Sonntag, 1. April 2018

Die goldene Pforte von Philip Le Roy

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Inhalt: Auf einer Buchmesse erhält der Autor von einer verschleierten Frau ein Manuskript, das nach ihren Worten die Welt verändern wird. Dieses Manuskript soll beweisen das der Koran nicht direkt von Gott an Mohammed diktiert wurde und danach nie wieder verändert wurde, sondern das eine christliche Sekte den Koran verfasste und erst im Laufe der Zeit alle Hinweise darauf von den Kalifen aus den Manuskripten getilgt wurden, da diese mit einer mächtigen Religion ihre Macht stärken wollten.
Der Autor verarbeitete die Informationen zu einem Thriller.
Simon Langes Eltern werden bei einem Unfall getötet und hinterlassen ihm Informationen zu seiner Herkunft, die allerdings kurz bevor er sie an sich nehmen kann ,gestohlen werden. Simon entgeht nur knapp dem einen oder anderen Mordanschlag und lüftet nur langsam das Geheimnis um seine Geburt und um das Geheimnis des Korans. Simons Suche führt ihn durch halb Europa, Jerusalem, Beirut, den Libanon und Syrien.

Meine Meinung: Ich muss das aufteilen, die Thrillerelemente getrennt von den Informationen zum Islam und seinen Ursprüngen bewerten. Der Autor hetzt seinen Protagonisten durch die Welt, kaum ist er da muss er auch schon wieder fliehen oder ein neuer Hinweis schickt ihn woanders hin.Simon bleibt keine Zeit zum Luftholen wie aus dem Nichts tauchen auch seine Verfolger immer wieder auf, als hätten sie einen Simondedektor, das führt manchmal auch für Liebhaber von Verschwörungstheorien zu absurden Situationen, aus denen sich Simon natürlich immer wieder geschickt herausmanövrieren kann. Etwas mehr Zeit zum Luft holen für den Protagonisten und damit für die Leser hätten der Story gut getan, was rasant wirken sollte, war stellenweise nur ermüdend. Das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, alles andere hätte, sollte das Buch wirklich den Tatsachen entsprechen wie vom Autor behauptet, de Welt schon lange verändert ob zum Guten oder Schlechten sei dahingestellt.
Die Geschichte des Koran, wie sie hier im Buch erzählt wird, hingegen ist hochspannend, was wäre wenn?
Ich habe zugegebener Maßen keine Ahnung vom Islam, nur die wenigen Informationen die man in der Schule und im Leben so mitbekommt.

Der Koran wurde von Gott an Mohammed diktiert und ist seit dem nicht in einem Wort verändert worden.

Das ist das was für gläubige Muslime unerschütterlich feststeht.

Was aber wenn, das nicht stimmt? Was wenn Christen den Koran als Gedächtnisstütze aus der Bibel abgeschrieben hätten um im Kampf um Jerusalem Unterstützer zu gewinnen? Wenn erst später Kalifen alle Hinweise auf Jesus und das Christentum aus dem Koran getilgt hätten, sie sogar ganze Städte verlegt hätten um das was im Koran steht zu festigen.
Ich habe sicherlich nicht alles verstanden, dazu fehlt mir das Grundwissen jeder der beiden Weltreligionen. Aber ich habe soviel verstanden das der Inhalt dieses Buches für jeden gläubigen Muslim ein Affront ist, eine Beleidigung Mohammeds. Mit dem Teil des Buches das sich mit dem Islam beschäftigt werde ich mich sicherlich noch weiter befassen.

Mit einem Klick auf das Cover seid ihr direkt beim Verlag.



  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Benevento; Auflage: 1 (15. März 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3710900344
  • ISBN-13: 978-3710900341
  • Originaltitel: La porte du messie

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