Montag, 17. Februar 2014

Indianer Ben, ein Streuner mit Sommersprossen von Angelika Godau

Klappentext:Ich kann euch sagen: Wenn man als Welpe einfach auf den Straßen einer Großstadt ausgesetzt wird, dann hat ein Hund nur zwei Möglichkeiten: kämpfen, um zu überleben, oder aufgeben und sterben. Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden, auch deshalb, weil ich mich als Beschützer meiner beiden Schwestern fühlte. Die machten mir meine Aufgabe nicht gerade leicht und mehr als einmal wäre ich doch beinahe gestorben! Ein Glück, dass mich das Schicksal nach fünf langen Jahren auf der Straße nach Deutschland verschlagen hat.



Das Buch beschreibt die ersten Jahren des italienischen Herdenschutzmix Ben, auf den Straßen Mailands aus der Sicht des Hundes.
Niedergeschrieben wurde die Geschichte von Bens CO. Autorin Angelika Godau, die das große Glück Ben nach seinen Streunerjahren aufnehmen zu dürfen, als es Ben zu guter Letzt nach Deutschland verschlägt.

Meine Meinung:
Ein Streuner mit Sommersprossen ist ein sehr emotionales Buch, jeder Mensch mit Herz leidet mit Ben und seinen Schwestern als sie sich im Großstadtgetümmel wieder finden, hungrig und ohne die Hundemutter, man möchte die Hunde aufnehmen und sie wärmen als sie sich, völlig durchnässt, unter einem Busch aneinander kuscheln und man möchte die Menschen strafen, die sie mit Steinen bewerfen und vergiften.
Für einen kurzen Moment, wird dieses Buch seinen Lesern wieder bewusst machen das es mit dem Tierschutz und der Tierliebe in anderen Ländern nicht immer weit her ist, das Hunde und Katzen darauf angewiesen sind das es Menschen gibt, die ihnen selbstlos helfen, einige dieser Menschen werden im Buch vorgestellt, das ist allerdings auch eine Gefahr in diesem Buch, denn es wird auch einige Menschen geben die sich denken
*Oh Ja, so einen Hund will ich auch* ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, das die Tiere die unterschiedlichsten Schicksale haben und nicht alle diese Schicksale so großartig meistern und sich so gut in einer völlig fremden Umgebung zurechtfinden wie Ben, nicht alle sind freundlich und friedlich. Da hätte ich mir gewünscht das sich Bens Frauchen, vielleicht am Ende des Buches einmal zu Wort meldet, denn Ben schrieb zwar von seinen Eingewöhnungsschwierigkeiten, aber viel von den Sorgen und Ängsten seiner neuen Familie, die sicherlich vorhanden waren, erfährt man nicht.
Das ist allerdings auch schon der einzige Punkt im Buch an dem ich Kritik üben möchte.
Die Geschichte ist schön, der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, alles in allem, ein empfehlenswertes Buch.

  • Taschenbuch: 193 Seiten
  • Verlag: Wagner, Gelnhausen; Auflage: 1 (4. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3956300157
  • ISBN-13: 978-3956300158

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