Freitag, 1. März 2013

Wind: Rezension von Manuela H.



Klappentext:
Ein Sturm zieht auf
Roland Deschain, der letzte Revolvermann, und seine Gefährten haben den Grünen Palast hinter sich gelassen. Als sie auf dem Pfad des Balkens ins Land Donnerschlag unterwegs sind, zieht ein heftiger Sturm herauf, und sie finden Schutz in einer verlassenen Hütte. Dort erzählt Roland seinen Begleitern, was in seiner Jugend geschah, nachdem er unbeabsichtigt seine Mutter umgebracht hatte: Sein Vater schickte ihn zu einer entlegenen Ranch, wo grausame Morde stattfanden. Alle Anzeichen deuteten auf einen Gestaltwandler als Täter hin, und es gab nur einen Zeugen – einen kleinen Jungen, der jetzt seines Lebens nicht mehr sicher war.

Mit Wind legt Stephen King einen achten Roman seines großen Endzeitepos um den Dunklen Turm vor, bei dem es sich nach eigenem Bekunden um sein wichtigstes Werk handelt. Derzeit befindet sich eine Verfilmung des gesamten Zyklus in der Vorproduktion.

Meine Meinung:
Schade, schade, viel zu kurz.
Obwohl ich den letzten Teil der Turmreihe schon vor ein paar Jahren las, war ich ganz schnell wieder vertraut mit den Characteren. Ich war zugegebenerweise sehr skeptisch, als ich las das Stephen King, das Buch irgendwo zwischen den Bänden ansiedelte, ich hatte mir erhofft, das er die Reihe mit einem anderen Ende als dem bekannten beendete, die Hoffnung hat sich zwar nicht erfüllt aber ich bin trotzdem sehr begeistert von dem Buch.
Roland und seine Begleiter verschanzen sich in einer verlassenen Stadt vor einem tödlichen Sturm um die sich die Zeit zu vertreiben erzählt Rolamd seinen Gefährten die Geschichte vom Fellmann, die gleichzeitig seine Anfänge als Revolvermann erzählt und die Umstände die zum Tod seiner Mutter führten, innerhalb dieser Geschichte erzählt er die Geschichte des kleinen Tim, der vom Sohn eines Holzfällers ebenfalls zum Revolvermann wird.
Sehr flüssig und spannend erzählt sind die Geschichten wunderbar mit der Reihe verwoben und eigentlich wünschte ich mir das sie noch nicht zuende erzählt wären.

  •  Wind von Stephen King
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345326794X
  • ISBN-13: 978-3453267947
  • Originaltitel: The Wind through the Keyhole

Gott Bewahre: Rezension von Manuela H.

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  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (12. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453676336
  • Originaltitel: The Second Coming


KLappentext:
»Da kommt Gott – tut so, als wärt ihr beschäftigt.«

Kaum hat Gott sich im Himmel eine kleine Auszeit gegönnt und seinem Sohn Jesus Christus die Geschäftsführung überlassen, schon herrscht auf Erden das nackte Chaos. Bürgerkriege, Umweltsünden, Armut, Hassprediger, tödliche Krankheiten, moralischer Verfall und gnadenloser Kommerz, so weit das Auge reicht. Was wurde aus der Menschenliebe und dem einzig wahren Gebot: »SEID LIEB«? Gott denkt nach und findet nur eine Lösung – sein Sohn Jesus muss erneut auf die Erde zurückkehren, um Gutes zu tun. Doch werden die Menschen auf JC hören?

Meine Meinung:
Durchaus Amüsant und teilweise auch zum Nachdenken anregend, ist der Roman Gott Bewahre von Niven eher leichte Lektüre für ein oder zwei gemütliche Leseabende, durch seinen flüssigen Schreibstil hält einen der Autor am Buch fest und man versteht auch sehr schnell worum es ihm eigentlich geht, nämlich darum das Gott sicher nicht gewollt hat, das in seinem Namen Kriege geführt und Menschen verachtet werden, die Grundbotschaft also lauten sollte
Seid lieb
wie im Buch auch häufig erwähnt.
Der einzige Störfaktor im Buch und zwar so ein gravierender für mich, das ich dem Buch einen Stern abziehe ist das Marihuana verherrlicht wird, alle kiffen ob nun Gott oder Jesus und wenn sie nicht kiffen, saufen sie. Das geht meiner Meinung nach gar nicht, da bin ich spießig.
Trotzdem gibt es eineLesempfehlung von mir, wer allerdings beharrlich an alles glaubt was die christlichen Kirchen predigen und sich schnell persönlich in seinem Glauben und seinen Überzeugungen angegriffen fühlt sollte
Gott Bewahre
lieber nicht lesen.

Dienstag, 29. Januar 2013

Die Launen des Teufels von Silvia Stolzenburg

  • Verlag: Bookspot; Auflage: 2 (11. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937357416
  • ISBN-13: 978-3937357416

Ulm anno 1349: Um Gott ein Denkmal zu setzen, beschließen die Bürger der Handelsmetropole den Bau eines himmelstürmenden Münsters. Der habgierige Glockengießer Conrad setzt alles daran, von dem geplanten Bauvorhaben zu profitieren und scheut weder vor Intrige noch vor Mord zurück, um sich einen einflussreichen Platz im Rat der Stadt zu sichern. Skrupellos zwingt er seine blutjunge Tochter Anabel ins Bett des lüsternen Abtes der Barfüßerabtei, von dem er sich Vorteile zur Erlangung seiner Ziele erhofft - doch Anabel liebt Bertram, den Lehrling ihres Vaters. Gemeinsam beschließen sie, aus Ulm zu flüchten, aber sie haben nicht mit dem schrecklichsten aller Feinde gerechnet: dem Schwarzen Tod! Dieser schleicht durch die Gassen der Stadt, bereit, wahllos zuzuschlagenDas gewaltige Bauvorhaben des Ulmer Münsters schürt Konflikte zwischen den immer mächtiger werdenden Zünften und dem städtischen Patriziat. Als der gewissenlose Glockengießer Conrad beschließt, die damit einhergehende Korruption zu seinem Vorteil zu nutzen, ist ihm seine schöne Tochter Anabel willkommenes Mittel zum Zweck. Begehrt vom Abt der Barfüßerabtei, in der sie als Helferin im Hospital arbeitet, wird sie von Conrad kurzerhand an diesen verpfändet. Um ihre Geschwister vor dem brutalen Vater zu schützen, fügt die junge Frau sich ihrem Schicksal, ihre Liebe jedoch gilt einzig Bertram, dem Lehrling des Glockengießers. Als Anabels Geschwister der in Ulm wütenden Pest zum Opfer fallen, beschließen die Liebenden, die Stadt heimlich zu verlassen. Doch dazu kommt es nicht: Conrad ermordet den Alderman, um dessen Posten zu ergattern und schiebt die feige Tat Bertram in die Schuhe. Während Bertram im Kerker ebenfalls an der Pest erkrankt, versucht Anabel verzweifelt, die Unschuld ihres Geliebten zu beweisen. Da wird die hochschwangere Adelige Katharina von Helfenstein in das Hospital eingeliefert. Sie bringt dort das Kind ihres Liebhabers,zur Welt.

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte Anabels und Bertrams, die sich zur Zeit des Ulmer Münsterbaus unpassenderweise ineinander verlieben. Denn Anabel muss nach dem Willen ihres Vaters, dem Glockengießer Conrad, erst dem Abt des Barfüßerordens zu Willen sein und später einen reichen Kaufmann heiraten, all dies um ihrem habgierigen Vater zu noch mehr Macht und Geld zu verhelfen, vor der Hochzeit gelingt ihr die Flucht zu Gräfin von Württemberg, die sie während ihrer Arbeit im Hospital kennengelernt hatte, trotz eigener Probleme ermöglicht die Gräfin dem Liebespaar die Flucht.
Mehr mag ich vom Inhalt nicht verraten, persönlich will ich Bücher von denen mir zu viel erzählt wurde, nicht mehr lesen.
Bei historischen Romanen bin ich zugegebener Weise, erstmal skeptisch, nach Leseerfahrungen die mir arme und zu Unrecht verfolgte Maiden und edle Recken in idyllischer Umgebung bescherten, vertraute ich auf die Warnung der Autorin Silvia Stolzenburg Es wird heftig. Ich nahm die Warnung als Versprechen und liess mich ein, auf die Reise ins Ulm zur Zeiten der Pest.
Ich wurde nicht enttäuscht.
Die Launen des Teufels, ist ein historischer Roman, der trotz der schriftstellerischen Freiheit die sich die Autorin erlaubt hat, in Bezug auf Daten z.B., ein sehr eindrucksvolles Bild der damaligen Verhältnisse lieferte, der Dreck, der Schmutz, die Krankheiten, die Brutalität und und die skrupellose Machtausübung, kirchlicher wie weltlicher Obrigkeiten,all das ging mir beim Lesen sehr Nahe.
Durch die, auf jeder Seite spürbare Schreibfreude, flogen die Seiten nur so dahin.
Die Launen des Teufels, ist der erste Teil einer Trilogie, den man zugegebener Weise auch allein lesen könnte, nur will man das?
Nein, man muss einfach wissen wie es weiter geht.
Die korrekten Daten, verrät Silvia Stolzenburg im Anhang, so das der Leser, so er denn will, auch noch etwas lernt.
 

Dienstag, 8. Januar 2013

Der Thron der Welt von Robert Lyndon

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  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (2. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805250266
  • ISBN-13: 978-3805250269
  • Originaltitel: Hawk Quest


Amazonkurzbeschreibung:

Man schreibt das Jahr 1072 nach Christi Geburt. Der fränkische Krieger Vallon hat nichts mehr zu verlieren. In den Alpen begegnet er dem jungen Gelehrten Hero, unterwegs mit seinem Meister. Als dieser stirbt, bittet Hero Vallon um seine Begleitung nach England, wo er einem normannischen Ritter die Lösegeldforderung des türkischen Sultans für seinen Sohn überbringen soll. Doch der Preis für die Freiheit des jungen Sir Walter Olbec ist unermesslich hoch: vier weiße Gerfalken, kostbare Vögel, die überaus selten sind. Nur hoch im Norden, im ewigen Eis, hat man schon Exemplare davon gesehen. Für Vallon, Hero und ihre Gefährten beginnt eine atemberaubende Odyssee durch die entlegensten Länder der Welt – von Grönland über Russland bis nach Konstantinopel, über das tobende Nordmeer und blutgetränkte Schlachtfelder. Grausame Wikingerkrieger und rachsüchtige Normannen stellen sich ihnen in den Weg, wilde Flüsse und unweg­same Pfade gilt es zu überwinden, bis sie endlich ans Ziel kommen – und die Welt plötzlich nicht mehr so ist, wie sie einmal war.

Meine Meinung:
Der Ritter Vallon, ist wegen des Mordes an seiner Frau auf der Flucht und trifft dabei auf den Medizinstudenten Hero und seinem Meister, die beiden sind auf dem Weg nach England um eine Lösegeldforderung an den Normannen Olbrec zu überbringen dessen Sohn und Erbe Walter in der Gewalt eines türkischen Sultans ist, als der Meister stirbt, bittet Hero Vallon um Begleitung und Schutz. Widerwillig stimmt Vallon zu. Am Ziel angekommen zeigt sich, das Walter bei der Beschreibung des Vermögens seines Vater maßlos übertrieben hat und gar nicht genügend Geld vorhanden ist um sie auszulösen, alternativ zum Geld soll das Lösegeld aus vier weißen Gerfalken bestehen, die es nur im hohen Norden gibt. Ausgestattet mit etwas Geld von Walters Mutter, machen sich die Gefährten auf den Weg. Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt, schreckte ich ein wenig zurück, über 900 Seiten, ich war mir sicher das ich Wochen bräuchte um es zu Lesen und war erstaunt und ein wenig traurig,dass ich es nach wenigen durchlesenden Nächten schon wieder zuklappen musste, die abenteuerliche Reise Vallons und Heros zog mich voll in ihren Bann, jeden ihrer Schritte habe ich mitgeplant und in jedem Sturm auf See gebangt, bei jedem Kampf gehofft, das weder Vallon noch Hero oder Wayland dem stummen Falkner, Raul dem trinkfreudigen Deutschen oder jedem anderen aus der bunt zusammen gewürfelten Truppe etwas geschieht.Die Personen sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Da ich mich mit der Zeit um 1100 überhaupt nicht auskenne, kann ich nicht beurteilen ob der Autor genau recherchiert hat, ob seine Angaben über geschichtliche Ereignisse oder die Beschreibungen der Lebensumstände korrekt sind, aber für mich las sich alles schlüssig und nachvollziehbar. Die Karte im vorderen Teil des Buches half sehr dabei die Reise zu verfolgen. Im Laufe des Buches wächst die Gruppe zu einer Art Familie zusammen, besser ausgedrückt sie werden Freunde, denn auf Familienbande kann man nicht unbedingt zählen, das ist etwas was man in diesem Buch erfahren muss, Freunde allerdings stehen in jeder Situation zu einem und das ist ein viel stärkeres Band, vielleicht ist diese Erkenntnis auch das Fazit des Buches, das was der Amazontext des Buches verspricht am Ende steht dort der Satz .....und die Welt plötzlich nicht mehr so ist, wie sie einmal war möglich das damit eigentlich das Geheimnis gemeint ist, das Hero in Form eines Buch bei sich trägt, für mich enthielt es aber keine welterschütternde Information, für mich ist die Botschaft des Buches, das wahre Freundschaft seelische Wunden heilt und Hass und Wut verebben lässt.

Montag, 7. Januar 2013

Meerjungfrau von Camilla Läckberg

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  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: List Hardcover (28. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3471350160
  • ISBN-13: 978-3471350164
  • Originaltitel: Sjöjungfrun
 Klappentext:

Ein Strauß weißer Lilien, ein Drohbrief, ein Unbekannter dringt nachts in sein Haus ein und beschmiert die Kinder mit blutroter Farbe: Christian Thydell, der beliebte Bibliothekar von Fjällbacka, wird erpresst. Die Situation eskaliert, als Christians Freund Magnus tot im Meer gefunden wird. Kommissar Patrik Hedström vermutet ein Familiendrama. Doch erst seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, entdeckt das schreckliche Geheimnis der Meerjungfrau.

Meine Meinung:

 
Ein Mord für den es kein Motiv zu geben scheint und mysteriöse Briefe an 3 Freunde, rufen nicht nur die Polizei auf den Plan auch Ericka wird von Neugier geplagt, ist doch ihr Freund Christian in die Sache verwickelt. Der stille Bibliothekar hat seinen ersten Roman veröffentlicht Die Meerjungfrau und damit einen sensationellen Erfolg erzielt. Schnell wird klar, das ein Geheimnis aus Christians früherem Leben hinter dem Mord und den Briefen steckt, doch weder Christian noch seine Freunde sind gewillt mit der Polizei zusammen zu arbeiten, so kommt erst nach und nach ein Detail nach dem anderen ans Licht, nicht zuletzt dank der Hartnäckigkeit der hochschwangeren Ericka, der so manches Detail auffällt, was der Polizei entgeht, kennt sie doch Christians Roman.
Camilla Läckberg, hat ein sehr spannendes Buch abgeliefert, bis zum Ende tappte der Leser im Dunkeln, nur langsam durch kurze Rückblenden im Buch erfährt er das warum, aber das Wer, bleibt lange ein Geheimnis. Sie gewährt wie so häufig einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele ohne dabei blutige Details zu offenbaren, sie es in ihren Büchern ja eher selten gibt, aber manchmal ist das menschliche Verhalten, grausamer als brutale Morde.
Die Hauptpersonen der Reihe, Ericka und Patrick, sind wie immer liebevoll und detailliert beschrieben,die Autorin vermittel ihre Sorgen und &Ängste ohne das sie aufdringlich wirken und sie lässt den Leser an ihrer Liebe teilhaben ohne das man den Eindruck bekommen könnte einen Liebesroman zu lesen.
Allerdings ist es wirklich zu empfehlen auch die anderen Bücher aus der Reihe zu lesen, denn ohne bestimmte Hintergrundinformationen macht die Hintergrundstory um Ericka, Patrick, Anna und Dan und Patricks Kollegen sicher keinen Spaß.