" ein fragwürdiges Projekt steht und die Ausreißer keine gewöhnlichen Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader – und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in Reinform in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und sie sind mitten unter uns

Aus einer Forschungseinrichtungen fliehen einige Jugendliche mit Hilfe des Wissenschaftlers Jacobsons, nicht ohne vorher ein Blutbad von schier unglaublicher Grausamkeit angerichtet zu haben. Um diese Jugendlichen *wiederzubeschaffen* wird der Ex- Soldat Castillo von seinem ehemaligen Vorgesetzten Stanforth verpflichtet.
Castillo erfährt das es sich bei den Kindern nicht um normale Jugendliche handelt, sondern um die Klone der berüchtigsten Serienkiller aller Zeiten und das Jacobson nicht nur *offizielle* Klone erschaffen hat, sondern auch noch eine unbekannte Anzahl *inoffizielle* die im ganzen Land verteilt unter den unterschiedlichsten Bedingungen leben, gemeinsam mit Jacobsons *Adoptivsohn* Jeff macht sich Castillo auf die Suche nach den entflohenen Klonen.

Meine Meinung:
Geoffrey Girard, hat mit seinem Buch *Verdorbenes Blut* ein brisantes und wirklich spannendes Thema aufgriffen und auch auf den ersten Blick sehr gut umgesetzt, die Informationen die der Leser erhält sind aufschlussreich und scheinen realistisch, mit etwas Fantasie und Glauben an die Wissenschaft ist es durchaus vorstellbar das es in nicht allzu ferner Zukunft denkbar ist menschliche Klone zu erschaffen, so sehr unterscheiden sich Mensch und Tier nicht voneinander. Ebenso sind die Actionszenen spannend und auch die Grausamkeiten sind vom Autor gut ausgearbeitet, zu zart besaitet sollte man allerdings nicht sein.
Ich bin vom Schreibstil und der Wortwahl Girards absolut begeistert.
Leider verliert er sich in seiner eigenen Geschichte, meiner Meinung nach wichtige Teile werden nicht zu ende erzählt, die Klone entwickeln Fähigkeiten, die nicht zu dem wissenschaftlichen Anspruch passen wollen, den man als Leser am Anfang des Buches erwartet, auch ist das Ende auch zu absurd und nicht ansatzweise erklärt, aber das ist etwas das jeder selber lesen muss, sonst wäre zu viel verraten, es ist allerdings nicht zu überlesen.
Nachdem ich für mich entschied das Buch als SF/Wissenschaftsthriller zu sehen und nicht nur als Wissenschaftsthriller, konnte ich es bis auf das unbefriedigende Ende wieder genießen und mich der Spannung hingeben.
Ich freue mich auf weitere Bücher, Geoffrey Girard, wer es es schafft als Erstlingswerk mit relativ wenig Schwächen zu schreiben, lässt auf weiteren Lesegenuss hoffen.
4 Sterne


  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback); Auflage: Aufl. 2014 (15. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785761090
  • ISBN-13: 978-3785761090
  • Originaltitel: Cain's Blood

1 Kommentar:

  1. Hallöchen,
    ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezension auf meinem Blog verlinkt habe. Du kannst dir das HIER anschauen.

    Alles Liebe, Nelly

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