Klappentext: Ausnahmsweise bekommt ihr von mir heute den Klappentext, statt einer Zusammenfassung von mir, damit ihr seht weshalb ich mich dafür entschieden habe dieses Buch zu lesen, denn der Text im Zusammenhang mit dem sehr gelungenen Cover hat mich wirklich neugierig gemacht.
Ray, Sohn eines Wissenschaftlers, erwacht aus dem Koma. Seine Umgebung ist ihm fremd, der Mann an seinem Bett behauptet, er sei sein Vater, seine Mutter bei einem Angriff von Robotern gestorben und Ray schwer verletzt worden. Weite Teile der Erde werden von Androiden beherrscht. Sie besitzen kognitive Eigenschaften und streben die Vernichtung der Menschheit an, was ihnen zum großen Teil bereits gelungen ist. Überlebende hausen in Verstecken unter der Erde und suchen verzweifelt nach einem Weg, die Erde Richtung Mars zu verlassen. Ray ist ihre letzte Hoffnung.
Meine Meinung:
Ich mag die Geschichte.
Die Grundidee, einen jungen Mannes zur letzten Hoffnung der Menschheit werden zu lassen, ist zwar nicht neu, aber ich war sehr gespannt wie der Autor dieses Thema umsetzt.
Auf knapp 139 Seiten, erzählt uns William J. Jordan von der Welt, in der Ray nach dem Koma erwacht, nur leider überlässt er dabei viel der Fantasie seiner Leser und das funktioniert nicht immer, weder die Charaktere noch die örtlichen Gegebenheiten bekommen genug Raum um sich zu entfalten. Was nicht zu kurz kommt, sind die Actionszenen und diese sind zum Großteil auch gut ausgearbeitet, hier erkennt man das Potential des Autors, er vermag es durchaus seine Leser zu fesseln und neugierig zu machen, auf das was noch kommt.
Ray Die letzte Hoffnung der Menschheit, ist das erste Buch William J. Jordans und Teil einer Reihe.
Ich hoffe das sich der Autor für die Folgebände, etwas mehr Zeit lässt die Charaktere und die Umstände, in der seine Geschichte spielt zu entwickeln, dann hat die Reihe wirklich die Chance, etwas Besonderes zu werden.
Soviel zum Inhaltlichen, das wird, da bin ich mir ganz sicher und ich bin wirklich gespannt wie es weiter geht.
Einen Minuspunkt bekommt allerdings das Lektorat, ein Autor muss sich darauf verlassen können, dass er ein fehlerfreies Buch zurückerhält, wenn er schon für eine Dienstleistung bezahlt. Aus eigener Erfahrung weiß sicherlich jeder, dass eigene Fehler gern übersehen werden um so wichtiger ist es für Autoren, dass jemand mit Erfahrung sich des Textes annimmt. Das hat leider nicht funktioniert, je weiter das Buch fortschritt, desto mehr häuften sich die Rechtschreibfehler, Buchstabendrehern und falschen Zeitformen.
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