Mittwoch, 24. August 2011

Das Geheimnis der Totenmagd von Ursula Neeb

Frankfurt im Mittelalter, die Totenwäscherin Katharina entdeckt bei ihrer Arbeit das die Hure Hildegard erwürgt wurde, statt zu den Statdvätern, die schon einen früher von ihr entdeckten Mord nicht verfolgten, berichtet sie ihre Entdeckung an die Bordellchefin, die die Stadtväter unter Androhung das sie verrät wer alles zur Kundschaft der Hure gehörte, dazu bringt wenigstens halbherzig nach dem Mörder zu suchen. Kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden, die einer jungen Patrizierin. Der Totengräber Heinrich Stah, Katharinas Vater wird des Mordes an der jungen Frau verdächtigt,nach einem durch die Folter erpressten Geständnisse wird er hingerichtet.

Katharina, die als Totenwäscherin arbeitet und die Schwester der Toten Anna, freunden sich an und begeben sich gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Mörder, dabei stossen sie auf den Geheimbund * Bruderschaft des Todes* einer Art Sekte die den Tod als das einzig erstrebenswerte Ziel im Leben sieht, und Katharina selber gerät in die Fänge des Anführers der Sekte.

Leider ist der Roman sehr vorhersehbar, sehr schnell war mir klar, in welchem Zusammenhang die Morde stehen und wer dafür verantwortlich ist. Der teilweise sehr bemühte Versuch, die Personen in einer authentischen Sprache sprechen zu lassen hat mir nicht ganz so gut gefallen. Das Buch lässt sich nichtsdestotrotz gut lesen, optimal für einen faulen Lesenachmittag, aber wenn man es nach der letzten Seite zuklappt ist es leider auch schnell vergessen.

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