Sonntag, 30. Oktober 2011

Ein Hauch von Bittermandeln


 von Kathy Hepinstall

Die Geschwister Alice und Boone leben in der dauernden Angst, von ihrem Stiefvater Simon vergiftet zu werden. Beim Essen verständigen sie sich mit geheimen Zeichen: Der Reis ist okay, den hat Simon nicht zubereitet, zweimal zwinkern. Vorsicht aber mit dem Huhn! Danach liegen die beiden im Kinderzimmer und warten auf den Tod - sämtliche Gifte und ihre Symptome sind ihnen aus einschlägigen medizinischen Werken bekannt... Skurrile Ideen zweier phantasiebegabter Kinder? Die Sache sieht plötzlich anders aus, als eines Abends die Mutter panisch ins Zimmer stürmt und nur zwei Worte flüstert: „Rennt weg!“
Eine eigentlich spannende Geschichte, die in Texas um das Jahr 1968 spielt. Die labile Meg wird von ihrem Mann verlassen und verfällt in Tiefe Lethargie, aus der sie erst die Bekanntschaft mit Simon herausholt einem dubiosen Mann mit zweifelhafter Vergangenhei, der sich selbst als Megaphon Gottes bezeichnet und dabei Megs Kinder in Angst und Schrecken versetzt, eine Angst die sich als berechtigt herausstellt, leider steht der Schreibstil dem Lesevergnügen etwas im Wege, es dauerte etwas bis ich mich in die Geschichte rein fand. Für Leser die häufiger *altmodische* Bücher lesen, wird das Buch das reine Vergnügen sein.

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