Freitag, 10. April 2009

Camilla Läckberg / die Totgesagten

Klappentext:
Patrik Hedström und seine neue Kollegin, Hanna Kruse, haben kaum Zeit, sich kennenzulernen, schon werden sie zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Ein Wagen ist in der Nähe von Tanumshede von der Straße abgekommen, die Fahrerin wird tot aufgefunden. War es Mord?


Mitten in die hektischen Ermittlungen platzt die Nachricht eines weiteren Mordes. Die Leiche einer Teilnehmerin der Reality Show Fucking Tanum wurde in einem Müllcontainer entdeckt. Patrik und Hanna stoßen auf anonyme Drohungen, Tagebücher und ungeklärte Morde in ganz Schweden. Und auf ein verbindendes Indiz: Bei allen Opfern wurde eine Seite aus Hänsel und Gretel gefunden. Ein Wettlauf mit dem Serienkiller beginnt.

Meine Meinung:
Mein erster Roman der Autorin, hätte ich die Vorgänger lesen sollen?
Schreibt sie immer so?
Wobei mir der Stil wie sie schreibt gut gefällt nur der Handlungsaufbau hat mich nicht überzeugt.
Klar ist das ein Vorablesen Buch gewesen, aber vielleicht schreibt ja hier auch mal jemand der mir sagen kann ob es sich lohnt die anderen Bücher von Frau Läckberg auch zu lesen.

Ein Unfall der sich bei genauerem Hinsehen als Mord entpuppt, eine Reality Show bei der eine der Teilnehmerin ebenfalls ermordet wird und die eigenen Hochzeitsvorbereitungen,eine neue Kollegin die eingearbeitet werden muss, das ist eigentlich etwas zu viel für den Ermittler Patrik der bei seinen Ermittlungen nicht einen Schritt weiter zukommen scheint, und mit jedem Tag mutloser und ausgelaugter wirkt. Das mag realistische Polizeiarbeit sein aber mir fehlten die Hinweise wer die Mörder gewesen sein könnten,irgendwie ermittelt man ja immer mit.

Erst gegen Ende laufen alle Fäden plausibel zusammen und man wartet nur noch auf das *Warum* und auf die Auflösung wie die beiden Mordfälle zusammenhängen.


Mir gefällt der Schreibstil, der Autorin, das Buch war nicht eine Sekunde langweilig, die Personen gut beschrieben und man kann den Roman auch lesen ohne die Reihe zu kennen aber vielleicht fehlte mir dadurch die Möglichkeit die Personen kennen zu lernen und mehr oder weniger Sympathien oder Antipathien zu entwickeln

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