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Als Beispiel möchte ich hier die Geschichte Schwalbenkinder anführen, in der unter anderem davon berichtet wird, das Gaukler u.a. kleine Äffchen zeigen um ihr Publikum zu unterhalten. Nach beenden der Geschichte war einer meiner ersten Gedanken: Gott sei Dank, Schausteller, die so etwas tun gibt es kaum noch. Mein zweiter: Die modernen Schausteller sind schlimmer, sie zerren die Objekte der Belustigung nicht mehr auf den Dorfplatz, sie stellen sie vor eine Kamera und das Volk jubelt.
Ich konnte nicht immer von allein einordnen zu welcher Zeit die Geschichten im Einzelfall spielten, von den Örtlichkeiten ganz zu schweigen, ich glaube ich kenne den Westerwald nur vom Durchfahren, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Michaela Abreschs Schreibstil ließ die handelnden Personen und die Orte vor meinem inneren Auge lebendig werden, sie schaffte es trotz der kürze der Geschichten, sowohl Spannung aufzubauen als auch die Lebensumstände in früheren Zeiten wiederzuspiegeln.
Ich vergebe für Kalt ruht die Nacht von Michaela Abresch, gern eine Leseempfehlung, wer den Westerwald kennt, wird einige Orte wieder erkennen, wer ihn nicht kennt so wie ich, wird vielleicht neugierig und besucht ihn.
Mit einem Klick auf das Cover, gelangt ihr direkt zur Verlagsseite.
- Taschenbuch: 264 Seiten
- Verlag: Acabus Verlag; Auflage: Originalausgabe (25. September 2017)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3862825388
- ISBN-13: 978-3862825387

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