Als ich an der Osianderschen Buchhandlung ankam, dachte ich erst ich hätte mich im Tag geirrt oder der Uhrzeit, keine Plakate oder Bücher im Schaufenster. Einen Aufsteller im Geschäft konnte ich dann doch erspähen und da stand dann auch das ich mich nicht geirrt hatte.
Kurz darauf öffneten sich dann auch die Türen und die anderen Wartenden und ich wurden von den gewohnt freundlichen Mitarbeitern der Buchhandlung begrüßt.
Kurz nachdem wir alle unsere Plätze eingenommen hatten, erschien auch schon Markus Heitz, der uns später erzählte das seine Pünktlichkeit am seidenen Faden hing, weil sein Zug nicht ganz so pünktlich war.
Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem starken Tee, ging es dann auch schon los.
Der Autor erzählte von seinem Werdegang als Schriftsteller, das er schon immer gern geschrieben hatte und für naturwissenschaftliche Fächer nicht wirklich etwas übrig hatte. Nach dem Abitur studierte er dann auch Germanistik und Geschichte auf Lehramt, arbeite aber nicht als Lehrer sondern als Journalist. Bis sich 2004 herauskristallisierte, das er vom Schreiben seiner Bücher leben kann, zu verdanken hat er diesen Erfolg der Zwerge Reihe von der bisher 5 Bände erschienen sind.
Aber natürlich ging es bei der Lesung um sein aktuelles Buch.
Das Gebetbuch des Teufels, wenn ihr mehr über das Buch erfahren möchtet, klickt einfach auf das Cover und ihr kommt direkt zum Verlag.
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Zwischen den Leseabschnitte, erzählte und Markus Heitz einiges zur Entstehungsgeschichte des Buches und warum es Das Teufels Gebetbuch heißt: Kartenspiele waren lange Zeit verboten und von der Kirche verpönt, wie so vieles was Spaß macht und wenn die Menschen dann lieber Karten spielten als zu arbeiten oder zu beten, beteten sie den Teufel an.
Ich erfuhr außerdem das auf Spielkarten früher eine Steuer erhoben wurde, die Karten wurden z.B. mit einem extra Stempel versehen, der bewies das die Steuer auch entrichtet wurde. In England mussten die Kartenhersteller die Pik As dazukaufen um die Steuer zu bezahlen, taten sie das nicht und veräußerten die Karten ohne die Pik As oder fälschten sie gar, wurden sie wegen Steuerhinterziehung hingerichtet. Aus dem Grund hält sich wohl auch das hartnäckige Gerücht, das es im Tarot eine Todeskarte gibt.
So las Markus Heitz auch eine Passage vor, die zu Zeiten Goethes spielt, der wohl auch gern ein Spielchen wagte und sich dazu mit seinen Freunden in Auberachs Keller traf, zu denen auch ein begnadeter Kartenmacher gehörte.
Viel zu schnell ging der Abend zu Ende und Markus Heitz signierte noch frisch gekaufte und mitgebrachte Bücher.
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| Petra, das ist gerade deins. |
Ich habe natürlich gefragt ob ich die Bilder verwenden darf.



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