Weihnachten ist eigentlich eine Zeit der Besinnlichkeit, des harmonischen Beisammenseins mit Freunden und Familie. Oder es läuft wie in Carla Eisfeldts Kurzgeschichten „Gefährliche Weihnachten“ ganz anders ab. Die Sammlung umfasst zwölf Erzählungen, die die festliche Stimmung mit schwarzem Humor und Boshaftigkeit unterlaufen.
Nehmen wir Johanna: Kurz vor Weihnachten verlässt sie ihr Freund für die beste Freundin, doch sie findet unerwarteten Trost bei einer Punschverkäuferin auf dem Weihnachtsmarkt, die eine unkonventionelle Lösung gegen den Kummer bietet. Oder Hildegard, die in Geldschwierigkeiten steckt und von einem aufdringlichen Immobilienmakler bedrängt wird, ihr Haus zu verkaufen. Doch bevor sie den Vorvertrag unterschreibt, lädt sie ihn zu Tee und Plätzchen ein mit Folgen, die alles andere als idyllisch sind. Weihnachtsstimmung kommt kaum auf. Stattdessen präzise Beobachtungen skurriler Figuren im sozialen Druck, wie in "Gans anders" in dieser Geschichte übertrumpfen sich die befreundeten Nachbarn bei Essenseinladungen mit immer aufwendigeren Gerichten.
Die Storys punkten immer mit schwarzem Humor und manchmal überraschenden Wendungen. Genau mein Geschmack, auch lange nach den Feiertagen.
Im Nachwort "Zum bitteren Ende" treffen wir noch einmal auf alle Figuren der Kurzgeschichten und die haben demokratisch entschieden, die Leser und Leserinnen zu bitten eine Rezension zu der Anthologie zu schreiben und bevor Luzifer mich persönlich dazu auffordert: Hier ist sie meine Kurzrezension.
- Herausgeber : MBV GmbH
- Erscheinungstermin : 29. Oktober 2021
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 164 Seiten
- ISBN-10 : 3982381703
- ISBN-13 : 978-3982381701
- Lesealter : 16–18 Jahre

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