Dienstag, 27. Oktober 2015

Giftmorde II 17 neue tödliche Anleitungen (HRSG) Andreas Sturm

 Klappentext:

Ob Intrigen im Kollegenkreis, skrupellose Betrüger, Familiendramen, eine obsessive Liebe oder ein unfähiger Joker beim Fernsehquiz – gegen all diese kleinen Gemeinheiten des alltäglichen Lebens ist ein Kraut gewachsen.
Siebzehn renommierte Krimiautoren haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und schicken die Giftmischer aus, um die Wirkung von Floras tödlichen Kindern an missliebigen Zeitgenossen zu testen. Auch der zweite Band der Giftmord-Anthologie bietet dem Leser wieder einen bunten Strauß mörderischer Erzählungen: Mal finster oder sarkastisch oft sogar bissig entführen sie uns in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele.
Wenn Sie nach Lektüre der Giftmorde eine unbändige Lust zum Gärtnern verspüren und zum Spaten greifen, bedenken Sie bitte, das Grab, welches Sie schaufeln, könnte leicht das eigene werden ...

Meine Meinung:
Vor einigen Tagen las ich den Spruch:
Was dich nicht tötet, muss ich höher dosieren (Verfasser unbekannt)
Höher dosieren müssen die Autoren dieser Anthologie sicher nicht,tödlich genau sind die Morde geplant. Wie harmlos scheinen doch Alpenveilchen, Maiglöckchen und Oleander, wer weiß schon das nicht nur der Stechapfel und die Christrose giftig sind, sondern auch die allseits beliebte Narzisse? Fast könnte man meinen die Autoren hätten Anleitungen zu den perfekten Morden geschrieben, aber natürlich ist dem nicht so, sie haben nur ein Ziel, ihren Lesern spannende Stunden zu bescheren und das ist ihnen auch gelungen, mir wurde zwar gesagt *Du wirst wahrscheinlich nicht jede Geschichte mögen* aber da muss ich  widersprechen, sie waren alle gut, natürlich, die eine mehr die andere etwas weniger, aber jede hatte ihren Reiz und so bereitete mir das komplette Buch Vergnügen.
So vielfältig wie die verwendeten Gifte waren auch die Motive der Täter, die Palette reicht vom Münchhausensyndrom einer überforderten Mutter, Eifersucht, Rache, der Verhinderung weiterer Straftaten oder einem schlichten Unfall um nur einige zu nennen.
Sollte der Tee, den die Nachbarin als Friedensangebot serviert, also seltsam schmecken, schauen sie doch mal in ihr Bücherregal, vielleicht stehen dort ja
17 tödliche Anleitungen.
Eine absolute Leseempfehlung von mir.

Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden.

  • Verlag: fhl Verlag Leipzig; Auflage: 1 (11. Mai 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942829509
  • ISBN-13: 978-3942829502

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