Freitag, 30. Dezember 2011

Die Stadt und die Sterne von Arthur C. Clarke


Originaltitel: The City and the Stars

Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-53397-4

Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 11. Juli 2011
Es darf auch mal SF sein, der Klappentext hat mir beim Stöbern nach einem Weihnachtsgeschenk für meinen mir Angetrauten so gut gefallen, das ich das Buch selber lesen wollte. Nicht zu technische SF.

In ferner Zukunft hat sich das Antlitz der menschlichen Gesellschaft radikal verändert. In Diasper, einer riesigen, durch eine Kuppel hermetisch abgeriegelten Stadt, leben die Menschen tausend Jahre, speichern ihre Erinnerungen und werden danach wiederauferweckt. Doch als ein Kind ohne Erinnerungen geboren wird und alles hinterfragt, gerät eine scheinbar perfekte Gesellschaft ins Wanken.



Mein Fazit:
1956 schrieb Clarke dieses Buch und was soll ich sagen, ich war überrascht wie modern er sich liest, ich war ja skeptisch ältere Bücher sind für mich häufig schlecht zu lesen weil der Schreibstil doch gewöhnungsbedürftig ist. Hier gebührt sicherlich dem Übersetzer ein großes Lob.
Die Geschichte selber plätschert so dahin, ohne große Höhen oder Tiefen dementsprechend auch ohne Woweffekt, alles in allem eine nette Erzählung.

Alvin, die Hauptperson wird in eine Welt *geboren* eher materialisiert in der nichts dem Zufall überlassen wird, alles ist in Gedächtnisspeichern festgelegt, auch die Menschen die die Stadt bevölkern, nach einigen 100 Jahren Leben, erlangen sie ihre Erinnerungen an frühere Leben zurück und alle sind zufrieden wie es ist, alle außer Alvin, Alvin möchte Diasper verlassen und erkunden was außerhalb der Stadt liegt, was mit all den anderen Städten und Menschen geschehen ist.Nur die Stadt zu verlassen erweist sich als schwierig, denn das ist nicht vorgesehen für die Bewohner Diaspers, doch Alvin findet einen Weg und sein Abenteuer beginnt.
Was das für Abenteuer sind, kann ich euch nicht verraten, denn dann wäre schon zu viel gesagt.
Wer Raumschlachten möchte ist mit dem Buch nicht gut bedient, so viel sei gesagt.

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