Dienstag, 8. Januar 2013

Der Thron der Welt von Robert Lyndon

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  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (2. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805250266
  • ISBN-13: 978-3805250269
  • Originaltitel: Hawk Quest


Amazonkurzbeschreibung:

Man schreibt das Jahr 1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon hat nichts mehr zu verlieren. In den Alpen begegnet er dem jungen Gelehrten Hero, unterwegs mit seinem Meister. Als dieser stirbt, bittet Hero Vallon um seine Begleitung nach England, wo er einem normannischen Ritter die Lösegeldforderung des türkischen Sultans für seinen Sohn überbringen soll. Doch der Preis für die Freiheit des jungen Sir Walter Olbec ist unermesslich hoch: vier weiße Gerfalken, kostbare Vögel, die überaus selten sind. Nur hoch im Norden, im ewigen Eis, hat man schon Exemplare davon gesehen. Für Vallon, Hero und ihre Gefährten beginnt eine atemberaubende Odyssee durch die entlegensten Länder der Welt – von Grönland über Russland bis nach Konstantinopel, über das tobende Nordmeer und blutgetränkte Schlachtfelder. Grausame Wikingerkrieger und rachsüchtige Normannen stellen sich ihnen in den Weg, wilde Flüsse und unweg­same Pfade gilt es zu überwinden, bis sie endlich ans Ziel kommen – und die Welt plötzlich nicht mehr so ist, wie sie einmal war.

Meine Meinung:
Der Ritter Vallon, ist wegen des Mordes an seiner Frau auf der Flucht und trifft dabei auf den Medizinstudenten Hero und seinem Meister, die beiden sind auf dem Weg nach England um eine Lösegeldforderung an den Normannen Olbrec zu überbringen dessen Sohn und Erbe Walter in der Gewalt eines türkischen Sultans ist, als der Meister stirbt, bittet Hero Vallon um Begleitung und Schutz. Widerwillig stimmt Vallon zu. Am Ziel angekommen zeigt sich, das Walter bei der Beschreibung des Vermögens seines Vater maßlos übertrieben hat und gar nicht genügend Geld vorhanden ist um sie auszulösen, alternativ zum Geld soll das Lösegeld aus vier weißen Gerfalken bestehen, die es nur im hohen Norden gibt. Ausgestattet mit etwas Geld von Walters Mutter, machen sich die Gefährten auf den Weg. Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt, schreckte ich ein wenig zurück, über 900 Seiten, ich war mir sicher das ich Wochen bräuchte um es zu Lesen und war erstaunt und ein wenig traurig,dass ich es nach wenigen durchlesenden Nächten schon wieder zuklappen musste, die abenteuerliche Reise Vallons und Heros zog mich voll in ihren Bann, jeden ihrer Schritte habe ich mitgeplant und in jedem Sturm auf See gebangt, bei jedem Kampf gehofft, das weder Vallon noch Hero oder Wayland dem stummen Falkner, Raul dem trinkfreudigen Deutschen oder jedem anderen aus der bunt zusammen gewürfelten Truppe etwas geschieht.Die Personen sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Da ich mich mit der Zeit um 1100 überhaupt nicht auskenne, kann ich nicht beurteilen ob der Autor genau recherchiert hat, ob seine Angaben über geschichtliche Ereignisse oder die Beschreibungen der Lebensumstände korrekt sind, aber für mich las sich alles schlüssig und nachvollziehbar. Die Karte im vorderen Teil des Buches half sehr dabei die Reise zu verfolgen. Im Laufe des Buches wächst die Gruppe zu einer Art Familie zusammen, besser ausgedrückt sie werden Freunde, denn auf Familienbande kann man nicht unbedingt zählen, das ist etwas was man in diesem Buch erfahren muss, Freunde allerdings stehen in jeder Situation zu einem und das ist ein viel stärkeres Band, vielleicht ist diese Erkenntnis auch das Fazit des Buches, das was der Amazontext des Buches verspricht am Ende steht dort der Satz .....und die Welt plötzlich nicht mehr so ist, wie sie einmal war möglich das damit eigentlich das Geheimnis gemeint ist, das Hero in Form eines Buch bei sich trägt, für mich enthielt es aber keine welterschütternde Information, für mich ist die Botschaft des Buches, das wahre Freundschaft seelische Wunden heilt und Hass und Wut verebben lässt.

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