„Das Haus am Walchensee. Glück ist Familiensache“ von Sophie Oliver hat mich insgesamt sehr gut unterhalten. Niklas und Freya haben sich endgültig zusammengerauft und Freya hat ihr Glück mit Tobias gefunden. Ich finde es sehr schön, wie echt die Familienbeziehungen beschrieben wurden, besonders das Verhältnis zwischen Niklas und seiner Schwester Freya, hat die Autorin gut beschrieben. Die Rückkehr von Niklas ehemaligen Freundin Pia bringt viel Leben und Spannung in die Erzählung.
Sie sorgt mit ihrer Rückkehr für einige Turbulenzen in Niklas’ Leben und gibt der Handlung eine persönliche Tiefe, die über eine einfache Familiengeschichte hinausgeht. Dennoch muss ich sagen, dass manche Wendungen und Entwicklungen für mich etwas vorhersehbar waren. Vor allem bei den Liebesgeschichten und familiären Konflikten hätte ich mir ab und zu mehr überraschende Momente gewünscht.
Ebenfalls gut gefallen hat mir das Gefühl von Heimat, das durch die Beschreibungen des Walchensees und den Alltag im Gasthof „Fischerfleck“ vermittelt wird. Man spürt die enge Verbundenheit der Figuren zu ihrem Umfeld. Das verleiht dem Roman eine herzliche Atmosphäre.
Insgesamt ist es ein schöner und gefühlvoller Roman über Zusammenhalt und die Suche nach dem eigenen Glück. Für alle, die Geschichten mögen, in denen Familie und Heimat im Mittelpunkt stehen, ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert. Trotz kleiner Vorhersehbarkeiten bleibt es ein Wohlfühlroman voller Charme.

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