Meine Meinung:
Ich bin mit völlig falschen Erwartungen an dieses Buch gegangen und habe zugegebener Maßen gezögert ob ich weiter lesen soll, als das größte Geheimnis um Rosemarys Schwester Fern gelüftet wurde. Ich spreche jetzt schon genauso in Rätseln wie die Ich Erzählerin Rosemary, aber das geht leider nicht anders, da ich zum wichtigsten Detail auf keinen Fall mehr verraten will als der Klappentext verrät und der enthüllt nichts dazu.
Aber ich habe doch weitergelesen, denn der Schreibstil der Autorin war recht angenehm wenn auch etwas ausschweifend. In Rückblenden erzählt Rosemary von ihrem Leben mit Fern und von dem Verlust den sie lange spürte, das sind die Momente im Buch in denen ich tiefstes Verständnis für sie aufbringen konnte.
Von mir aus hätte das Buch komplett aus diesen Rückblenden bestehen können und die Autorin hätte sich die Berichte aus Rosemarys Studentenzeit wirklich sparen können, sie schienen so belanglos. Richtig interessant wurde es dann wieder zum Schluß, aber auch hier kann ich wieder nichts verraten, es tut mir wirklich leid.
Ich kann leider nur eine eingeschränkte Leseempfehlung geben.
- Taschenbuch: 416 Seiten
- Verlag: Goldmann Verlag (13. Juni 2016)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3442484383
- ISBN-13: 978-3442484386
- Originaltitel: We Are All Completely Beside Ourselves

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