Mittwoch, 1. Januar 2020

Marmor,Wein und Bienengift von Viola Eigenbrodt

Klappentext:

Im Südtiroler Marmorstädtchen Laas wird auf der historischen Schrägbahn die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Ihr Schädel wurde mit einem Marmorblock zertrümmert, die Identität ist zunächst schwer zu bestimmen.

Verdächtig sind nicht nur der dubiose Steinbruchbesitzer, sondern auch rechtsextreme Gruppierungen im oberen Vinschgau.
Die beiden Kommissare Matthias Ohnewein und Franco Marini, unterstützt von der schillernden Figur ihres Polizeichefs und einer höchst mysteriösen Kräuterfrau, kommen bald einer gewagten S/M Praxis auf die Spur, die unmittelbar mit dem Mord zu tun hat. Und einem geheimnisvollen natürlichen Potenzmittel, gewonnen aus dem Gift von Bienen.


Bei einem kleinen Raubzug in einen Steinbruch findet der Bildhauer Hans Krämer statt Marmor die Leiche einer jungen Frau.

Zunächst kann niemand die grausam zugerichtete Leiche identifizieren. Erst die Obduktion gibt Klarheit, die Tote ist die Tochter des SVP Politikers und Öko-Winzers Kofler. Eines aber ist klar, die junge Frau ist nicht selbständig in den Steinbruch gelangt, da sie seit langem an den Rollstuhl gefesselt war.

Die Kommissare Matthias Ohnewein und Franco Marini stehen vor einem Rätsel. Wer hatte ein Motiv die allseits beliebte Paralympics-Bogenschützin Monica Kofler zu töten.

Meine Meinung:

Die Kommissare Matthias Ohnewein und Franco Marini, stehen unter Druck, zu wenig Personal zwingt sogar den Leiter der Meraner Polizei dazu Hubert Pixner in dem Mordfall zu ermitteln.

Und diese Ermittlungen gestalten sich mehr als schwierig, niemand will etwas gesehen haben, niemand scheint etwas zu wissen.

Motive für Mord gibt es viele, doch scheint keines auszureichen, um eine junge Frau zu töten, niemand profitiert von ihrem Tod.

Mithilfe der *Kräuterhexe* Elisabeth Premstaller, die unwillig ihr Wissen über Monica preisgibt und der sehr redseligen Journalistin. Christa Rossi kommen sie dann doch einem Geheimnis, jenseits von Macht und Geld auf die Spur.

Schnell habe ich gemerkt, das ich mitten in eine Reihe gegriffen habe, leider konnte ich aus Zeitmangel den Vorgänger Band Rosengeschmack nicht lesen. Für die Kommissare Ohnewein, Marini und Pixner fehlte mir in diesem Punkt allerdigs nicht viel, ihre Charaktere erklären sich aus ihren Handlungen und ihrem Verhalten. Einzig die Kommissarin Lolita Mittereger, hatte einen zu kurzen Auftritt um meine Sympathie zu gewinnen. Ihr Verhalten erklärte sich mir nicht, aber ich gehe davon aus das sich dies aus der vorigen Story erklärt.

Nach ein paar Seiten freundete ich mich also mit den Kommissaren an und konnte sie bei ihren Ermittlungen begleiten. Dabei hatte ich gedanklich immer einen Finger auf der Landkarte, um mir die Handlungsorte vorstellen zu können. Die autonome Provinz Bozen – Südtirol, war mir vollkommen fremd, ebenso wie die Mentalität der Südtiroler, aber das störte weder den Lesefluss noch das Lesevergnügen.








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