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Meine Meinung:
Eins gleich vorweg.
Die Saat des Bösen sollte man nicht lesen ohne die vorigen Bände zu kennen.
Ich war der Meinung, das Sadies Geschichte zu Ende erzählt ist, der Orden der Wölfe war zerschlagen, sie konnte in Bourton-on-the-Water ein komplett normales Leben führen. Ich habe mich wie ihr seht geirrt, zum Glück für mich. Sadie kann und will sich nicht länger verstecken, sie will nicht mehr davonlaufen. Doch statt sich John anzuvertrauen und mit ihm und der Polizei gegen das Böse anzugehen, entscheidet sie sich den Kampf allein aufzunehmen.
Im ersten Moment dachte ich: Wie dämlich kann man sein? Nach kurzem Nachdenken konnte ich sie aber verstehen. Sadie will John schützen und alle die sie lieb gewonnen hat und das kann sie nur wenn sie offensiv auf ihr Ziel losgeht und hätte sie John eingeweiht und ihm wäre bei der Aktion etwas passiert, ihr Gegner hätte sie nicht mehr töten müssen oder sie vorher gar quälen, denn auch wenn die Autorin Eva Lirot behauptet sie könne nicht über Liebe schreiben (was genau sie sagte, habe ich leider nicht mehr im Kopf aber so ähnlich war das schon) spürt man die Grenzen- und Bedingunslose Liebe die Sadie für John empfindet, eine Liebe die tiefer geht als die oberflächliche Romantik einfacher Zeiten.
OK, Saat des Bösen ist kein Liebesroman.
Sadies Gegner ist das ultimative Böse und er hat Mittel und Wege gefunden um den Orden der Wölfe mit der Zeit neu zu beleben. Durch einen Handlanger, einen sogenannten Diener hat er seine Grausamkeit schon unter Beweis gestellt und er setzt alles daran, Sadie zu vernichten.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, ich musste wissen wer hinter allem steckt, mit dem Ergebnis hätte ich allerdings niemals gerechnet.
Über Sadie habe ich jetzt viel geschrieben und darüber John fast vergessen. Als er erfährt das Sadie fortgelaufen ist, ist er zunächst zutiefst enttäuscht das sie ihm nicht vertraut, allerdings wird ihm schnell klar das sie ihn nur schützen will und so hält er sich nicht lange mit verletztem Stolz oder gekränkter Eitelkeit auf sondern versucht ihr zu helfen. Ein großer Pluspunkt für den absolut sympathischen Polizisten.
Ich habe viel über die Protagonisten nachgedacht so auch über den Diener, normalerweise entschuldige ich nichts mit *schlimme Kindheit* hier muss ich aber eine Ausnahme machen, mit dem Wissen über den Orden der Wölfe und dem was man über den Diener erfährt, wie sein bisheriges Leben verlief, konnte aus ihm nichts anderes werden als ein tumber, allein kaum lebensfähiger Befehlsempfänger. Das wird im Buch schnell klar, deswegen habe ich hiermit nicht zu viel verraten.
Engel der Toten:Saat des Bösen bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.
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- Taschenbuch: 218 Seiten
- Verlag: Independently published (4. Juli 2018)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 1983336955
- ISBN-13: 978-1983336959
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