Sonntag, 21. August 2016

Mirror von Karl Olsberg

Inhalt: Eine bahnbrechende Erfindung soll das Leben der Menschen, erleichtern und bereichern, der Mirror ein Gerät das Gesichtsausdrücke erkennt und seinem Nutzer erklärt, das dabei hilft Gefahren zu erkennen und Freunde zu finden.

Je länger die Nutzer das Gerät tragen, desto mehr lernt es, bzw. desto mehr lernt das Mirror Net, das alle Mirrors miteinander verbindet.



                Zitat aus dem Klappentext:

Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
Ob du willst oder nicht.


Meine Meinung:
Karl Olsberg bedient sich in seinem Buch einer eher einfachen Sprachen, die Stellenweise sehr an ein Jugendbuch erinnerte, die es allerdings auch einfach machte das Buch in kürzester Zeit durchzulesen, die Protagonisten bedienen, zugegebener Weise auch das eine oder andere Klischee, die mutigen Jugendlichen, Veronika und Andy, die sich dem Mirror Net entgegenstellen, die Journalistin Freya, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens die Öffentlichkeit vor den Gefahren des Mirrors überzeugen will, bis hin zu den Konzernchefs die nur ihren Gewinn sehen wollen und die Augen vor den Gefahren verschließen bzw. sie billigend in Kauf nehmen.
Nichts desto trotz: Mirror ist hochspannend und erschreckend realistisch, sieht man sich einmal um, scheinen jetzt schon viele Menschen mit ihrem Smartphone verwachsen zu sein und eher auf das *Internet* zu achten als auf ihr Gegenüber. Wobei die Grundidee des Mirrors nicht einmal schlecht ist, hilft die Technik doch Freunde zu finden, mit seinem Gegenüber klar zu kommen, falls man selber nicht in der Lage ist zu erkennen wie sich dieser gerade fühlt, gibt Tipps wie die Arbeit zu verrichten ist, so das alle zufrieden sind usw. nur irgendwann hat Mirror Net etwas dagegen das Nutzer eigene Entscheidungen treffen die anders sind als die Empfehlungen des Mirror.
Ein kleines bisschen hat mich das Ende gestört,weniger Political Correctness 
hätte dem Szenario insgesamt gut getan, aber das ist natürlich nur meinem Lesegeschmack geschuldet. 
Ein Buch das vielleicht den einen oder anderen darüber nachdenken lässt wieweit man der Technik trauen kann und ob man nicht doch noch etwas warten sollte bevor man das neuste Gerät auf dem High Tech Markt sein Eigen nennen muss, auch Software hat manchmal Kinderkrankheiten die schlimme Folgen haben können, wie dieses Buch beweist. ;o)
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (15. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374663234X
  • ISBN-13: 978-3746632346

1 Kommentar:

  1. Oh Je, dass hört sich ja mal wieder gut an. Danke für diesen Tipp :-).

    Liebe Grüße

    Nisnis

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