Donnerstag, 23. Juni 2016

Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler

Inhalt: Rosemary blickt   auf ihre Familiengeschichte zurück, eine Geschichte die geprägt ist vom Zerfall ihrer Familie, der mit dem plötzlichen Verschwinden ihrer fast gleichaltrigen Schwester Fern beginnt. Nur zögerlich berichtet sie was damals wirklich geschah.Sie berichtet vom Zusammenbruch ihrer Mutter und davon das ihr Vater sich in den Alkohl flüchtet, vollkommen überfordert damit, sich um Rosemary und Lowell, dem ältesten Sohn, zu kümmern und von ihrem eigenen Verstummen, ihrer Wandlung von einem ewig plappernden Kind zu einer schweigsamen, in sich gekehrten Frau.

Meine Meinung:
Ich bin mit völlig falschen Erwartungen an dieses Buch gegangen und habe zugegebener Maßen gezögert ob ich weiter lesen soll, als das größte Geheimnis um Rosemarys Schwester Fern gelüftet wurde. Ich spreche jetzt schon genauso in Rätseln wie die Ich Erzählerin Rosemary, aber das geht leider nicht anders, da ich zum wichtigsten Detail  auf keinen Fall mehr verraten will als der Klappentext verrät und der enthüllt nichts dazu.
Aber ich habe doch weitergelesen, denn der Schreibstil der Autorin war recht angenehm wenn auch etwas ausschweifend. In Rückblenden erzählt Rosemary von ihrem Leben mit Fern und von dem Verlust den sie lange spürte, das sind die Momente im Buch in denen ich tiefstes Verständnis für sie aufbringen konnte. 
Von mir aus hätte das Buch komplett aus diesen Rückblenden bestehen können und die Autorin hätte sich die Berichte aus Rosemarys Studentenzeit wirklich sparen können, sie schienen so belanglos. Richtig interessant wurde es dann wieder zum Schluß, aber auch hier kann ich wieder nichts verraten, es tut mir wirklich leid.

Ich kann leider nur eine eingeschränkte Leseempfehlung geben.


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