Dienstag, 11. August 2015

Am Tresen lauert die Gefahr von Sonja Baum

Klappentext:
Sonderbare Gestalten gehen in Harrys Bar ein und aus: Dernurkurzetrinkt sitzt in seiner Ecke, trinkt nur Kurze und wird dann wegen Mordverdachts verhaftet. Der Schattenmann versucht, seine Drogen zu verticken. Erfolglos. Die Russenmafia will einen Mord rächen, stürzt dabei aber über eine Clematis. Eine Tüte mit einer Million Euro in Scheinen taucht auf – und verschwindet wieder. Und zu allem Überfluss vernebelt die Zeitlupenfrau dem Barmann Harry den Kopf. Der Erzähler wartet am Tresen auf Sibille und merkt: Die Geschichte läuft ihm langsam aus dem Ruder. Da schaltet sich der Autor ein und versucht, ihn zur Vernunft zu bringen. Es geht schließlich um viel Geld.

Meine Meinung: Ich habe mich köstlich amüsiert, die Autorin hat einen unverwechselbaren sehr amüsanten Schreibstil, manchmal hat mich die Handlung verwirrt, manchmal vielleicht etwas zu sehr, so das ich kopfschüttelnd weiter las, am Ende fügte sich aber alles ;o)
Die Protagonisten sind sehr liebevoll beschrieben und die Örtlichkeiten sehr gut vorstellbar, fast möchte man Harrys Bar suchen und ein Weizen trinken.
Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und Roman, eine sehr gelungene Mischung. Ich mag hier weder mehr aus der Handlung verraten als es der Klappentext verrät, noch näher auf die Protagonisten eingehen, denn dieses Buch muss man selber gelesen haben.


Viel über die Autorin verrät der Text auf der Amazonseite.

Zitat: 1979 geboren und aufgewachsen im Hamburger Rotlichtmilieu, fing Sonja Baum mit vierzehn Jahren an, in den Bars der Meile zu arbeiten. Als sie Zeugin einer Schießerei wurde, schmiss sie alles hin, nahm einen neuen Namen an und lebt heute in der Lüneburger Heide, ist Mutter dreier Kinder von vier Vätern und züchtet Kartoffeln.

  • Broschiert: 180 Seiten
  • Verlag: Michason & May (27. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862860442
  • ISBN-13: 978-3862860449

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